Frau Böck, wie sind sie zu Ihrem Ehrenamt gekommen?
Sabrina Böck: Zum BDKJ bin ich einfach durch Engagement in der Pfarrei gekommen. Dabei habe ich irgendwann die überpfarrlichen Strukturen kennen gelernt und habe Sachen gefunden, die mich interessiert haben. Zuerst war das die Gottesdienstvorbereitung für die
Holywood-Gottesdienste . Dann habe ich die Gebietsarbeit kennen gelernt, fand das spannend und war vier Jahre lang Gebietssprecherin. 2022 habe ich mich entschlossen, dass ich gerne im Vorstand aktiv werden möchte.
Sie haben den München-O-Mat entwickelt, ein Online-Tool, das vor allem Erstwählern Orientierungshilfe geben möchte für die Kommunalwahl am 8. März 2026. Wie sind sie zu dieser speziellen Aufgabe gekommen?
Sabrina Böck: Als Vorstandsteam haben wir den
München-O-Mat initiiert, weil uns aufgefallen ist, dass die Kommunalwahl zwar direkt vor unserer Haustür passiert, aber gleichzeitig für viele junge Menschen schlecht verständlich ist. Die Kommunalpolitik ist nicht so zugänglich und man bekommt medial wenig mit.
Gleichzeitig wussten wir, dass das Team des Wahl-O-Mat auf Landes- und Bundesebene aktiv ist, aber die kommunale Ebene nicht abdeckt, weil sie zu kleinteilig ist. Daraus ist die Idee gewachsen, selbst etwas dazu zu machen. Der BDKJ hat in der Vergangenheit auch schon andere politische Projekte realisiert. Es gab da also bereits einen Hintergrund. Da wir im Vorstand alle kirchenpolitisch und gesellschaftspolitisch interessiert sind, Lust darauf hatten und auch alle anderen begeistert waren, haben wir gesagt: Wir ziehen es durch.