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St. Irmengard: Auszeichnung für europäische Zusammenarbeit

Garmisch-Partenkirchener Gymnasium erhält als eine von zwei bayerischen Schulen eTwinning-Siegel
Garmisch-Partenkirchen, 17. April 2018. Das St.-Irmengard-Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen ist für seine internationale Zusammenarbeit mit europäischen Schulen ausgezeichnet worden. Als eine von zwei bayerischen Schulen erhielt das Gymnasium in Trägerschaft des Erzbistums München und Freising am Montag, 16. April, das neue eTwinning-Schulsiegel. eTwinning ist Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union und bietet Schulen in Europa eine Plattform, um zu kommunizieren, zu kooperieren, Projekte zu entwickeln und sich auszutauschen. Europaweit beteiligen sich aktuell fast 200.000 Schulen.
 
Schülerinnen des St.-Irmengard-Gymnasiums erarbeiteten im Rahmen des eTwinning beispielsweise gemeinsam mit französischen und spanischen Schülern und Schülerinnen das Projekt „In 80 Büchern um Europa“. Sie schickten sich gegenseitig literarische Grußkarten, erstellten gemeinsam Online-Broschüren über ihre jeweiligen Regionen und Kulturen und ein Online-Hörbuch. In dem Projekt „Neue Ideen für ein neues Europa“ erarbeiteten Schülerinnen aus Garmisch, Frankreich und Polen ein gemeinsames Online-Magazin zu den Themen Nachhaltigkeit, Geschichte und Bewahrung des Friedens. Andere Schülerinnen tauschten sich in englischer Sprache mit Jugendlichen aus Belgien, Frankreich und Norwegen über ihren Alltag und ihr Schulsystem aus.
 
Die beiden ausgezeichneten Schulen leisteten einen wertvollen Beitrag zum europäischen Miteinander und zur digitalen Bildung, betonte Kultusminister Bernd Sibler anlässlich der Verleihung: „Sich die digitalen Kommunikationswege sinnvoll zu Nutze zu machen, um über die Ländergrenzen hinweg zusammen an einem Projekt zu arbeiten, ist für mich vorbildlich im Sinn der Völkerverständigung!“
 
Das Siegel wurde zum ersten Mal von der Koordinierungsstelle des Programms in Brüssel an Schulen verliehen, die eTwinning in ihrem Schulkonzept berücksichtigen. In Bayern wurde neben dem St.-Irmengard-Gymnasium auch das Sigena-Gymnasium in Nürnberg ausgezeichnet. Bundesweit wurden 16 Schulen ausgezeichnet, insgesamt hatten sich rund 2.450 Schulen aus ganz Europa beworben.
 
Einzigartig ist an den St.-Irmengard-Schulen auch das Zusatzangebot „Medienkompetenz“: Die Schülerinnen von Realschule und Gymnasium lernen von professionellen Journalisten, Zeitungs-, Radio- und Fernsehbeiträge oder Onlineangebote selbst zu gestalten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf medienethischen Fragen, die die Mädchen nicht nur theoretisch diskutieren, sondern im Zuge des Gestaltungsprozesses vor allem praktisch bearbeiten sollen. Das Zusatzangebot wurde von der Erzdiözese und den St.-Irmengard-Schulen in Zusammenarbeit mit dem katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund und der katholischen Journalistenschule ifp (Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses) völlig neu entwickelt. eTwinning und das Zusatzangebot greifen im Schulalltag eng ineinander, vor allem in Bezug auf Medienethik und Informationssicherheit. (gob)