Pressemitteilungen

Weihbischof Stolberg

Rupert Graf zu Stolberg zum Bischof geweiht

München hat einen neuen Weihbischof: Bei einem Festgottesdienst im Liebfrauendom am Samstag, 10. Dezember, ist Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, geweiht worden. In seiner Predigt sagte der Erzbischof, Aufgabe der Bischöfe und der Kirche insgesamt sei auch, „in unserem Land mit dafür zu sorgen, dass bei aller Erregung, bei allen heftigen Auseinandersetzungen der Blick auf das Wesentliche“ nicht verloren gehe. Es sei wichtig, „klare Orientierung“ zu behalten „in einer solchen Lage der starken Gefühle, der Stimmungen, die auch dazu führen können, dass das Miteinander erschwert wird, dass die Menschen gegeneinander stehen“.

Kardinal Marx weiht Rupert Graf zu Stolberg zum Bischof

Bei einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom wird der Münchner Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg am Samstag, 10. Dezember, um 9.30 Uhr durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zum Bischof geweiht. Zu dem Festgottesdienst werden zahlreiche Gläubige aus dem Erzbistum sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft erwartet, vor allem aus der Seelsorgsregion München, für die Stolberg als Weihbischof zuständig sein wird. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Münchner und alle Interessierten auf den Domvorplatz zu einer Begegnung mit dem neuen Weihbischof und einem Imbiss eingeladen.

„Zuerst die Menschen sehen und dann die Unterschiede“

Die Integration jugendlicher Flüchtlinge ist nach Worten von Kardinal Reinhard Marx eine vordringliche kirchliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die weitere finanzielle Mittel aufgebracht werden müssen. „Es lohnt sich hundertprozentig hier Geld auszugeben. Wir müssen den Jugendlichen helfen, dass sie bei uns ankommen können, wir müssen sie aufnehmen. Denn viele von ihnen werden sehr lange oder für immer bleiben. Dafür müssen wir etwas aufbringen. Hierzu möchte ich alle politisch Verantwortlichen ermutigen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag beim Besuch eines Wohnheims für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge des Katholischen Jugendsozialwerkes in Landshut (KJSW).

„Global denken – lokal handeln“

Kardinal Reinhard Marx hat angesichts globaler Herausforderungen dazu aufgerufen, vor Ort Verantwortung zu übernehmen: Das Leitwort „Global denken – lokal handeln“, das vor allem im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit etabliert wurde, gelte heute gleichermaßen für die Aufgaben in Bereichen wie dem Klima- und Umweltschutz. Jeder Einzelne müsse – mit den Worten von Papst Franziskus – „das eine Haus der Schöpfung im Blick“ haben und zugleich „vor Ort mit seiner Verantwortung“ die Aufgabe übernehmen, „dieses eine Haus zu schützen, das allen gehört, auch den künftigen Generationen“, so der Erzbischof von München und Freising in der Messe zum Patrozinium des Münchner Liebfrauendoms am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria am Donnerstagabend, 8. Dezember.

„Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das „Friedenslicht aus Betlehem“ am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, nach München. Bei einem der größten ökumenischen Jugendgottesdienste im deutschsprachigen Raum wird das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Gemeinsam mit zahlreichen jungen Menschen feiern den Aussendungsgottesdienst in diesem Jahr der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis.

Annette Schavan hält Vortrag über Barmherzigkeit in Herz Jesu

Die deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, hält am Sonntag, 18. Dezember, in der Münchner Herz-Jesu-Kirche einen Vortrag über Barmherzigkeit als Grundgedanke des christlichen Glaubens und die Bedeutung der geistlichen Werke der Barmherzigkeit. Cellist Julius Berger gestaltet den Abend musikalisch. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe zum Thema Barmherzigkeit der Pfarrei Herz Jesu, die seit Anfang 2016 anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heilige Jahrs der Barmherzigkeit regelmäßig zu Vorträgen und Konzerten einlädt.

Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit

Staunend durch die Advents- und Weihnachtszeit

Gestaltet mit Krippenszenen und Meditationen lädt der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“ dazu ein, das reiche Angebot an Gottesdiensten und Veranstaltungen in der Innenstadt zu besuchen. Unter dem Motto „Staunenswert sind deine Werke“ listet die mehr als 100 Seiten starke Publikation vom ersten Adventswochenende, Freitag, 25. November, bis zum Hochfest Erscheinung des Herrn am Freitag, 6. Januar, besondere Gottesdienste, Konzerte, Besinnungsangebote, Vorträge, Ausstellungen, Führungen und Adventsbasare auf.

Kardinal Marx: „Den Menschen helfen, in komplexen Verhältnissen richtig zu entscheiden“

Bei einem Festakt zum „Dies Academicus 2016“ in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KUEI) haben Redner aus Politik, Hochschule und Kirche am Montagabend die positive Entwicklung der Universität gewürdigt und allen Verantwortlichen dafür gedankt. „Sie sehen in mir einen zufriedenen Magnus Cancellarius, dessen Erwartungen aber noch nicht am Ende sind“, sagte der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, der auch Vorsitzender der Deutschen und der Freisinger Bischofskonferenz ist. „Die Bereitschaft vieler mitzuwirken – trotz negativer Schlagzeilen – erfüllt mich mit großem Dank.“ Auch sei für ihn wie für viele eine „Aufbruchsstimmung spürbar“.

Feiertage sind „heilsame Unterbrechungen“ für die Gesellschaft

Der Schutz von Sonn- und Feiertagen als „heilsame Unterbrechungen“ ist nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx von zentraler Bedeutung nicht nur für die Kirche, sondern für die ganze Gesellschaft. „Solche Unterbrechungen des Rhythmus, der Arbeit und der Nützlichkeit helfen der ganzen Gesellschaft, Orte der Hoffnung, des Aufatmens, der Zuversicht zu finden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montag, 5. Dezember, bei einem Gottesdienst zum Gedenktag des Heiligen Reinhard von Lüttich im Münchner Liebfrauendom. Der Schutz des Sonntags, der Feiertage und der Stillen Tage sei „nicht etwas, was uns von der Vergangenheit irgendwie überkommen ist“, sondern „sehr wichtig auch für die Zukunft einer Gesellschaft“.

Kardinal Marx: Firmung schenkt „neue Sicht des Lebens“

Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone hat der Erzbischof von München, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 3. Dezember, 36 Erwachsenen das Sakrament der Firmung gespendet.

An der Schwelle

Bürgersaalkirche lädt zum Innehalten ein

Jeden Mittwoch in der Adventszeit sind die Menschen in der Betriebsamkeit der Münchner Neuhauser Straße eingeladen, an und in der Bürgersaalkirche den vorweihnachtlichen Alltag für 24 Minuten zu unterbrechen. Los geht es jeweils um 17.30 Uhr. Den Auftakt zu der neuen Veranstaltungsreihe „An der Schwelle“ machen jeweils die Münchner Dombläser am Eingang der Bürgersaalkirche.

Ruhekissen

Stadtpastoral lädt mit „Ruhe-Kissen“ zum Innehalten ein

Mithilfe von kleinen „Ruhe-Kissen“ lädt die Münchner Stadtpastoral in der Vorweihnachtszeit ein, innezuhalten und Momente der Stille zu finden. Die Papierschachteln in Kissenform sind mit unterschiedlichen Motiven und Texten zum Thema „Stille“ gestaltet. In den Schachteln finden sich jeweils ein biblischer Vers, eine passende Impulsfrage sowie schalldämpfende Ohrstöpsel.

Kardinal Marx besucht Patienten der Palliativstation

Der Ausbau der palliativen Versorgung sollte nach Meinung von Kardinal Reinhard Marx von der Kirche weiter vorangetrieben werden. „Wir wollen unsere Kräfte dafür mobilisieren, damit niemand auf der letzten Wegstrecke allein sein muss, und ein Zeichen der Hoffnung geben“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag bei einem Gedenkgottesdienst für die im Monat November verstorbenen Patienten der Palliativstation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in München.

Kardinal Marx fordert Rahmenordnung für neue Medien

Angesichts der Entwicklung in den neuen, digitalen Medien hält Kardinal Reinhard Marx die Frage ihrer künftigen Gestaltung für drängend. Zum einen fordert er eine „Selbstverpflichtung der Medien“, zum anderen verbindliche Vorgaben: „Ohne institutionelle Rahmenordnung wird man hier nicht weitergehen können. Die Ideologie des ganz freien Marktes halte ich für einen Irrtum“, so der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend, 30. November, an der Münchner Hochschule der Jesuiten für Philosophie (HfPh). Marx sprach im Rahmen der Auftaktveranstaltung des „Zentrums für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft“, das die HfPh, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) und die Katholische Stiftungsfachhochschule München (KSFH) im Rahmen ihrer neu vereinbarten „Kooperationspartnerschaft Katholischer Hochschulen in Bayern“ gründeten.

Die neuen Domkapitulare Reinhold Föckersperger und Daniel Reichel

Zwei neue Mitglieder für Münchner Domkapitel

Der Moosburger Dekan Reinhold Föckersperger und der Rosenheimer Dekan Daniel Reichel sind mit Urkunde vom 1. Dezember 2016 neue Mitglieder des Metropolitankapitels München am Dom Zu Unserer Lieben Frau. Die feierliche Aufnahme findet im Rahmen einer Messe mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie Domdekan Prälat Lorenz Wolf am Dienstag, 20. Dezember, um 7.30 Uhr statt.

  • 1
  • 2