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Leben (dr)innen neu entdecken Impuls für Donnerstag, 26. März 2020 von Bernhard Schweiger

Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit dir mein Gott, …
 
Diese Liedzeile geht mir seit einigen Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Gerade in diesen Tagen füllen sich die sonst so gedankenlos vor sich hingesungenen Lieder und Texte mit neuem Leben. Wenn mir der Glaube ein wichtiger Lebensbegleiter ist, dann darf ich auch das Vertrauen darauf haben, dass Gott ALLE Wege, auch in diesen Tagen, mit mir geht. Denn so verspricht er es an ganz vielen Stellen in der Bibel, so auch heute in der Tageslesung:
 
Lesung aus dem Buch Exodus (Ex 32,7-8,11,13f)
In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben.
Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben.
Da versuchte Mose, den Herrn, seinen Gott, zu besänftigen, und sagte: Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt? Du hast es doch mit großer Macht und starker Hand aus Ägypten herausgeführt.
Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel, denen du mit einem Eid bei deinem eigenen Namen zugesichert und gesagt hast: Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es für immer besitzen.
Da ließ sich der Herr das Böse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte.
Daumen hoch vor verschiedenen Wegweisern
(Foto: Rowen Smith / unsplash)
Gott ist sauer, dass das Volk sich von ihm abwendet. Doch Mose erinnert Gott an sein Versprechen, das er Abraham gegeben hat, und das unter anderem am Dornbusch bestätigt wurde. „Ich bin da und sorge für euch!“. Und dieses Versprechen gilt bis zum heutigen Tag. Auch wenn heute so manche meinen, dass sich Gott von uns abwendet, weil wir andere Götter verehren, nein, auch wenn so manches aus dem Ruder läuft und wir globale, ökologische, wirtschaftliche Probleme zu lösen haben, genau da ist Gott auch da und begleitet uns, selbst wenn wir befürchten müssen, dass die Welt gott-los geworden ist.
 
Stimmen wir ein in dieses Lied des Vertrauens, das mir zum Gebet geworden ist:
 
„Voll Vertrauen gehe ich den Weg mit Dir, mein Gott,
getragen von dem Traum, der Leben heißt.
Am Ende dieses Weges bist du selber dann das Ziel, Du, der Du das Leben bist.“
 
1. Manchmal werden diesen Weg viele Menschen mit mir gehn, und wir werden Hand in Hand tanzend Dir entgegen zieh´n. Dann will ich Dir, oh Gott, ein Loblied singen, ...

2. Doch der Weg wird manchmal auch ein Stück durch die Wüste führ´n, und dann hab ich Angst davor, blind mich nur im Kreis zu dreh´n. Dann bitt ich Dich, oh Gott, um Kraft zum Weitergeh´n, ...

3. Wenn Du, Vater, mit mir gehst, kann der Weg nicht sinnlos sein, wenn Du an der Hand mich nimmst, weiß ich bin nie allein. Denn ich kann Dir, oh Gott, mein Leben anvertrau´n, ich kann mit Dir, oh Gott, mein Leben wagen ... 

(aus der Liederwerkstatt von Hans Waltersdorfer in Heiligenkreuz am Wasen, Stmk., entstanden 1985)

 
Guter Gott,
segne uns in diesen Tagen, in denen wir eine unsichtbare Gebetsgemeinschaft erleben. Geh mit uns und schenke uns Vertrauen ins Leben und darauf, dass immer wieder Ostern, Auferstehung, Leben sein wird. Segne uns und unsere Lieben, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Text: Bernhard Schweiger, Gemeindereferent im PV Isen

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