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Erzbistum spendet 400.000 Euro für Schulkinder im Libanon

Projekt der Caritas International soll Schulkosten für einheimische und geflüchtete Kinder übernehmen
München, 14. November 2017. Das Erzbistum München und Freising übernimmt die Finanzierung eines Projekts des katholischen Hilfswerks Caritas International, mit dem Kindern im Libanon der Schulbesuch ermöglicht werden soll. Dafür stellt das Erzbistum 400.000 Euro bereit, wie die Ordinariatskonferenz am Dienstag beschlossen hat.
 
Der Libanon hat sehr viele syrische und irakische Flüchtlinge aufgenommen. Mehr als eine halbe Million der dort registrierten Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche zwischen drei und achtzehn Jahren. Die libanesische Regierung hat entschieden, dass diese Zugang zum öffentlichen Bildungssystem haben. Das Schulsystem des Libanon war jedoch bereits davor schlecht ausgestattet und von ausländischer Hilfe abhängig. In manchen Regionen gibt es überhaupt keine öffentlichen Schulen und da, wo es öffentliche Schulen gibt, ist deren Qualität oft sehr niedrig. Private oder halböffentliche Schulen sind gebührenpflichtig, so dass Kinder aus armen Familien und insbesondere Flüchtlingskinder kaum Chancen auf eine gute schulische Bildung haben.
 
Deshalb sollen mittels des nun seitens des Erzbistums finanzierten Projekts die Schulgebühren für syrische und irakische Flüchtlingskinder sowie bedürftige libanesische Kinder übernommen werden, damit sie private oder halböffentliche Schulen besuchen und eine möglichst gute Schulbildung erhalten können. Ein besonderes Augenmerk legt Caritas International dabei auf die Förderung und Unterstützung von Kindern mit geistigen und körperlichen Behinderungen. (glx)