Gästebrief 2022: Zeit für mich Einzigartiges auf dem Berg, im Tal und in der Stadt

 
Front Gästerbrief 2022
 
 
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Ein paar Einblicke in unseren Gästebrief 2022

Ein paar Anregungen aus unserem neuen Gästebrief? Bitte schön! Machen Sie sich im Folgenden ein erstes Bild. Und für noch mehr Anregungen blättern Sie einfach unseren Download (oben) doch mal ganz durch. Viel Spaß und schöne Ausflüge!

 

Schwerpunkt BERG

Mit den Augen beten: Der Bergblick von der Schönen Aussicht

 
Sankt Bartholomäus bei Bruckmühl
Bei diesem Ausblick muss die Schöpfung an ein Motiv für Tourismus-Broschüren gedacht haben. Bei klarem Wetter entrollt sich von der „Schönen Aussicht“ bei Bruckmühl ein Bergpanorama von den Berchtesgadener Alpen bis ins Karwendel.

An einem solchen Platz, an dem die Augen beten, darf eine Kirche nicht fehlen. Die Grundmauern von Sankt Bartholomäus stammen noch aus
dem Mittelalter. Sie präsentiert sich aber im barocken Gewand, so wie sich das für eine oberbayerische Musterlandschaft gehört, und auch das Wirtshaus nebenan darf nicht fehlen.

Zu Ausblick, Kirche und Wirtshaus führt ein etwa einstündiger Wanderweg vorbei an alten Eichen, durch Wiesen und einen Tannenwald. Marterl säumen diesen „Wanderweg der Sinne“ genauso wie Erläuterungstafeln mit Geschichten, Legenden und Informationen über einheimische
Baumarten.

Der Wanderweg ist vom Parkplatz Maxhofen in der Gemeinde Bruckmühl zu erreichen. Der Ort liegt in der Nähe von Bad Aibling und hat auch einen Bahnhof mit guten Anschlüssen. Von dort ist der Weg etwa eine Viertelstunde weiter, dafür dürfen sich die Wanderer länger auf ihre Brotzeit und den Ausblick freuen.
 

Schwerpunkt TAL

Ein Seil, der Strom und die Kapelle: Der Schlossberg in Kraiburg am Inn

Kapelle auf dem Schlossberg bei Kraiburg am Inn
Der Inn war über Jahrhunderte eine Art Autobahn für den Güterverkehr. Und wie das Autobahnen einmal so an sich haben: sie sind gefährlich und immer wieder passieren Unfälle. Am 28. April 1832 reißt dem Kraiburger Kaufmann Johann Georg Riedl das Zugseil, mit dem sein Lastschiff gesteuert wird. Über eine halbe Tonne Getreide hat er geladen, dazu Menschen und Pferde. Die Plätte droht an einer Innbrücke zu zerschellen. Riedl betet und verspricht daheim eine Kapelle zu bauen, wenn niemand zu Schaden kommt. Das Schiff entkommt den gefährlichen Stromschnellen und passiert heil die bedrohlichen Brückenpfeiler.

In der kleinen Kapelle auf dem Kraiburger Schlossberg ist das gerissene Seilstück noch heute zu sehen. Denn der Kaufmann hat sein Versprechen gehalten. Das kleine Gotteshaus ist zum Wahrzeichen der mittelalterlich und barock geprägten Marktgemeinde geworden, die malerisch am Inn liegt.

An der Stelle der Kapelle stand früher eine ausgedehnte Burganlage, auf der heute als natürliche Rasenmäher die Schafe weiden. Ein idealer Brotzeitplatz, der auch dem Auge etwas zu bieten hat. Der Blick geht weit in die Umgebung und zu den letzten Resten der früheren Wildflusslandschaft, die für Kaufleute wie Johann Georg Riedl einmal so gefährlich war. Dessen Nachkommen treffen sich übrigens seit über 180 Jahren an der von ihren Urahnen gebauten Kapelle. Manche Nachfahren reisen dafür sogar aus Übersee an. Bis heute verbindet sie ein gerissenes Seilstück...

 

Schwerpunkt STADT

Sprühende Kreativität: Der Graffitikünstler Loomit in Sankt Maximilian in München

Graffiti-Künstler Loomit bei der Arbeit an Sankt Maximilian in München-Neuhausen
Wenn Loomit malt, kommen die Farben nicht aus der Tube, sondern aus der Sprühdose. Als er Mitte der 1980er Jahre mit seinen Graffitis begann, bekam er noch Strafanzeigen und musste Sozialstunden leisten. Heute ist er in der ganzen Welt bekannt.

In Sankt Maximilian hat er nicht direkt auf die Wand, sondern auf Leinwände gesprüht. Darüber erheben sich im Halbrund monumentale Steinfiguren. Sie stammen aus der Erbauungszeit der Kirche und stellen verschiedene bayerische Heilige dar. Auf einige davon nimmt Loomit in seinem Bild Bezug. „Auf dem Gemälde ist zum Beispiel ein Paket-Fahrer zu sehen, der an den seligen Winthir aus München-Neuhausen erinnert“, erklärt der Künstler.

Denn auch Winthir hat als Fuhrmann Waren ausgeliefert. Heute könnte er bei einem Paketdienst beschäftigt sein und allein durch seine Freundlichkeit das Evangelium verkünden. Durch das gesamte Bild zieht sich der Schriftzug „Freude“, die einzelnen Buchstaben sind auf der gesamten Fläche verteilt. Loomit wollte „den negativen Geschichten in der Welt etwas Positives entgegensetzen, um das es im christlichen Glauben ja geht."
 

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