Gästebrief 2022: Zeit für mich Einzigartiges auf dem Berg, im Tal und in der Stadt

 
Front Gästerbrief 2022
 
 
Den Gästebrief in gedruckter Form können Sie kostenlos per E-Mail unter der Adresse tourismusundsport@eomuc.de anfordern. Nennen Sie bitte die Kontaktdaten Ihrer Stelle und die gewünschte Stückzahl.
 

Ein paar Einblicke in unseren Gästebrief 2022

Ein paar Anregungen aus unserem neuen Gästebrief? Bitte schön! Machen Sie sich im Folgenden ein erstes Bild. Und für noch mehr Anregungen blättern Sie einfach unseren Download (oben) doch mal ganz durch. Viel Spaß und schöne Ausflüge!

 

Schwerpunkt BERG

60 Königinnen im Mangfalltal

 
Orgelspieler
Der Ehrentitel „Königin der Instrumente“ schützt nicht vor dem Verschrotten und Zersägen. Da werden Metallpfeifen eingeschmolzen und Holzteile verheizt. Gerade bei größeren Orgeln, denn die benötigen ausgedehnte Lagerflächen. Bei Inge und Sixtus Lampl in Valley finden sie einen Gnadenhof. Egal, ob es sich um die ausrangierten Riesen-Instrumente wie aus der Landshuter Martinskirche oder eine Kinoorgel aus Heidelberg handelt.

Für seine Sammlung hat das Ehepaar sogar zwei historische Holzgebäude aus der Region nach Valley versetzen lassen. Der barocke Bundwerkstadel dient als Depot. In der Zollingerhalle, einer kühnen und äußerst materialsparenden Konstruktion aus den 1920er Jahren, sind einige Orgeln auch aufgestellt. Die Akustik ist einzigartig und regelmäßig sind dort auch Konzerte mit den alten Königinnen zu hören. 60 Instrumente haben die Lampls in den vergangenen Jahrzehnten gerettet. Gelegentlich trennen sie sich von einem Stück: Immer wieder wenden sich Kirchengemeinden an das einzigartige Privatmuseum, wenn sie eine Orgel anschaffen wollen und nicht viel Geld dafür haben. Da haben die Lampls schon öfter ausgeholfen. Nach Anmeldung zeigen sie ihre Sammlung auch Besuchern.
 

Schwerpunkt TAL

Sammelplatz im Hinterland: Der Petersberg bei Erdweg

Petersberg bei Erdweg
Der Petersberg lässt sich ohne dieses altwürdige Gebäude gar nicht denken. Eine der wenigen romanischen Kirchen in Oberbayern steht dort wie aus dem Boden gewachsen. Dennoch sollte sie vor rund 150 Jahren der Spitzhacke zum Opfer fallen. Ein Pfarrer aus der Umgebung hat den Wert der damals noch barockisierten Kirche erkannt und sie gerettet. Einige Jahrzehnte später begann eine grundlegende Sanierung. Die damals freigelegten und spärlichen Freskenreste haben der Maler Prof. Franz Haggenmiller und sein Verwandter Hans Georg Haggenmiller so geschickt ergänzt, dass sie sogar Kunstexperten immer wieder für mittelalterliche Originale halten.

Tatsächlich ist der ganze Charakter der Peterskirche, die dem Berg seinen Namen gegeben hat, würdig, ernst und ruhig: ein Sammelplatz für die Seele im Dachauer Hinterland. Dazu passt der hier beginnende Wanderweg, der den Namen „InSichGehen“ trägt. Er führt rund zehn Kilometer bis nach Altomünster. Wem diese stille Gegend so gut gefällt, dass er länger bleiben möchte, der kann in der Katholischen Landvolkshochschule direkt neben der Basilika ein Seminar buchen. Die Landvolkshochschule steht allen Interessierten mit ihrem Programm offen.

 

Schwerpunkt STADT

Sprühende Kreativität: Der Graffitikünstler Loomit in Sankt Maximilian in München

Graffiti-Künstler Loomit bei der Arbeit an Sankt Maximilian in München
Wenn Loomit malt, kommen die Farben nicht aus der Tube, sondern aus der Sprühdose. Als er Mitte der 1980er Jahre mit seinen Graffitis begann, bekam er noch Strafanzeigen und musste Sozialstunden leisten. Heute ist er in der ganzen Welt bekannt.

In Sankt Maximilian hat er nicht direkt auf die Wand, sondern auf Leinwände gesprüht. Darüber erheben sich im Halbrund monumentale Steinfiguren. Sie stammen aus der Erbauungszeit der Kirche und stellen verschiedene bayerische Heilige dar. Auf einige davon nimmt Loomit in seinem Bild Bezug. „Auf dem Gemälde ist zum Beispiel ein Paket-Fahrer zu sehen, der an den seligen Winthir aus München-Neuhausen erinnert“, erklärt der Künstler.

Denn auch Winthir hat als Fuhrmann Waren ausgeliefert. Heute könnte er bei einem Paketdienst beschäftigt sein und allein durch seine Freundlichkeit das Evangelium verkünden. Durch das gesamte Bild zieht sich der Schriftzug „Freude“, die einzelnen Buchstaben sind auf der gesamten Fläche verteilt. Loomit wollte „den negativen Geschichten in der Welt etwas Positives entgegensetzen, um das es im christlichen Glauben ja geht."
 

Der Gästebrief ist kostenfrei, und die Bestellung geht ganz einfach.
Schicken Sie eine E-Mail mit der gewünschte Anzahl an Gästebriefen
an:
Tourismus und Sport
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 / 2137-2426
tourismusundsport(at)eomuc.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/tourismus
Fachbereichsleiter:
Robert Hintereder
Referent:
Helmut Betz

Tourismus und Sport im Erzbistum

Hier finden Sie die Übersicht aller Angebote des Fachbereichs Tourismus und Sport.

Berggottesdienste

Hier finden Sie die Termine der Berggottesdienste.

Archiv der Gästebriefe

Hier finden Sie die Gästebriefe der Jahre 2019, 2020 und 2021 zum Herunterladen.

Gästebrief 2019

Gästebrief 2020

Gästebrief 2021