Eine Auswahl der schönsten Kirchen im Erzbistum München und Freising

 

Hl. Kreuz, Fröttmaning

Hl. Kreuz, Fröttmaning, Außenansicht
Hl. Kreuz, Fröttmaning
Hl. Kreuz ist das älteste Gotteshaus auf Münchner Stadtgebiet und die einzige romanische Kirche Deutschlands mit Bildmotiven, die direkt mit Kalk auf Ziegel gemalt sind. Mitte des 20. Jhd. wurde das sie umgebende kleine Dorf restlos beseitigt und so steht sie heute als unverbrüchliches Zeichen eines festen christlichen Glaubens in einer künstlich gestalteten Landschaft.
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St. Aegidius, Keferloh

St.Aegidius,Keferloh,Außenansicht
St. Aegidius, Keferloh
Nach umfassender Restaurierung können die kostbaren mittelalterlichen Fresken der im Jahr 1173 geweihten romanischen Kirche St. Ägidius in Keferloh wieder besichtigt werden.

Die Restaurierung ging einher mit einer liturgischen Neuausstattung, für die der Berliner Bildhauer Michael Schoenholtz und die Nürnberger Silberschmiedin Annette Zey verantwortlich zeichnen. Inspiriert durch die den Raum prägende Quadermalerei der Wände entstanden mit Altar, Ambo, Vortragekreuz und Scheibenkreuz eigenständige, zeitgenössische Interpretationen mittelalterlicher Bildtypen und Gestaltungsformen. 
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Herz-Jesu-Kirche, München

Herz Jesu, München
Herz-Jesu-Kirche, München-Neuhausen
Diese Kirche ist ein einfacher, offener und lichtdurchströmter Raum. Seine Offenheit entsteht durch den fließenden Übergang vom Kirchenvorplatz durch die Vorkirche in den Kirchenraum. Die gesamte Eingangsfront wird, durch die sich auf den Kirchplatz öffnenden haushohen Tore, zum Bild des Empfanges.

Die Herz Jesu Kirche entzieht sich als moderner Kirchenbau nicht der Öffentlichkeit, sondern soll ein großartiges Zeichen des Glaubens und ein einladender Ort der christlichen Versammlung sein. (Textausschnitte aus der Presseerklärung der Architekten Allmann Sattler Wappner)
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Urschalling_StJakobus_3_©Chiemsee-Alpenland Tourismus
St. Jakobus in Urschalling,
© Chiemsee-Alpenland Tourismus

St. Jakobus zu Urschalling

Die Kirche St. Jakobus in Urschalling ist weit über die Grenzen des Chiemgaus hinaus für ihre Fresken aus dem 13. und 14. Jahrhundert bekannt. Einzigartig ist dabei die Dreifaltigkeitsdarstellung.

Regelmäßiger Gottesdienst: jeden 2. Freitag im Monat, 19:00 Uhr

Weitere Informationen
Pfarramt Prien
Tel.: 08051-1010
 

Wallfahrtskirche Wilparting

Wilparting
Wallfahrtskirche St. Marinus und Anian in Wilparting
Die Wallfahrtskirche St. Marinus und Anian ist das Wahrzeichen von Wilparting, einem Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Sie thront über dem Grab der beiden Heiligen Marinus und Anianus, deren damalige Zelle sich bei der heutigen kleinen Veitskapelle neben der Wallfahrtskirche, befunden haben soll. Der irische Wanderbischof Marinus und dessen Diakon Anian haben sich nach Überlieferungen im Jahre 657 n. Chr. in Wilparting niedergelassen. Der Missionar Marinus starb dort mit 40 Jahren als Märtyrer und Wilparting ist demnach seit mehr als 1.000 Jahren ein Ziel für Wallfahrer und somit einer der ältesten christlichen Orte dieser Art in Bayern.

Die Wallfahrtskirche ist heute im barocken Stil zu bewundern, einst aber bis 1697 von der Gotik geprägt. Eine Besonderheit der Kirche ist das Hochgrab der beiden Heiligen aus dem Jahre 1778.

Nahe der Kirche liegt der Gasthof "zum Moar", der schon lange auch für die Versorgung der Wallfahrer zuständig ist. Das Patrozinium wird am 15. November gefeiert mit einer großen Wallfahrermesse beim Gasthof unter der uralten Linde.