Sie befinden sich hier: Schwerbehindertenvertretung der Erzdiözese München und Freising

 

Corona
Grafik: Max-Planck-Gesellschaft
Wir sind weiterhin für Sie da!

Seit dem Frühjahr 2020 hält uns die Corona-Krise in Atem. Für viele bringt sie existenzielle Gefahren mit sich – sei es gesundheitlich, sei es wirtschaftlich.

Die Welt und unser direktes Umfeld haben sich mit den Herausforderungen rund um das Coronavirus verändert. Vieles unseres gewohnten Lebens wird gerade eingeschränkt oder neu geordnet.

Zudem hat die Corona -Pandemie in unserer Gesellschaft ein unglaubliches Innovationspotenzial freigesetzt: Online-Konferenzen, Homeoffice, Telearbeit – all das hätte sich ohne das Virus sicher nicht so schnell durchgesetzt. Nie war die Spendenbereitschaft größer, nie die Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft ausgeprägter. Zudem hat die Krise uns Menschen auch gezeigt, wie vergleichsweise gut wir es in modernen Zeiten haben. Wir können uns digital vernetzen – selbst, wenn wir physisch meilenweit voneinander entfernt sind.

Zum Schutz unser aller Gesundheit wurden/werden Maßnahmen beschlossen. Dabei folgen alle Schritte und Entscheidungen einer klaren Maxime: Der Schutz Ihrer Gesundheit. Es kommt nun auf jeden von uns an!
Jeder kann dazu beitragen, sich und andere zu schützen. Dazu gehört es, die AHA-Formel zu berücksichtigen: Abstand zu wahren, Hygieneregeln zu beachten und – da wo es eng wird – Alltagsmasken (FFP2- und Hygienemasken) zu tragen.

Uns ist als Schwerbehindertenvertretung das MITEINANDER sehr wichtig. Gerade in diesen Zeiten können und wollen wir zusammenhalten und Ihnen zur Seite stehen. Denn nur gemeinsam ist diese Situation zu meistern.

Deswegen ermutigen wir Sie: Sprechen Sie uns gerne an. Wir sind für Sie da!
Jetzt kommt es auf jeden einzelnen an, durch sein Verhalten sich und andere zu schützen.“
- Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bitte bleiben Sie gesund!

Hier gelangen Sie auf die interne arbeo2-Seite des Erzbischöflichen Ordinariats mit Informationen zum Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus).


Nachfolgend finden Sie weitere Informationen:
Bundesgesundheitsministerium
Bundesgesundheitsministerium: Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfunggegen das Coronavirus SARS-CoV-2
Infektionsschutz / Coronavirus
Zusammen gegen Corona
Robert-Koch-Institut

 
Finanzministerium
Foto: Bundesministerium für Finanzen
München, 20. Januar 2021:
Änderung der Pauschbeträge für behinderte Menschen und bei Pflege
- monatlich/jährlich mehr Geld durch Verdoppelung des Steuerfreibetrags

 
Das Finanzministerium schreibt hierzu:
Für Steuerpflichtige mit Behinderungen besteht im Einkommensteuergesetz die Möglichkeit, anstelle eines Einzelnachweises für ihre Aufwendungen für den täglichen behinderungsbedingten Lebensbedarf einen Behinderten-Pauschbetrag zu beantragen. Eine Pauschalierungsmöglichkeit besteht auch für Steuerpflichtige, denen außergewöhnliche Belastungen durch die häusliche Pflege einer Person entstehen und die deshalb einen Pflege-Pauschbetrag in Anspruch nehmen können. Damit die Pauschbeträge ihre Vereinfachungsfunktion auch zukünftig erfüllen können, wurden die Behinderten-Pauschbeträge sowie der Pflege-Pauschbetrag ihren Voraussetzungen und der Höhe nach angepasst.
 
Ab 2021 treten die folgenden Verbesserungen bei den Behinderten-Pauschbeträgen und dem Pflege-Pauschbetrag in Kraft:
  • die Verdopplung der Behinderten-Pauschbeträge inklusive der Aktualisierung der Systematik, wodurch zukünftig bereits ab einem Grad der Behinderung von mindestens 20 ein Pauschbetrag gewährt wird,
  • die Einführung einer behinderungsbedingten Fahrtkostenpauschale,
  • der Verzicht auf die zusätzlichen Anspruchsvoraussetzungen zur Gewährung eines Behinderten-Pauschbetrags ab einem Grad der Behinderung kleiner 50,
  • die Anhebung des Pflege-Pauschbetrags von derzeit 924 Euro auf 1.800 Euro sowie
  • die Einführung eines Pflege-Pauschbetrags bereits ab Pflegegrad 2.
Für das Lohnsteuerabzugsverfahren ab Januar 2021 werden die Pauschbeträge - soweit die jeweilige Behinderung den Finanzbehörden bekannt gegeben und keine Übertragung oder anderweitige Verteilung von Pauschbeträgen beantragt worden ist - maschinell angepasst.
Was ist zu tun?
  • Wenn Sie noch keinen monatlichen Freibetrag eintragen haben lassen, können Sie das bei Ihrem zuständigen Finanzamt veranlassen.
  • Hier geht es zum Antrag auf Lohnsteuerermäßigung – außergewöhnliche Belastungen: Formulare Lohnsteuer Arbeitnehmer
  • Die Finanzbehörde meldet dies dann an die Personalabrechnung.
  • Bei einer der nächsten Gehaltsabrechnung sollte sich dies schon bemerkbar machen.
  • Bitte prüfen sie den entsprechenden Eintrag.
  • Falls Sie bereits einen monatlichen Freibetrag angerechnet bekommen, meldet Ihre Finanzbehörde den verdoppelten Betrag an den Arbeitgeber automatisch.
  • Oder: Sie nutzen im Jahr 2022 in Ihrer Steuererklärung für 2021 erstmals die neuen Pauschbeträge
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