Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos

Texte und Lieder zum Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe: Steh auf und geh!

Informiert beten – betend handeln: Das ist die Idee des Weltgebetstags, der in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen herangewachsen ist und in 120 Ländern rund um den Erdball gefeiert wird. Gläubige aller christlicher Konfessionen begehen diesen besonderen Tag am Freitag, 6. März, an zahlreichen Orten im Erzbistum München und Freising. Die Texte, Gebete und Lieder werden jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet – heuer sind es christliche Frauen aus Simbabwe. Mit der Kollekte werden Frauen- und Mädchenprojekte rund um den Globus unterstützt.
Weltgebetstag 2020 - Komitee aus Simbabwe
Komitee Simbabwe (Foto: World Day of Prayer International Comitee)
Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstags steht eine Bibelstelle aus dem Johannes-Evangelium (Johannes 5, 2-9a): Mit den Worten „Steh auf und geh!“ heilt Jesus dort einen Gelähmten, der schon Jahre am Teich von Bethesda sitzt und hofft, dass ihn jemand zum Wasser trägt. Die Frauen lesen diese Textstelle aus ihrer Situation heraus und schreiben ihre Deutung in die Gebetsordnung hinein: Jede soll sich mehr zutrauen, an die eigenen Fähigkeiten glauben und aufstehen; sich auch angesichts von Schwierigkeiten und der Last der Vergangenheit aufrichten, dem Neuen trauen und sein Glück selbst in die Hand nehmen! Die Gebetsvorlagen wollen Anstöße geben, die Wege zur persönlichen und gesellschaftlichen Veränderung zu erkennen und mutig zu beschreiten.

Der Weltgebetstag 2020 schärft den Blick auf die globalen Herausforderungen wie Armut, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Geschlechtergerechtigkeit und den Klimawandel. Simbabwes Frauen erzählen in der Gebetsordnung vom schwierigen Alltag in einem Land, das wirtschaftlich am Boden liegt, von Entwurzelung, fehlenden Bildungsmöglichkeiten für Mädchen und Armut, von Gewalt gegen Kritiker, aber auch von ihren Hoffnungen und von dem, was den Reichtum ihres Landes ausmacht – die Schönheit der Natur, aber auch der Glaube und die Kraft der Menschen, die dort leben.

Zusätzliches Angebot: Gottesdienst in Leichter Sprache

Keyvisual zum Weltgebetstag 2020
Titelbild zum Weltgebetstag 2020: „Rise! Take Your Mat and Walk” (Bild: Nonhlanhla Mathe)
Die Texte und Lieder werden durch das Angebot von kreativen und sinnenfreudigen Methoden der Gottesdienstgestaltung ergänzt, die alle Frauen, die zum diesjährigen Weltgebetstag in ihre Gemeinden einladen, auswählen können. Zusätzlich gibt es im Erzbistum bereits zum dritten Mal die Möglichkeit, den Gottesdienst in Leichter Sprache zu feiern. Die Pastoral für Menschen mit Behinderung hat dafür die Gebetsordnung wieder in diese besonders verständliche Form der deutschen Sprache übertragen und zugleich darauf geachtet, dass das Wesentliche vermittelt wird. Schließlich sensibilisiert die ausgewählte Stelle aus dem Johannes-Evangelium ganz besonders für die Perspektive von behinderten Menschen. Die Botschaft ist, nicht auf die fehlenden, sondern auf die vorhandenen Fähigkeiten von Menschen zu bauen, sich an den Möglichkeiten und nicht an den Behinderungen zu orientieren.

Frauenseelsorge
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 2137-1437, 089 2137-1383
Fax: 089 2137-271794
frauenseelsorge(at)eomuc.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/frauenseelsorge
Fachbereichsleiterin:
Wiltrud Huml, Diplomtheologin

Referentinnen der Frauenseelsorge:
Irmgard Huber, Gemeindereferentin
Marion Mauer-Diesch, Pastoralreferentin
Pastoral Menschen mit Behinderung
Schrammerstr. 3
80333 München
Telefon: 089 2137-4312, 0160 70 36 811
behindertenseelsorge(at)eomuc.de
http://www.behindertenseelsorge-muenchen.de
Abteilungsleiterin:
Annegret Kunstmann, Gemeindereferentin

Weitere Informationen

... und Materialien zum Download unter

https://weltgebetstag.de/