Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos

Jesus Christus

Jesus Christus hat unserer Religion, dem Christentum, den Namen gegeben. Jesus stammt vom aramäischen Isa, der Retter. Und Christus ist die lateinische Form des griechischen Christos, der Gesalbte. Damals wurden Könige und Herrscher gesalbt. Jesus Christus ist also unter Retter und unser König.

Die Botschaft Jesu Christi war einfach und klar: Gott liebt die Menschen. Und diese Liebe macht uns frei. Die Liebe Gottes hat Jesus Christus selbst erfahren, weil er in einer ganz engen und fortdauernden Beziehung zu Gott gelebt hat. Wir Christen glauben, dass sich Gott aus Liebe den Menschen durch Jesus Christus gezeigt hat.
Jesus war einerseits ein Mensch wie wir: er musste essen und trinken, brauchte Schlaf, er übte einen Beruf aus, liebte seine Verwandten und Freunde. Zugleich war er so untrennbar mit Gott verbunden, dass er „mit ihm eins war“ und im Namen des Vaters handeln und sprechen konnte. Was Jesus Christus gesagt und getan hat, ist für uns die Kernessenz unseres Glaubens.

Wir Katholiken sind davon überzeugt, dass Jesus Christus nach seinem Tod auferstanden ist. Obwohl er seither „beim Vater“ ist, bleibt er dauerhaft mit der Welt in Verbindung, weil wir weder ihm noch Gott gleichgültig sind. Diese Nähe dürfen wir immer wieder im eigenen Leben spüren und in der Gemeinschaft mit der Kirche erfahren, zum Beispiel in der Eucharistiefeier.
Christen glauben
„an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden
und die Toten.“
Sie glauben
„an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das Ewige Leben.“

Der historische Jesus
Um das Jahr 6 vor unserer Zeitrechnung wurde in Palästina, in der kleinen, unbedeutenden Stadt Bethlehem, Jesus geboren. Seine Mutter hieß Maria; als sein Vater galt der Zimmermann Josef aus Nazareth. Dort wuchs Jesus auf. Mit etwa 30 Jahren beginnt er als Wanderprediger aufzutreten und den Anbruch des Reiches Gottes zu verkünden. Drei Jahre später wird er unter dem Vorwurf der Gotteslästerung am Kreuz hingerichtet. Seine zentrale und erlösende Botschaft ist ganz einfach: Gott liebt die Menschen. Wer darauf vertraut, wird frei.


Jesus kennenlernen: Wie kann man diesen Jesus heute kennenlernen? Der naheliegende Weg ist, das Neue Testament beziehungsweise eines der vier Evangelien zu lesen. Darüber hinaus sollte man das Gespräch mit Menschen suchen, die Jesus bereits nachfolgen und den Glauben leben. In vielen Pfarreien gibt es Gruppen, die gemeinsam in der Bibel lesen und darüber diskutieren. Und in der Erzdiözese München und Freising gibt es verschiedene Angebote von Glaubenskursen.