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Willkommen auf dem Freisinger Domberg

Domberg Freising, Luftbild
Blick von oben auf den Freisinger Domberg (Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz)
Der Freisinger Domberg ist der Quellort des Glaubens im Erzbistum München und Freising: Von hier aus verkündete der Heilige Korbinian, Gründer und Patron, im achten Jahrhundert den christlichen Glauben. Mit dem Korbiniansfest wird er jedes Jahr im November geehrt.

Der Freisinger Dom St. Maria und St. Korbinian, auch Mariendom genannt, war mehr als ein Jahrtausend lang die Kathedrale des damaligen Bistums Freising. Heute ist er Konkathedrale des Erzbistums München und Freising. Auch die Fürstbischöfe von Freising hatten ein Jahrtausend lang ihren Sitz auf dem Freisinger Domberg. In der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz sowie einem Anbau aus den 1960er Jahren befindet sich das Kardinal-Döpfner-Haus mit der Stiftung Bildungszentrum des Erzbistums München und Freising. Im ehemaligen Gebäude des Knabenseminars des Erzbistums befindet sich das Diözesanmuseum Freising.

Angesichts gravierenden Sanierungsbedarfs an mehreren Gebäuden hat das Erzbistum die Chance ergriffen, den Freisinger Domberg in seiner Gesamtheit in den Blick zu nehmen und als Ganzes weiterzuentwickeln. „Wir wollen den Domberg lebendig erhalten als einen offenen, spirituellen und inspirierenden Ort für jetzige und künftige Generationen“, so der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer. Die verschiedenen Einrichtungen sollen noch zugänglicher gemacht und stärker miteinander vernetzt werden.

Die Arbeiten am ehemaligen Domgymnasium werden noch bis in das Jahr 2020 andauern. Der laufende Umbau des Diözesanmuseums kann voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen werden. Nach der Entscheidung, den Siegerentwurf des Planungswettbewerbs aus Kostengründen nicht umzusetzen, wurde im Sommer 2019 die Sanierung und Neugestaltung des Kardinal-Döpfner-Hauses in einem angepassten Umfang beschlossen. Daneben sind eine Neugestaltung der Frei- und Grünflächen sowie eine neue Erschließung des Dombergs vorgesehen. Die Erzdiözese veranschlagt für alle Maßnahmen auf dem Domberg aktuell einen Investitionsrahmen von knapp 270 Millionen Euro über die mehrere Jahre umfassende Bauzeit hinweg.