Pädagogische Ziele:


Die Kinderkrippe dient neben der Betreuung insbesondere der Bildung und Erziehung im vorschulischen Bereich. Die Erziehung erfolgt familienergänzend und -unterstützend.

Durch ganzheitliche, elementare und kindgemäße Bildungsarbeit sollen die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden. Im Einzelnen sollen die Kinder Sozialverhalten erlernen, durch spielerisches Gestalten ihre Ausdrucksmöglichkeiten und schöpferischen Fähigkeiten entfalten, ein Interesse an der Umwelt und Natur entwickeln, eine gesunde Lebensweise kennenlernen und Achtung vor der Schöpfung bekommen.

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: 


Sterne, Blumen und Kinder. 
(Dante) 

Ein wichtiger Punkt in der Krippenarbeit ist die Eingewöhnung. Unsere Kinderkrippe arbeitet hier nach dem bewährten „Berliner Modell“:

  1. In der Eingewöhnungsphase ist es wichtig, dass immer die gleiche familiäre Bezugsperson das Kind in die Krippe bringt.
  2. Die Sicherheit, die das Kind durch die Anwesenheit einer ihm vertrauten Person erfährt, ermöglicht es ihm, auf Neues und Fremdes zuzugehen.
  3. Durch eine sanfte Eingewöhnung bekommt das Kind die Möglichkeit, sich durch eigene Tätigkeiten, wie Beobachten, Erkunden und soziale Kontaktaufnahme zu orientieren und sich an die neue Situation zu gewöhnen.
„Das grundlegende Ziel einer solchen Eingewöhnung ist, in Kooperation mit den Eltern dem Kind unter dem Schutz einer Bindungsperson das Vertrautwerden mit der neuen Umgebung und den Aufbau einer Bindungsbeziehung zur Erzieherin zu ermöglichen. Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert, d. h. wenn die Erzieherin das Kind trösten kann, wenn es unglücklich ist. Die Dauer des erforderlichen Zeitraumes hängt u. a. von der Individualität des Kindes, vom Muster seiner Bindungsbeziehungen und seinen Vorerfahrungen mit Trennungssituationen ab.“ 
(Laewen, Andres, Hedervari)      

"Ich glaube, dass Erziehung Liebe zum Ziel hat. 
Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, 
darf man sich nicht wundern, 
wenn sie selber lieblos werden." 
(Astrid Lindgren)