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Salzteig-Hasen backen Zur Erinnerung an das letzte gemeinsame Mahl von Jesus und seinen Jüngern

Geeignet für: Kinder ab drei Jahren (mit Hilfestellung)
Zeitdauer: Vorbereitung 30 bis 60 min, ca. zwei Stunden Backzeit
Aufwand: leicht
Hase aus Salzteig an Strauch mit Ostereiern
Material:
1,5 Tassen Mehl
1 Tasse Wasser
0,5 Tassen Speisestärke
1 Tasse Salz
1 EL Öl
Ausstechformen
ggf. Pappe und stumpfes Messer
Ofen
Backpapier
Schaschlik-Spieß oder Zahnstocher
So geht's:
1.       Alle Zutaten zu einem geschmeidigen, nicht klebenden Teig verkneten.
2.       Den Teig ca. 4mm dick ausrollen.
3.       Mit Plätzchenausstechern Formen ausstechen. Oder aus Pappe eigene Formen erstellen, auf den Teig legen und mit einem stumpfen Messer ausschneiden.
4.       Legen Sie die „Plätzchen“ auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Stechen Sie mit dem Schaschlik-Spieß oder dem Zahnstocher in jede Form ein kleines Loch.
5.       Die Anhänger bei ca. 80 Grad Umluft ca. zwei Stunden backen, bis sie fest geworden sind.

Das letzte Abendmahl

Nach Lk 22,7-20

Noch bevor Jesus mit seinen Jüngern Jerusalem erreichte, schickte er zwei von ihnen voraus: „Bereitet Alles für das große Fest vor!“. Also gingen Petrus und Johannes vor, gingen in einen großen gemütlichen Raum, kochten und deckten den Tisch.

Als das Fest beginnen sollte, sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Bevor mein Leiden beginnt, ist es mir wirklich wichtig, mit euch zusammen dieses Mahl zu essen. (Denn ich werde erst wieder essen und trinken, sobald sich dieses Mahl erfüllt und das Reich Gottes kommt.)“

Jesus nahm ein Brot in seine Hände, dankte Gott dafür, brach es und teilte es mit seinen Jüngern. Er sagte: „Nehmt und esst alle davon!“ Auch nahm er einen Kelch mit Wein und gab allen seinen Jüngern davon zu trinken. Er sagte: „Was ich gerade für euch gemacht habe, das sollt auch ihr immer wieder tun. Denkt dabei an mich und an alles, was ich euch von Gott erzählt habe. Dann werde ich immer bei euch sein.“
Deutung

Brot ist lebenswichtig, es ist eines unserer Grundnahrungsmittel. Im Brot steckt so viel: Wasser, Mehl (aus gemahlenen Getreidekörnern, die nur durch ausreichend Sonne und Wasser wachsen konnten) sowie die Arbeit von uns Menschen: Getreide säen, ernten und das Mehl zu Brot verbacken. Doch trotz allem bleibt es auch immer ein Geschenk Gottes, dass wir am Ende Brot in unseren Händen halten können.
 
Am Gründonnerstag feiern wir die „Einsetzung der Eucharistie“ (auf deutsch: Danksagung) beim letzten Abendmahl: Jesus wusste, was auf ihn zukommen wird und hat ein Mahl zum Abschied feiern wollen. Er gab seinen Jüngern den Auftrag, immer wieder Gott für Brot und Wein zu danken und an ihn zu denken.
 
Deshalb folgen auch wir heute noch seinem Auftrag: Im Gottesdienst hören wir von ihm aus der Bibel. Anschließend spricht der Pfarrer das Segensgebet über Brot und Wein: Er dankt Gott für das, was er uns durch Jesus Gutes getan hat und segnet das Brot und den Wein. Sobald wir die Erstkommunion gefeiert haben, dürfen auch wir vom Brot essen.
 
Weil der Mensch nicht von Brot allein lebt, ist es für uns Christen auch wichtig, dass wir immer wieder aus dem Leben Jesu hören bzw. in der Bibel nachlesen. Im Gottesdienst dankt der Pfarrer Gott für Jesu Leben und segnet das Brot. Dadurch steckt für uns im Brot auch alles, was wir mit Jesus verbinden. Deshalb sagen wir zum Brot (Hostien) im Gottesdienst: Leib Christi.


Texte: Monika Schug
Foto: Sandy Ehrig