Erzdiözese bei Weltausstellung Reformation in Wittenberg

Seelsorger laden zu Gespräch und Gebeten ein / Kirchencafé und Ausstellungen in katholischer Kirche
München, 13. Juli 2017. Die Erzdiözese München und Freising wird von Mittwoch, 19. Juli, bis Montag, 24. Juli, das Programm der katholischen Kirche während der Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg gestalten. Am Donnerstag, 20. Juli, um 19 Uhr spricht Ordinariatsdirektorin Gabriele Rüttiger, Leiterin des Ressorts Grundsatzfragen und Strategie im Erzbischöflichen Ordinariat München, über ihre Erfahrungen als Führungskraft in der katholischen Kirche. Am Samstag, 22. Juli, um 19 Uhr schildert ein konfessionsverbindendes Paar seine Sicht auf Martin Luther.
 
Täglich zur vollen Stunde, beginnend um 10 Uhr bis 17 Uhr, stehen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Erzbistums München und Freising für Gespräche zur Verfügung. Auf Wunsch erhalten Besuchergruppen eine etwa 15-minütige Kirchenführung, bei der die Grundzüge katholischer Spiritualität dargelegt werden. Jeweils um 15 Uhr beantworten die diözesanen Mitarbeiter, hauptsächlich Seelsorger und in der Ökumene aktive Gläubige, Besucherfragen zum Thema „Was ich schon immer einen Katholiken fragen wollte“, am Samstag steht die Veranstaltung unter dem Motto „Wie sehen Katholiken Martin Luther?“. Am Sonntag um 10.30 Uhr findet ein feierlicher Gottesdienst statt. Täglich um 12 Uhr sind die Besucher eingeladen, das Gebet „Der Engel des Herrn“ mitzubeten. Um 18 Uhr wird jeweils eine Vesper, ein Abendgebet, gefeiert. Von Mittwoch bis Sonntag beginnt jeweils um 17.30 Uhr ein halbstündiges gemeinsames Singen, an den ersten beiden Abenden erklingen gregorianische Gesänge, an den drei folgenden alpenländisch-geistliche Lieder.
 
Alle Veranstaltungen und Gebete finden in und vor der katholischen Kirche Unbefleckte Empfängnis, Mauerstraße 14, am Rande der Wittenberger Altstadt statt. Sie sind Teil der katholischen Angebote in Wittenberg, mit denen die katholische Kirche unter dem Motto „Katholisch in Lutherstadt“ auf der Weltausstellung Reformation vom 20. Mai bis 10. September präsent ist. 21 deutsche Bistümer und andere Institutionen bieten ein wöchentlich wechselndes Programm. Zusätzlich gibt es ein Kirchencafé, das durchgehend geöffnet ist. Eine Ausstellung informiert über die Geschichte der katholischen Pfarrei in Wittenberg, eine weitere erschließt den Kirchenraum der Pfarrkirche.
 
Dienstags ist die Weltausstellung Reformation geschlossen. Auch die katholische Kirche bietet kein Programm an. Das Kirchencafé und die Ausstellungen sind nicht geöffnet.
 
Eine Gruppe von Katholiken aus der Erzdiözese München und Freising besucht derzeit zusammen mit evangelischen Christen Wirkungsstätten Martin Luthers, darunter Wittenberg mit der Weltausstellung Reformation. Mit der ökumenischen Pilgerreise möchten die Christen beider Konfessionen im Gedenkjahr zu 500 Jahren Reformation die gemeinsamen christlichen Wurzeln vertiefen und sich in Glaubensfragen austauschen. Veranstalter der fünftägigen Fahrt unter dem Motto „Gemeinsam Glauben erleben“ ist das Bayerische Pilgerbüro. (ct)
 
 
Hinweis: Das gesamte Programm der katholischen Kirche während der Weltausstellung Reformation ist abrufbar unter www.katholisch-in-lutherstadt.de