Andacht zum Frühling - mit Blumen aus Papier

papierblume blüht in schale mit wasser auf
Die zusammen gefalteten Blütenblätter öffnen sich, wenn die Blume auf Wasser schwimmt
Zur Vorbereitung
In einem Raum ist in der Mitte eine größere Kerze auf einem Tuch hergerichtet. In einem Kreis können die Kinder sitzen.

Vorbereitet sind weite Schalen mit etwas Wasser darin, ausgeschnittene (bunte) Papierblumen und wasserfeste Stifte.

Wenn Zeit ist, können die Kinder die Blüten selbst ausschneiden und gegebenenfalls farbig ausmalen.
Zur Begrüßung
Die Kinder reichen sich die Hände.
Schön, dass wir alle da sind!

Vorstellung des Themas
Wir verschließen beide Hände zu einer Kugel.
Blüten oder Blumen sind im Winter nicht zu sehen. Am Zweig sind nur Knospen. Fest und dicht verschließen sie die Blüte oder das Blatt, das in ihnen schon angelegt ist.

Ist es kalt, weht der kalte Wind, legt sich Schnee auf die Zweige, geschieht den Blättern und Blüten nichts. Ist es zwischen uns Menschen unbarmherzig, kalt, stürmisch schützen wir uns und ziehen uns zurück. Wir müssen uns eine „harte Schale“ zulegen, damit wir überleben.

Langsam öffnen wir unsere Hände zur Schale.
Wenn der Frühling kommt, die Sonne warm scheint, die Luft sich erwärmt, drücken die Blütenblätter die Knospe auf und die Blüten öffnen sich.

Die Kinder bekommen Blüten aus Papier.
Mit Symbolen oder mit Worten schreibt Ihr auf die Blütenblätter, was Euch aufblühen lässt. Jedes beschriebene Blatt faltet Ihr nach innen um, so dass es nicht mehr lesbar ist.

Wenn Ihr fertig seid, setzt Ihr die geschlossene Blüte auf das Wasser.
Bibeltext  Jes 11,1-9
Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, /
ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: /
der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, / der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
Er richtet nicht nach dem Augenschein / und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht /
und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen / mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen / mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, /
Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, /
der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, / ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an, /
ihre Jungen liegen beieinander. / Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, /
das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr /
und begeht kein Verbrechen / auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, / so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
 
Interpretation, Deutung
Der Prophet Jesaja beschreibt seine Vision von einer guten Welt in eigentümlichen Bildern.

Ihr habt Euch auch überlegt, was Euch öffnet. Und jetzt können wir es auf Euren Blüten auch lesen, weil sie sich im Wasser geöffnet haben.
Gruppenleiter bittet jedes Kind, ein Wort von den Blütenblättern vorzulesen.

Vater unser


Lied
GL 390 Magnifikat (Taizé)

Segen mit Gesten

Bastelanleitung Papierblume

Kinderpastoral
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