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Grundsteinlegung für Franziskus-Grundschule

Gebäude auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums wird 200 Schülern Platz bieten
München, 16. Oktober 2019. Der Grundstein für das Schulgebäude der neuen Erzbischöflichen Franziskus-Grundschule in München-Haidhausen wird am Montag, 21. Oktober, gelegt. Peter Beer, der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, wird den Grundstein zuvor segnen. Bereits mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 hatte die Schule in Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising ihren Betrieb aufgenommen. Die zwei Ersten Klassen mit insgesamt 35 Schülern sind aktuell in einer modernen Containerlandschaft untergebracht. Der im August dieses Jahres begonnene Neubau auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums soll bis 2021 fertiggestellt werden und bietet dann Platz für rund 200 Schülerinnen und Schüler.
 
Medienvertreter sind zur Berichterstattung eingeladen über die Grundsteinlegung am
 
Montag, 21. Oktober,
um 14 Uhr
in der Nähe des Schutzengelhauses, Preysingstraße 99,
auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums in München-Haidhausen.
 
Zur Grundsteinlegung begrüßt Schulleiterin Anna Kathrin Mittermaier. Nach einführenden Worten von Sandra Krump, Ressortleiterin Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, spricht Stefan Fritz von der für kirchliche Schulen und Bildungshäuser in der Erzdiözese zuständigen Bischof-Arbeo-Stiftung ein Grußwort. Bei der Feier wird Generalvikar Beer die Urkunde zur Grundsteinlegung verlesen und unterzeichnen. Diese wird neben einer aktuellen Tageszeitung, Münzen, Handabdrücken der Schulkinder, dem Text des Sonnengesangs von Franz von Assisi und einem Exemplar der päpstlichen Enzyklika „Laudato si‘“ in eine metallene Kapsel gelegt. Der Generalvikar segnet den Grundstein, bevor die Kapsel darin eingebracht und der Grundstein verschlossen und platziert wird. Anschließend findet in der Aula des benachbarten Edith-Stein-Gymnasiums ein Stehempfang statt.
 
Die Franziskus-Grundschule arbeitet mit einem Konzept des rhythmisierten Ganztags an drei Tagen und dem Angebot zusätzlicher Nachmittagsbetreuung an den zwei verbleibenden Schultagen. Damit sollen junge Familien gezielt unterstützt werden. Um die Kinder ganzheitlich und individuell zu begleiten, betreuen in der Einrichtung Tandems aus Lehrern und Erziehern jeweils Klassen mit 25 Schülern. Auch ein zertifizierter Schulhund kommt zum Einsatz.
 
Das neue Schulgebäude wird in Holzbauweise realisiert und bringt somit schon im Gebäude den Leitgedanken der Schule, „Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung“, zum Ausdruck. Wie bereits die Übergangs-Containerlandschaft, so umfasst das Raumprogramm des künftigen Schulgebäudes neben Lern- auch Ruhe und Gemeinschaftsbereiche, die die Umsetzung des pädagogischen Konzepts unterstützen. Die Investitionskosten belaufen sich auf 17 Millionen Euro, wozu die Bischof-Arbeo-Stiftung sechs Millionen Euro beisteuert. (kbr)
 
Hinweis:
Medienvertreter, die über die Grundsteinlegung berichten möchten, werden gebeten, sich bei der Pressestelle per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de oder unter Telefon 089/2137-1263 anzumelden.