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Sportpastoral
Sport als mediales Ereignis spielt in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht. Jedenfalls prägt er die Freizeitgestaltung vieler. Schon von daher kann er für die Kirche als pastorales Handlungsfeld wahrgenommen werden.

Vielleicht noch bedeutender sind Sport und Bewegung, wenn man sie selbst praktiziert. Nicht nur dass Veranstaltungen im seelsorglichen Bereich mit Elementen des Sports gestaltet werden können, nein, in sportlicher Betätigung können auch Erfahrungen von existentieller Tiefe gemacht werden, die eine spirituelle Dimension aufscheinen lassen. So sind Sport und Bewegung sinnvolle Methoden für katechetische Bildung, Sakramentenunterricht, Erwachsenenarbeit, Exerzitien und kirchliche geprägte Freizeitgestaltung überhaupt.

Das Sachgebiet Sportpastoral nimmt dabei folgende Aufgabenfelder in den Blick:
1. Bewegung und Besinnung
2. Gesundheit durch Sport
3. Sport und Gesellschaft. Christliche Grundlagen und Werte im Sport
4. Pastoral in Sportverbänden und -vereinen
5. "Kirche und Sport" in der Erzdiözese und Bayern
6. "Trainingsangebote" für kirchliche Mitarbeiter ( Fußball, Volleyball..)

Für Fragen und ggf. praktische Begleitung steht Ihnen Helmut Betz gerne zur Verfügung.
 

Veranstaltungen und Berichte

Veranstaltungs-Tipps des Sachgebiets Sportpastoral finden Sie hier.
Skimeisterschaft

Skimeisterschaft 2020

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Schweigsame Schülerin

Schweigsame Schülerin

Vertrauen

Vertrauen

Kampf um den Ball

Kampf um den Ball

Mit dem Körper beten Gute Resonanz beim Studientag in Fürstenried

Lust auf MEHR!
Studientag der Sportpastoral: „Mit dem Körper beten“


20 Teilnehmer*innen konnten am 13. Oktober zufrieden ihren Heimweg aus dem Schloss Fürstenried antreten. Traditionelle christliche Gebetsgebärden und Körperhaltungen des Yoga erfrischten nicht nur ihren Körper, sondern öffneten auch Räume spirituellen Empfindens.
 
Befreiend war besonders für kirchliche Mitarbeiter*innen die Erkenntnis aus dem Vortrag von Dr. Karl-Heinz Steinmetz, dass es in der kirchlichen Tradition durchaus eine „bewegte Spiritualität“ gegeben habe. Erst durch die Reformation sei der Glaube als eines „Leib-Geschehens“ durch einen „Wort-Glauben“ ersetzt worden. In der Folge wurde da nach seinen Worten die Kirchenbestuhlung eingeführt. Zuvor sei die Kirche ein Bewegungsraum gewesen, in dem zur Liturgie mehrere Gebetsgebärden und auch das Gehen bei mehreren Prozessionen gehörten.
Heute verbindet Steinmetz im Rahmen seines Projekts einer Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) die Leibübungen bzw. Gebetsgebärden mit diätetisch-medizinischen und asketisch-spirituellen Aspekten.
Die Teilnehmer*innen bekamen auch praktisch einen Einblick ins Ausüben einzelner Gebetsgebärden, woraus Lust auf mehr entstand.
 
Sicher Anlass für eine Nachfolgeveranstaltung, bei der alle neun angesprochenen Hauptübungen eingeübt werden!
 
Lust auf mehr machte auch Yogalehrer Walter Brummer. Zum einen nahm er durch seine einfühlsame Art, Yogastellungen anzuleiten, bei einzelnen die Sorge, überfordert zu werden. Zum anderen betonte er bei den Übungen die Bedeutung der inneren Haltung und bezog in seiner authentischen Art und Weise seinen christlichen Glauben mit ein. So konnte er den Hatha-Yoga als körperlich-spirituelles Element auch für ein christliches Glaubenslebens eröffnen.
 
 
 
Studientag

Studientag am 06. Juli - Bericht

Christliches Leibgebet des Mittelalters als Ressource heutiger Leibspiritualität.
 
Unter diesem Titel übte Dr. Karl-Heinz Steinmetz die neun Gebetsgebärden des hl. Dominikus mit den 15 Teilnehmer*innen u.a. aus Klinik- und Pfarreiseelsorge ein. Der Ort des Geschehens am 6. Juli war deshalb nicht umsonst die von Dominikanern geleitete Pfarrei St. Albert in München.
 
Der Dozent für Spiritualität an der Uni Wien und Begründer des Instituts für Traditionelle Europäische Medizin (TEM) machte dabei deutlich, dass beim Leibgebet der ganze Mensch im Spiel ist, weil er zwar einen Körper hat, aber Leib ist. So ist bewusste Leibsorge automatisch Seelsorge und umgekehrt sollte Seelsorge den Körper mit im Blick haben. Leibgebet ist zudem immer Therapie in physiologischer, psychischer und spiritueller Hinsicht.
 
In der inneren Sammlung und den äußeren Bewegungen erfährt sich der Übende immer wieder eingespannt zwischen Himmel und Erde und kann in der Präsenz die Geburt Gottes im eigenen Herzen bzw. Innersten erfahren: „Der Mensch lebt in der Welt, ist aber nicht von der Welt.“ (vgl. Joh 17,11.16).
 
Deutlich geworden ist, dass sich die christlichen Leibgebärden vor fernöstlichen Bewegungsformen wie Yoga und Qigong nicht verstecken müssen. Was bisher in Klosterbibliotheken schlummerte, bewährt sich inzwischen in der Pastoral und Praxis – als Leibgebet und Leibtherapie. So äußert eine Teilnehmerin: „Ich bin echt dankbar für die Leibgebärden des Hl. Dominikus, die Karl nochmal mit uns eingeübt hat. Die möchte ich unbedingt weiterüben.“
 
 

Sportlerwallfahrt nach Andechs 2019
"Sport zwischen Traum und Lebenserfahrung!"

Rund 200 Teilnehmer*innen hatten sich bei kühlen Temperaturen auf das Wagnis eingelassen, Anorak und Wanderschuhe angezogen und auf den Weg nach Herrsching gemacht. "Palmsamstag" geht es für gläubige Sportler traditionell auf den Heiligen Berg, um mit Bewegung und Besinnung die Karwoche einzuläuten. DJK, BLSV und Arbeitskreis Kirche und Sport als Felder der Sportpastoral haben dazu herzlich eingeladen, um über den "Sport zwischen Traum und Lebenserfahrung" nachzusinnen.Wozu taugt Sport in unserem Leben? Kitzelt er unsere Tugenden heraus, kann er uns zu besseren Menschen machen? Oder dient er nur dem Traum von der ewigen Jugend? Eine Lebensschule kann er uns bieten: mit Erfolg und Niederlagen umzugehen, Grenzen zu erkennen und Fairness einzuüben.
Tugenden wie Demut, Mäßigung, Mut und Geduld kann der Sport lehren sowie Liebe und Barmherzigkeit uns selbst gegenüber. Darüber hinaus versetzt uns der Sport in die glückliche Lage das Zusammenleben verschiedener Kulturen, Traditionen und Generationen zu erlernen.
 


Kontakt

Helmut Betz
Erzbischöfliches Ordinariat München und Freising
Ressort 4 - Seelsorge und kirchliches Leben - 
Sachgebiet Sportpastoral
Telefon: 0 89 / 21 37 - 2857
Schrammerstraße 3
80333 München
Helmut Betz
Pastoralreferent
Telefon: 0 89 / 21 37 - 2371
E-Mail: sportpastoral@eomuc.de