St. Josef

Pfarrer-Andrä-Straße 3, 85664 Hohenlinden, Telefon: 08124-9593, E-Mail: St-Josef.Hohenlinden@erzbistum-muenchen.de

Die Wahl des Pfarrgemeinderates

Pfarrgemeinderatswahl 1

Was ist der Pfarrgemeinderat?

Der Pfarrgemeinderat ist das vom Erzbischof anerkannte oberste Organ des Laienapostolats. In allen gesellschaftlichen Fragen entscheidet und handelt der Pfarrgemeinderat eigenverantwortlich.
 
Die Aufgaben des Pfarrgemeinderates sind vielfältig und jedes Mitglied setzt seine Begabungen und Fähigkeiten entsprechend seiner Möglichkeiten ein.
 
Als Mitglied des Pfarrgemeinderates ist man nicht automatisch für Alles zuständig. Es liegt an einem persönlich und am Gremium insgesamt, welche Prioritäten gesetzt werden.

Für jede Pfarrei ist es wichtig, auch weiterhin tatkräftige Gremien zu haben. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer Zeit, ihrem Glauben, ihrem Wissen und ihrer Kreativität für die Kirche vor Ort einzusetzen.
 
Als engagierte Ehrenamtliche können wir es uns aussuchen, in welchen Bereichen wir aktiv werden wollen.

Dabei kommen unsere eigenen Stärken zum Einsatz. Jede und jeder kann einen Bereich finden, wo genau er oder sie Großartiges leisten kann. Im Pfarrgemeinderat laufen die Fäden des ehrenamtlichen Engagements zu-sammen. Hier gibt es den Überblick über alle Gruppen und Aktivitäten. Hier wird die Kommunikation zwischen allen Feldern des Engagements sichergestellt. Und hier, im Kreativfeld engagierter Christen, entstehen viele gute neue Ideen. Und je mehr überzeugte, engagierte und kreative Christen sich für die kommende Wahl zur Verfügung stellen, umso erfolgreicher  werden die neu gewählten Gremien sich für die Pfarreien einsetzen können.
 
Stellt sich nun die Frage –
 
„Wer springt ins kalte Wasser,
damit Gemeinde
sich erneuert?“

 
oder
 
„Wer wird laut,
damit auch die Leisen
gehört werden?“

 
Zu den Aufgaben des Pfarrgemeinderates gehören u. a.:
 
§  Mitverantwortung in
Liturgie und Verkündigung
  •   Verantwortung und Mut zum diakonischen Handeln
  •   Kundschafter sein – Zeichen der Zeit erkennen
  •   Der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus
  •   Vernetzung nach innen und außen
  •   Position im gesellschaftlichen Diskurs beziehen
  •   Förderung der Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements
  •   Mitverantwortung und Gemeinschaft fördern
  •   Eigenverantwortliches Entscheiden im Weltdienst


Wer möchte die Gelegenheit nutzen, die Pfarrgemeinde vor Ort mit zu gestalten?

Sie passen gut zu uns, wenn Sie

  •   katholisch und von der Botschaft Jesu begeistert sind
  •   Interesse am Leben der Pfarrgemeinde und des Wohnortes haben
  •   etwas bewegen wollen
  •   gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten
  •   spannende Ideen haben
  •   eine Prise Humor mitbringen
  •   Geduld und Beharrlichkeit zeigen können
  •   sich über vier Jahre ehrenamtlich engagieren wollen
 
Wenn Sie mehr über die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche ihrer Pfarrei erfahren möchten, sprechen Sie doch einfach unsere Mitglieder des Pfarrgemeinderates an. Die Mitglieder des PGR haben ein Mandat der gesamten Pfarrgemeinde und können deswegen viele Dinge in der Pfarrgemeinde bewegen, z.B.

  •   bei Angeboten für Jung und Alt, Familien und Kinder
  •   bei der Gestaltung der gottesdienstlichen Feiern
  •   bei der pastoralen Planung
  •   bei der sozialen oder caritativen Arbeit
  •   bei Kooperation mit den Kath. Verbänden



Und so funktioniert`s: Allgemeine Informationen zur Pfarrgemeinderatswahl am 25. Februar 2018

In den kommenden Wochen werden in unseren Pfarreien die Wahlausschüsse für die Pfarrgemeinderatswahl am 25. Februar 2018 gebildet.
 
Auf der Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates wurde beschlossen, dass künftig die Allgemeinde Briefwahl der Regelfall ist. Bei der Allgemeinen Briefwahl erhält jede(r) Wahlberechtigte(r) die Briefwahlunterlagen, die von der Pfarrei Mitte Februar verteilt oder zugestellt werden.
 
Die Wahlausschüsse der einzelnen Pfarreien legen die Wahlzeit und den Wahlort zu gegebener Zeit fest. Detaillierte Informationen hierzu folgen Anfang des Jahres.
 
Wahlberechtigt sind alle Personen,

  •   die der römisch-katholischen Kirche angehören,
  •   ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben und
  •   am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben.
 
Alle wahlberechtigten Katholiken und Katholikinnen sind als Christinnen und Christen aufgerufen sich aktiv in die christliche Gemeinschaft einzubringen und bei den Wahlen ihre Stimme abzugeben.

Eine große Herausforderung stellt die Kandidatensuche dar. Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr sind bereits wählbar. In den kommenden Wochen werden in den Pfarreien Kandidatenvorschlagsboxen aufgestellt und Kärt-chen für Kandidatenvorschläge dazu gelegt. Wir bitten die Pfarrangehörigen uns bei der Kandidatensuche behilflich zu sein. Wer einen Kandidaten vorschlagen möchte, füllt dazu bitte eines der Kärtchen aus und wirft dieses in die Box. Die Mitglieder des Wahlausschusses nehmen dann Kontakt mit den entsprechenden Personen auf. Interessierte können sich gerne direkt beim Wahlausschuss melden. Kandidatenvorschläge können bis zum 7. Januar 2018 abgegeben werden. Ab dem 14. Januar 2018 wird die Kandidatenliste in den jeweiligen Pfarreien veröffentlicht. Bis zum 4. März 2018 wird das Wahlergebnis in den einzelnen Pfarreien bekanntgegeben.
 
Für die Pfarrgemeinderäte
im Pfarrverband Maria Tading

Das Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl 2014

Die gewählten Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderates in der Reihenfolge der erreichten Stimmen.
  • Reitmeier, Franziska
  • Fröhlich, Hildegard
  • Falterer, Theo
  • Maurer, Viktoria
  • Haberzettl-Ficklscherer, Dagmar
  • Lackner, Emanuel
  • Empl, Ute
  • Ertl, Robert
  • Fröhlich Katharina
  • Riedl, Gabriele
Die Ersatzmitglieder in Reihenfolge der Stimmen.
  • Banke, Maria
  • Kirmair, Veronika
  • Ochsenbauer, Elfriede
  • Pawlik, Dorothea
  • Zimmermann, Andreas
  • Zimmermann, Gabriele
Der Pfarrgemeinderat wird in der Regel alle vier Jahre gewählt.

Die Größe des gewählten Gremiums ist dabei von der Anzahl der ortsansässigen Katholiken abhängig. Weitere Mitglieder können vom Pfarrgemeinderat berufen werden.

Wahlgrundsätze

Die Wahl erfolgt in geheimer und unmittelbarer Wahl.

Wahlberechtig ist dabei:


  • Alle deutsch- und fremdsprachige Katholiken/Katholikinnen, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben
  • die in der Ausübung ihrer allgemeinen altersgemäßen kirchlichen Gliedschaftsrecht
Wählbar ist:
  • Jede/r deutsche und fremdsprachige Katholikin/Katholik, der/die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat
  • der/die in der Ausübung seiner/ihrer allgemeinen altersgemäßen kirchlichen Gliedschaftsrechte nicht behindert ist
  • der/die seine/ihre Hauptwohnung in der Pfarrgemeinde hat
  • außerhalb der Pfarrgemeinde wohnende Katholiken/-innen, sofern sie am Leben der Pfarrgemeinde aktiv teilnehmen

Fragen zur Pfarrgemeinderatswahl

- Können mehrere Mitglieder einer Familie für den PGR kandidieren? (und Mitglieder im PGR sein?)

JA

- Können Personen, die geschieden oder wiederverheiratet sind, für den PGR kandidieren?

JA

- Wer kann wählen?

Die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben.

 
- Wer kann gewählt werden?

Die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben.

- Dürfen Katholiken, welche außerhalb der Pfarrgemeinde, aber innerhalb der kommunalen Gemeinde wohnen, kandidieren?

JA, mit Sondergenehmigung.

- Muss in jeder Pfarreigemeinde ein PGR gewählt werden?

JA

- Können nicht-katholische Christen für den PGR kandidieren?

NEIN

- Ist eine gleichzeitige Mitgliedschaft in PGR und Kirchenverwaltung möglich?                              

JA 

- Wer legt die Zahl der zu wählenden und hinzu zu wählenden PGR Mitglieder fest?

Der amtierende „alte“ PGR legt die Zahlen fest.