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Gratulationen aus Kirche und Gesellschaft

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft haben Erzbischof Reinhard Marx zur Kardinalserhebung gratuliert. Bundeskanzlerin Angela Merkel freute sich über die Ankündigung des Papstes, die zwei deutschen Theologen Erzbischof Marx und Professor Walter Brandmüller in den Kardinalsstand zu erheben. Sie gratulierte beiden von Herzen. Die Kanzlerin würdigte die Arbeit der Theologen, die bevorstehende Ernennung sei eine außergewöhnliche Ehre.

Ausgewählte Gratulationen dokumentieren wir wie folgt:
„Dein vielfältiges Wirken als Weihbischof in Paderborn, als Bischof von Trier und nun als Erzbischof von München und Freising wird damit in besonderer Weise gewürdigt. Zugleich bringt das Kardinalsbirett die besondere Bedeutung Deines Metropolitansitzes und des Dienstes zur Geltung, den Du in Nachfolge von Kardinal Friedrich Wetter ausübst. Von Anfang an hast Du auch in unserer Bischofskonferenz ein gewichtiges Wort mitgeredet und manche Weichen gestellt. Dein Fachwissen, Deine Beiträge in der Vollversammlung und Deine Impulse sind für unsere Arbeit unverzichtbar.“
Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

„Wir freuen uns für und mit unserem Vizepräsidenten, Erzbischof Reinhard Marx und gratulieren ihm zu seiner Ernennung zum Kardinal. Wegen seiner umfassenden Kenntnis der Katholischen Soziallehre und seiner profunden Analyse der sozialen, der wirtschaftlichen und der politischen Situation der Europäischen Union wird Erzbischof Marx sowohl von der COMECE als auch den Institutionen der Europäischen Union hoch geschätzt. Sein Beitrag zur gesellschaftspolitischen Arbeit der COMECE erhält durch seine Ernennung zum Kardinal eine neue Perspektive.“
Adrianus van Luyn, Bischof von Rotterdam, Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft

„Herzlich gratuliere ich Erzbischof Dr. Reinhard Marx zur Berufung in das Kardinalskollegium. Auf allen Ebenen seines Wirkens bringt er die Grundwerte der Katholischen Soziallehre deutlich zur Sprache und führt sie offensiv in die gesellschaftlichen Debatten unseres Landes ein. Natürlich ist seine Berufung ins Kardinalskollegium auch eine besondere Freude für das Erzbistum Paderborn, aus dem er stammt. Ich kenne Erzbischof Reinhard Marx bereits seit den gemeinsamen Studienjahren in Paderborn und schätze ihn wegen seiner tief gläubigen und zugleich weltoffenen, diskussionsfreudigen und umgänglichen Art. Er hat seine westfälischen Wurzeln nie verleugnet. Möge er in Gottes Weinberg jetzt auch als Kardinal mit seiner Gläubigkeit, seiner Lebensfreude und -energie fruchtbare Arbeit leisten, um so die Menschen hierzulande für den christlichen Glauben zu gewinnen und zu begeistern!“
Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn

„Die Ernennung zu Kardinälen ist ein Tag der Freude, der Ehre und des Stolzes für ganz Bayern. Wenn der Heilige Vater am 20. November 2010 Erzbischof Reinhard Marx und Professor Walter Brandmüller feierlich in den Kreis des Kardinalskollegiums aufnehmen wird, kommen zusammen mit Friedrich Kardinal Wetter drei von acht deutschen Kardinälen aus Bayern. Als Bayerischer Ministerpräsident und persönlich gratuliere ich Erzbischof Marx und Professor Brandmüller von ganzem Herzen zu ihrem neuen hohen und verantwortungsvollen Amt. Ich freue mich, dass das Kardinalskollegium noch einmal ein Stück bayerischer geworden ist.“
Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern

„Im Namen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gratuliere ich Ihnen sehr herzlich zu Ihrer Aufnahme ins Kardinalskollegium der katholischen Kirche durch Papst Benedikt XVI. Unvergessen ist für uns im Zentralkomitee die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit beim 96. Deutschen Katholikentag in Saarbrücken 2006 und jüngst beim 2. Ökumenischen Kirchentag 2010. Dankbar und mit sehr großem Respekt sehen wir auch Ihren unermüdlichen Einsatz im Sinne der katholischen Soziallehre. Ihre Ernennung zum Kardinal der Weltkirche wird weitere Aufgaben in der Kirche in Deutschland und in der Weltkirche nach sich ziehen. Hierbei bieten wir Ihnen weiterhin - und gerade in der jetzigen Situation unserer Kirche und der Gesellschaft in unserem Land - unsere aktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit an.“
Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

„Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern, der Zusammenschluss der Diözesanräte und katholischen Verbände in den sieben bayerischen Diözesen, gratuliert Erzbischof Reinhard Marx herzlich zu seiner Ernennung zum Kardinal. Das Landeskomitee sieht darin auch eine Anerkennung seines herausragenden gesellschaftspolitischen Engagements, das eine wichtige Orientierung aus dem Geist des Evangeliums und der katholischen Soziallehre in der säkularen Gesellschaft darstellt.

Jedes Amt in der Kirche verpflichtet zum Dienst an ihren Gliedern und soll dem Heil der Welt dienen. Das Landeskomitee freut sich über die Offenheit in der Zusammenarbeit mit dem künftigen Kardinal. Gerade in schwieriger Zeit geht es um das gemeinsame furchtlose Zeugnis in der Welt. Der innerkirchliche Dialog, der verstärkt werden soll, eröffnet auch neue Wege zum Dialog mit der säkularen Gesellschaft.

Im Blick auf den Konzilsbeginn vor knapp 50 Jahren empfiehlt sich eine Auffrischung und Vertiefung der Kenntnisse der Texte mit den bei weitem nicht vollständig gehobenen Schätzen des Zweiten Vatikanischen Konzils. In den Gesprächen mit dem Landeskomitee hat sich auch hierüber mit dem neu ernannten Kardinal eine völlige Übereinstimmung bestätigt.“
Albert Schmid, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern

„Der Diözesanrat als oberste Vertretung der Laien in der Erzdiözese München und Freising freut sich mit Erzbischof Reinhard Marx über seine Kardinalsernennung durch Papst Benedikt XVI.. Es ist eine große Ehre für ihn, aber auch eine Auszeichnung für unsere gesamte Erzdiözese und für die Katholiken in ganz Bayern. Durch seine engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Diözesanrat beweist Erzbischof Marx immer wieder seine Wertschätzung für das Laienapostolat. Indem er die Laiengremien und Verbände bewusst in den Prozess der geistlichen Neuorientierung „Dem Glauben Zukunft geben“ einbindet, zeigt sich deutlich, wie wichtig ihm die Meinung und die Mitarbeit der Laien ist. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem künftigen Kardinal die Zukunft unseres Erzbistums weiter zu gestalten.

Mit der Person von Erzbischof Marx ehrt der Heilige Vater auch einen profunden Kenner und Verfechter der katholischen Soziallehre und der christlichen Sozialethik. Erzbischof Marx betont immer wieder, dass die Kirche in der Mitte der Gesellschaft wirken und dort das Evangelium verkünden müsse – ein Anliegen, das auch das katholische Laienapostolat mit ihm teilt. Der Diözesanrat mit seinem langjährigen Engagement für Ecuador und die Partnerdiözese Évry-Corbeil-Essonnes hat dabei immer auch im Blick, das Thema der solidarischen Gesellschaft auf eine globale Ebene zu heben. Hier hoffen wir ebenfalls auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Erzbischof Marx, der mit seiner Berufung in das Kardinalskollegium in der Weltkirche eine noch größere Verantwortung übernehmen wird. Die Behandlung der Themen, die ihm und uns wichtig sind, können nun von ihm noch wirkmächtiger eingebracht werden. Als Diözesanrat wünschen wir unserem Erzbischof für diese neue Aufgabe alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen.“
Prof. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in Erzdiözese München und Freising

Auch Persönlichkeiten der evangelischen Kirche richteten Erzbischof Marx ihre Glückwünsche aus und äußerten ihre Wertschätzung.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, äußerte in Hannover den Wunsch, weiter „gemeinsam mit Ihnen und Ihren Amtsbrüdern in guter ökumenischer Gemeinsamkeit zu wirken, um gemeinsam Zeugen zu sein für die Wahrheit des christlichen Gottes in einer säkularen Welt.“ Die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Kirchen seien größer als die Unterschiede, fügte Schneider hinzu.

Er freue sich besonders, so Johannes Friedrich, bayerischer Landesbischof und Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, in einem Glückwunschschreiben, weil diese Auszeichnung „Ihre Arbeit im Erzbistum würdigt, die Veränderungen, die Sie eingeleitet haben und Ihr beherztes Handeln, auch gegen erheblichen Widerstand, in einer Zeit der Lähmung“. Ausdrücklich dankte Friedrich für das „brüderliche ökumenische Verhalten mir gegenüber“. Der Landesbischof schloss mit dem Wunsch, dass Erzbischof Marx den eingeschlagenen Weg gut weiterführen könne, „damit aus den Veränderungen eine Erneuerung in den Gemeinden“ ausgehe.
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