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Ein Wachstropfenherz basteln Kreativ-Idee zur biblischen Geschichte vom barmherzigen Samariter

Geeignet für: Kinder ab vier Jahren (mit Hilfe)
Zeitdauer: 20 bis 30 min
Aufwand: mittel
Beim Basteln ist Hilfe durch einen Erwachsenen erforderlich. Die Kinder können wichtige Erfahrungen im Umgang mit Feuer machen. Zudem finden alte Kerzen Verwendung. Die Technik eignet sich auch für das Verzieren von ausgeblasenen Ostereiern.
Herz aus Wachstropfen an Zweig
Material:
  • Kerzen in verschiedenen Farben 
  • Ausstechform Herz
  • tiefer Teller
  • Zündhölzer, Nadel, Faden

So geht's:
1.    Befüllen Sie den Teller bis etwa zur Hälfte mit Wasser.
2.    Legen Sie die Ausstechform in den Teller.
3.    Nun wird die Kerze angezündet und die Herzform mit Wachstropfen ausgefüllt. Dabei können Sie verschiedene Farben verwenden. Wichtig ist, dass das am Ende das ganze Herz mit Wachstropfen ausgefüllt ist und die Wachsschicht nicht zu dünn ist.
4.    Lassen Sie das Wachstropfenherz in der Form auskühlen. Wenn es fest ist, können Sie es vorsichtig aus der Form drücken.
5.    Anschließend einen Faden durch das Nadelöhr ziehen und die Nadel über der Kerzenflamme kurz erwärmen. Nun die warme Nadel mittig durch das Herz ziehen.
6.    Verknoten Sie den Faden und hängen Sie das Herz am Strauch auf.

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (nach LK 10,25 -37)

Jesus und die Schriftgelehrten saßen zusammen, als ein Gelehrter Jesus auf die Probe stellen wollte. Er stand auf und fragte: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Jesus antwortete: „Was steht in der Bibel?“ Der Schriftgelehrte antwortete: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ Jesus sagte: „ Du hast richtig geantwortet. Tue das was in Bibel steht, und du wirst das ewige Leben bekommen.“ Aber der Schriftgelehrte fragte weiter: „Aber wer ist mein Nächster?“ Darauf antwortete Jesus mit einer Geschichte:

Vor langer Zeit machte sich ein Mann auf den Weg von Jerusalem nach Jericho. Es war ein langer Weg, und der Mann war alleine, als er plötzlich von Räubern überfallen wurde. Sie nahmen sein Geld, schlugen ihn nieder und ließen ihn am Straßenrand schwer verletzt liegen. Nach einiger Zeit kam ein Priester vorbei. Er sah den Verletzten, aber er ging weiter ohne den Mann zu helfen. Kurz darauf kam ein wieder ein Mann vorbei. Dieser Mann war ein Tempeldiener, aber auch er sah den Verletzten und ging ohne Hilfe vorüber. Schließlich kam ein weiterer Reisender. Es war ein Mann aus Samarien, er sah den Mann verletzt am Straßenrand liegen und hatte Mitleid. Er ging zu ihm, versorgte die Wunden und hob den Verletzten auf seinen Esel. So brachte er ihn in die nächste Herberge und sorgte für ihn. Am nächsten Morgen musste der Samariter weiter reisen, aber er gab dem Wirt der Herberge Geld und bezahlte im Voraus dafür, dass der Verletzte in dieser Herberge gesund werden konnte.

Nach dieser Geschichte fragte Jesus den Schriftgelehrten: „ Was meinst du: Wer von den drei Männern in der Geschichte die am Verwundeten vorbei gekommen sind, war sein Nächster?“ Da sagte der Schriftgelehrte: „Der Samariter.“ Und Jesus antwortete: „Dann geh und handle genauso.“

Gebet

Guter Gott, der barmherzige Samariter hat sein Herz für den verletzten Mann geöffnet. Der Verletzte war sein Nächster. Wir bitten dich, hilf uns zu erkennen wer unsere Hilfe braucht und stärke unser Herz damit wir es für Andere öffnen. Amen.

Text und Fotos: Barbara Jaud