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Elf Teilnehmer aus dem Erzbistum bei erstem Treffen des Synodalen Wegs

Synodalversammlung vom 30. Januar bis 1. Februar in Frankfurt
München, 27. Januar 2020. Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Erzbistum München und Freising fahren zur ersten Synodalversammlung des Synodalen Wegs, die vom Donnerstag, 30. Januar, bis Samstag, 1. Februar, in Frankfurt stattfindet. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und gleichzeitig Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hofft, „dass der Synodale Weg die Katholiken in Deutschland zusammenführt und dass ein Geist des offenen Dialogs herrschen wird“. Dabei werde es unterschiedliche Positionen geben, „und wahrscheinlich auch ein Ringen – aber mit der Zuversicht, dass wir als Schwestern und Brüder zusammengehören und dass wir hinterher einmütiger sein werden“, so Marx. Der auf rund zwei Jahre angelegte Prozess wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gemeinsam getragen und soll Reformen in den Bereichen Macht, Sexualmoral, priesterliche Lebensformen und Frauen in der Kirche anstoßen.
 
Die Teilnehmenden repräsentieren dabei nicht ihre Heimatdiözese, sondern die jeweilige Entsendeorganisation. Neben Kardinal Marx (66, Deutsche Bischofskonferenz) nehmen auch Monsignore Michael Bartmann (64, Diözesane Priesterräte), Weihbischof Wolfgang Bischof (59, Deutsche Bischofskonferenz), Konstantin Bischoff (34, Berufsverband der Pastoralreferent*innen Deutschlands), Weihbischof Bernhard Haßlberger (73, Deutsche Bischofskonferenz), Bischof Petro Kryk (74, Deutsche Bischofskonferenz), Gudrun Lux (39, Zentralkomitee der deutschen Katholiken), Dorothea Schmidt (37, Deutsche Bischofskonferenz), Schwester Maria Stadler (52, Deutsche Ordensobernkonferenz), Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (49, Deutsche Bischofskonferenz) und Hans Tremmel (56, Zentralkomitee der deutschen Katholiken) als Delegierte am Synodalen Weg teil. Bei einem Treffen zur Vorbereitung formulierten einige der Teilnehmenden aus dem Erzbistum München und Freising ihre Erwartungen an den Synodalen Weg:
 
Msgr. Michael Bartmann: „Ich wünsche mir, dass wir nicht in ein Schubladendenken verfallen nach dem Motto: ,Hier die Konservativen, dort die Progressiven‘, sondern dass es ein Miteinander wird.“
 
Konstantin Bischoff: „Von diesem Weg sollte ein Ruf ausgehen zu mehr Demokratie, transparenten und klaren Strukturen sowie zu mehr Gleichberechtigung in der Kirche.“
 
Sr. Maria Stadler: „Ich wünsche mir, dass wir keine Angst haben vor neuen Wegen und als Kirche nicht vergessen: Es geht nicht um uns, sondern um die Menschen.“
 
Prof. Hans Tremmel: „Ich wünsche mir von allen Teilnehmenden, dass wir mit Offenheit und Vertrauen zuhören. Nur so können wir auch das Vertrauen wiederherstellen, das in den letzten Jahren in so eklatanter Weise missbraucht worden ist.“
 
Gudrun Lux: „Ich hoffe, dass viele Stimmen zu hören sind, die gemeinsam Kirche weiterentwickeln und sich auf den Weg machen“.
 
Insgesamt gehören 230 Personen der Synodalversammlung an. Die Liste der Mitglieder ist unter www.synodalerweg.de verfügbar und wird laufend aktualisiert. Auf der Homepage werden alle Informationen zum Synodalen Weg bereitgestellt. (hs)