Landeskomitee ruft zur Beteiligung an Pfarrgemeinderats- und Kommunalwahlen im März auf
München, 10. Februar 2026. Christian Gärtner, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, ruft dazu auf, das Wahlrecht bei den im März anstehenden Wahlen für Kommunen und Pfarrgemeinden zu nutzen: „Demokratie lebt vom Mitmachen – in Kirche und Gesellschaft.“ Am 1. März finden die Pfarrgemeinderatswahlen statt, am 8. März die bayerischen Kommunalwahlen.
Gärtner hebt hervor, dass Wahlen weit mehr seien als ein formaler Akt. Gerade angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und zunehmenden Angriffen auf demokratische Werte sei es unerlässlich, sich für Gemeinwohl, Solidarität und ein gutes Miteinander einzusetzen. Die Pfarrgemeinderäte stünden für gelebte Mitverantwortung und gestalteten das kirchliche Leben vor Ort, so Gärtner. Sie wirkten weit über die eigene Gemeinde hinaus und seien durch das Evangelium und das christliche Menschenbild geprägt. „Wer hier wählt, stärkt eine Kirche, die zuhört, die beteiligt und die sich den Fragen unserer Zeit stellt“, ist Gärtner überzeugt.
Mit Blick auf die bayerischen Kommunalwahlen stellt der Vorsitzende des Landeskomitees fest, dass angesichts großer Herausforderungen etwa in Bildung, Sozialem, Wirtschaft, Energie und Infrastruktur für die kommunalen Gremien Menschen gebraucht würden, „die mit Umsicht und Mut die anstehenden Entscheidungen treffen, die ihre Kommunen weiterentwickeln“. Gärtner bittet darum, die eigene Wahlentscheidung sorgfältig zu prüfen und ruft dazu auf, Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen, die für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde eintreten.
Gärtner erinnert an die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“, in der es heißt, dass rechtsextreme Parteien und Bewegungen für Christinnen und Christen „kein Ort ihrer politischen Betätigung“ sein könnten und auch „nicht wählbar“ seien. „Machen wir im März unser Kreuz – für Respekt, Dialog und Solidarität und gegen Ausgrenzung, Populismus und Gleichgültigkeit“, ruft der Landeskomitee-Vorsitzende auf und schließt mit dem eindringlichen Appell: „Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht kontinuierliches Engagement. Sie braucht Haltung. Sie braucht Beteiligung. Und sie braucht Ihre Stimme.“ (glx)