München, 4. Februar 2026. Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (Munich Security Conference, MSC) wird in vielen Münchner Kirchen und von kirchlichen Organisationen mit Friedensgebeten, Aktionen und Veranstaltungen begleitet.
Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, diskutiert in der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU) auf einem Podium im Rahmen eines zweitägigen Expertensymposiums der Reihe „Moral and Religious Dimension of Security“. Das Symposium, das die Stimmen von Theologie und Kirche im interdisziplinären und internationalen Gespräch zum russisch-ukrainischen Krieg und der damit verbunden Gefährdung Europas bündeln will, findet zum dritten Mal statt. Die öffentliche Abendveranstaltung in der
Großen Aula der LMU (Geschwister -Scholl-Platz 1, München) am
Mittwoch,
11. Februar,
18 Uhr, steht unter dem Titel „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth“ („Russlands hybrider Krieg und die Auflösung der Wahrheit“). Nach Grundsatzreden des Osteuropahistorikers Karl Schlögel, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandles 2025, sowie des ukrainischen Philosophen und Menschenrechtsaktivisten Maksym Butkevych, Träger des Václav Havel Human Rights Preises 2025, kommt Marx auf dem Podium ins Gespräch mit den Professorinnen Katrin Boeck, Mitarbeiterin am
Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg, und Regina Elsner vom Ökumenischen Institut der
Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität Münster. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Das Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der LMU, der Ukrainian Catholic University (Lviv) und der University of Notre Dame (Indiana, USA), es wird vom Erzbistum München und Freising sowie dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis gefördert.
Unter der Überschrift „Frieden leben“ kommen Gläubige begleitend zur Münchner Sicherheitskonferenz unter anderem in der Bürgersaalkirche, der Jesuitenkirche St. Michael, der Pfarrkirche Heilig Geist, der Bahnhofsmission und im Dom zu Unserer Lieben Frau zu Gebeten und Gottesdiensten zusammen; unter
www.stadtpastoral.de/friedensgebet sind Veranstaltungen und Hinweise abrufbar. Im Rahmen der Aktion wird das Friedenslicht heuer zum ersten Mal von der Bahnhofsseelsorge in den Münchner Liebfrauendom getragen.
Freitag, 13. Februar, und
Samstag, 14. Februar, lädt die
Bahnhofsseelsorge im Hauptbahnhof München (Bahnhofshalle, Gleis 11) jeweils von
8 bis 11 Uhr und von
14 bis 16 Uhr zur „Aktion Friedenspost“ ein, bei der Besucherinnen und Besucher ihre Friedenswünsche in einen Briefkasten einwerfen können. Von
11 bis 11.30 Uhr ist ein Gebet für den Frieden geplant. Im
Münchner Liebfrauendom (Frauenplatz 1) wird am
Freitag, 13. Februar, um
17.15 Uhr die Vesper, um
18 Uhr die Heilige Messe gefeiert, beide widmen sich in besonderer Weise dem Anliegen des Friedens. In der
Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 6) beginnt am Freitag um
18 Uhr ein Ökumenischer Lobpreis, gestaltet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), der evangelischen Gemeinde St. Matthäus sowie dem Evangeliumszentrum der griechisch-orthodoxen Gemeinde.
Am
Freitag, 13. Februar, ab
9 Uhr, tauschen sich in der
Münchner Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) 60 Schülerinnen und Schülern erzbischöflicher Schulen mit Vertretern der Münchner Sicherheitskonferenz aus, Gesprächspartner sind der frühere ukrainische Diplomat und heutige MSC-Berater Yuriy Yarmilko sowie MSC-Projektmanager Moritz Jahn. Während der Sicherheitskonferenz brennt von
Donnerstag, 12. Februar, bis
Sonntag, 15. Februar, in der
Christophorus Kapelle am
Flughafen München (MAC/Zentralbereich Ebene 4) ein Friedenslicht. Gebetstexte in deutscher und englischer Sprache liegen aus.
Am
Samstag, 14. Februar, werden in der
Unterkirche der Bürgersaalkirche (Neuhauser Straße 14) von
13 Uhr bis 18 Uhr Gebetsimpulse von Gebetsgemeinschaften und Friedensorganisationen gestaltet, die jeweils zur vollen Stunde beginnen. Heilige Messen werden an diesem Tag in der
Oberkirche der Bürgersaalkirche (Neuhauser Straße 14,
12 Uhr, zuvor Rosenkranzgebet ab
11.15 Uhr) sowie in der
Heilig Geist Kirche am Viktualienmarkt (Prälat-Miller-Weg 1,
19 Uhr) gefeiert. Bei der Messe in Heilig Geist wird die „Aktion Friedenspost“ zum Abschluss gebracht, indem Friedenswünsche als Fürbitten verlesen werden. Für
20.15 bis 22 Uhr sind dort eine musikalische gestaltete Anbetung mit Gebet für den Frieden und Beichtmöglichkeiten geplant. (glx)
Hinweise: Das detaillierte Programm des öffentlichen Teils des Symposiums an der LMU ist unter
www.kaththeol.lmu.de/de/aktuelles/veranstaltungsuebersicht/veranstaltung/symposium-russias-hybrid-war-and-dissolution-of-truth-oeffentliche-veranstaltung.html abrufbar, dort ist es noch bis 6. Februar möglich sich anzumelden.
Zur Akkreditierung für das Friedenssymposium und den öffentlichen Abend wenden Journalistinnen und Journalisten sich bitte an das Sekretariat des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik, Katholisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Telefon: 089/2180-2475, E-Mail
Soz.Ethik@kaththeol.uni-muenchen.de.
Wir bitten Journalistinnen und Journalisten, die Ton-, Film oder Fotoaufnahmen von den Veranstaltungen in Münchner Kirchen oder in der Bahnhofsmission machen möchten, sich per E-Mail an
pressestelle@erzbistum-muenchen.de anzumelden.