München, 3. Februar 2026. Die Diözese Passau ist neue Gesellschafterin der Conducere Consult GmbH und verstärkt somit die übergreifende Kooperation im Bereich der Informationstechnologien. „Wir treten Conducere bewusst und aus Überzeugung als neue Gesellschafterin bei“, sagte Domkapitular Josef Ederer, Generalvikar der Diözese Passau, bei der notariellen Beurkundung des Beitritts am Montag, 2. Februar, im Erzbischöflichen Ordinariat München. „Angesichts zunehmender Cyberangriffe und immer komplexerer IT-Anforderungen in einer vernetzten Welt ist überdiözesane Zusammenarbeit eine klare Notwendigkeit. Mit dem Beitritt zu Conducere bündeln wir Kompetenzen, erhöhen die Sicherheit unserer Systeme und nutzen Ressourcen effizient. Davon profitieren alle beteiligten Diözesen gleichermaßen.“ Mit Blick auf die weitere Entwicklung ergänzte Ederer: „Für die Diözese Passau eröffnen sich als Gesellschafterin neue Handlungsspielräume – insbesondere in den Bereichen Informationssicherheit, Datenschutz, IT-Compliance und Cyber-Security. Unser Ziel ist es, die Synergien der Gesellschafter systematisch zu nutzen, ein dauerhaft aktuelles Informationssicherheitsmanagementsystem auszubauen und durch gemeinsame Beschaffung finanzielle Ressourcen effizient einzusetzen.“
„Mit dem Beitritt der Diözese Passau als vierter Gesellschafterin bauen wir unsere überdiözesane Zusammenarbeit in der IT weiter aus“, sagte Stephanie Herrmann, Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München. „Conducere steht für einen gemeinsamen, zukunftsorientierten Umgang mit IT-Herausforderungen und bietet kirchlichen Institutionen und Organisationen – unabhängig von Größe und Finanzkraft – tragfähige Lösungen. Gleichzeitig nutzen wir Synergien, um personelle Ressourcen gezielt zu bündeln und effizient einzusetzen“, so Herrmann.
Die Attraktivität der Conducere für Entscheider in kirchlichen Institutionen und Organisationen führte Josef Martin Schlemer, Geschäftsführer der Conducere Consult GmbH, auf die bedarfsorientierten, flexiblen und kostenoptimierten Serviceangebote des Unternehmens zurück: „Unsere Dienstleistungen setzen genau dort an, wo viele Diözesen aktuell den größten Handlungsbedarf sehen. Als Kostenteilungsgemeinschaft bieten wir gerade in Zeiten rückläufiger Finanzmittel einen spürbaren Mehrwert in den Bereichen kirchliche Informationssicherheit, Datenschutz und IT-Compliance. Wir nehmen Diözesen und kirchlichen Organisationen Aufgaben ab, die allein nur mit hohem Zeit-, Personal- und Kostenaufwand zu bewältigen wären. Statt paralleler Einzellösungen setzen wir auf gemeinsame, praxistaugliche Standards.“ Im Rahmen des Termins im Erzbischöflichen Ordinariat München kündigte Schlemer zudem die ersten Conducere Collaboration Days für den Februar 2026 an: „Mit den Conducere Collaboration Days schaffen wir ein neues Forum für strategischen Austausch und konkrete Zusammenarbeit. Die Gesellschafterdiözesen bringen ihre Projekte ein, teilen Erfahrungen und identifizieren gemeinsam neue Synergien für eine weitergehende überdiözesane Kooperation.“
Die Conducere Consult GmbH wurde im November 2024 von der Erzdiözese München und Freising sowie der Diözese Eichstätt gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, spezialisierte Beratungsleistungen in den Bereichen Informationssicherheit, Datenschutz und IT-Compliance zu erbringen und für weitere kirchliche Einrichtungen anzubieten. Mit dem Beitritt der Diözese Passau besteht die Conducere Consult GmbH nun aus vier Gesellschafterinnen: der Erzdiözese München und Freising, der Diözese Eichstätt, der Diözese Regensburg sowie der Diözese Passau.
Für Rückfragen zu Conducere steht Ihnen der Geschäftsführer Josef Martin Schlemer unter
jschlemer@conducere.digital zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf
www.conducere.digital. (rs)
Hinweis: Gruppenfoto der notariellen Beurkundung steht hier in Kürze zur Verfügung. Bildquelle: EOM / Pollok