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Das Digitale Archiv

Sie können kostenlos und ohne Anmeldung in allen Verzeichnissen recherchieren und alle damit verknüpften Digitalisate einsehen.
Für weitergehende Services (Bestellungen von Reproduktionen, Archivalienbestellung in den Lesesaal, Merkliste) ist eine Anmeldung (nach einmaliger Registrierung) erforderlich.
 
Pfarrmatrikeln
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Anleitungen
Hier finden Sie Hilfestellungen zur
Familienforschung und Orts- und Heimatforschung sowie ausführliche Informationen zu den Quellen im Archiv des Erzbistums.
Hilfe
Häufig gestellt Fragen und eine Hilfe zum System finden Sie hier
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Erfahren Sie mehr über die Entstehung und zum Hintergrund des Digitalen Archivs.
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Bei Fragen rund um das Digitale Archiv wenden Sie sich bitte an digitales-archiv(at)eomuc.de
 

Informationen zum Mai-Update

Am 12.-14. Mai 2020 fand ein Systemupdate statt. Neben kleineren Fehlerkorrekturen wurden hierbei v.a. folgende Änderungen vorgenommen:

  • Sind mit einer Verzeichnungseinheit Digitalisate verknüpft, erkennen Sie dies nun sofort über das neue Augen-Symbol neben dem Titel. Gleichzeitig können Sie hierüber den Viewer direkt aufrufen ohne zuvor wie bisher die Detailansicht öffnen zu müssen.
  • Über den Reiter "Alternative Sichten" erhalten Sie ab sofort eine Übersicht über alle derzeit verfügbaren alternativen Sichten (Näheres zum Prinzip der Sichten finden Sie hier). Über das schwarze Fahnen-Symbol öffnen Sie die jeweilge Sicht.
  • Auf der Suchmaske haben Sie nun die Möglichkeit, das Suchergebnis von vornherein auf Ergebnisse einzuschränken, bei denen Digitalisate angebunden sind. Aktivieren Sie hierzu die Funktion "Ergebnis filtern: Digitalisate vorhanden". Bitte beachten Sie hierbei, dass Ihnen vereinzelt Treffer angzeigt werden, zu denen keine Digitalisate angezeigt werden können, da diese noch innerhalb der geltenden Schutzfristen liegen.
  • Aus der Bestellübersicht heraus können Sie Ihre aktuellen Bestellungen als PDF exportieren ("Export der Übersicht").
  • Ist keine Bestellung möglich, da das Archivale noch innerhalb der geltenden Schutzfristen liegt oder gerade in Benutzung ist, ist die Funktion nicht verfügbar und mit einem roten Symbol nun besser sichtbar.
  • Bisher erhielten Sie eine Bestätigung, wenn Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist. Ab sofort erhalten Sie nun eine zusätzliche Benachrichtugung, sobald Ihre Bestellung zur Einsichtnahme im Lesesaal bereitliegt. Dies soll Ihnen eine bessere Planbarkeit Ihres Lesesaalbesuchs ermöglichen.

Grenzübergreifende Einblicke für Historiker und Familienforscher

München, 5. Mai 2020 (zur Pressemeldung) Das Archiv des Erzbistums München und Freising baut sein digitales Archiv weiter aus und macht Unterlagen aus Kirchenbehörden, die vor der Neuordnung der bayerischen Bistümer der Erzdiözese Salzburg unterstanden, online nutzbar. In einem ersten Schritt können jetzt all diejenigen Salzburger Archivalien im Internet eingesehen werden, die mehrere Pfarreien oder pastorale Sachthemen betreffen. Dieser zunächst zur Verfügung gestellte Bestand „Salzburg“ umfasst 415 Nummern und beinhaltet unter anderem Visitationsprotokolle, Seelenstandsstatistiken und die Unterlagen der archidiakonalen Ehegerichte. Damit stehen der kirchen-, landes- und ortsgeschichtlichen Forschung wichtige Quellen zur Verfügung. Darüber hinaus sind aus dem Bestand der sehr umfangreichen Akten zu den einzelnen ehemals salzburgischen Pfarreien Findbücher für die Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis M verfügbar und die ersten bereits mit den digitalisierten Akten verknüpft (innerhalb der Bestände jeweils unter "Lokalia"). Bis Ende 2021 soll die Online-Präsentation das Ende des Alphabets erreichen. Dann folgen die Akten zu den aufgehobenen Klöstern und Stiften.
 
Bis zur Neuordnung der bayerischen Bistümer im Jahr 1821 unterstanden große Teile des heutigen Erzbistums München und Freising in kirchlicher Hinsicht dem Erzbischof von Salzburg. Dies betraf die bayerischen Gebiete rechts des Inns, darunter den gesamten Chiemgau. Im so genannten Rupertiwinkel und in der Stadt Mühldorf war der Salzburger Erzbischof auch Landesherr. Infolge der kirchenrechtlichen Unterstellung dieser Gebiete unter den Münchner Erzbischof wurden umfangreiche Aktenbestände mit Bezug auf die dortigen Pfarreien von salzburgischen Kirchenbehörden nach München übergeben. Sie stammen aus den Registraturen des Konsistoriums Salzburg, des Salzburger „Eigenbistums“ Chiemsee, der Archidiakonate Baumburg, Chiemsee und Gars sowie des Konsistoriums der Fürstpropstei Berchtesgaden.
 
Die sich aus der Digitalisierung ergebende neue Möglichkeit zu grenzüberschreitender Forschung begrüßt auch der Direktor des Archivs der Erzdiözese Salzburg, Thomas Mitterecker. Anlässlich der Online-Stellung der Archivalien würdigte er „diese Initiative der Münchner Kollegen, die den Blick über die heutigen Grenzen hinweglenkt und an unsere vielfältigen historischen Verbindungen erinnert“. Viele Salzburger Forscher würden den erleichterten Zugang zu den Unterlagen sicher gerne nutzen, so Mitterecker, „gerade wenn es um Pfarreien wie Laufen-Oberndorf geht, die 1821 geteilt wurden, oder um Familien, die dies- und jenseits der Grenze lebten“. Sogar zu den Kirchen der Stadt Salzburg gäben die in München verwahrten Unterlagen Auskunft. „Sie jetzt von überall aus einsehen zu können, ist in der aktuellen Situation geschlossener Grenzen doppelt wertvoll“, so Mitterecker.

Neue digitale Möglichkeiten der Heimatforschung

Archiv des Erzbistums präsentiert anlässlich des Tags der Archive Online-Version historischer Pfarrakten
              
München, 28. Februar 2020 (zur Pressemeldung). Neue digitale Möglichkeiten der Heimatforschung eröffnet das Archiv des Erzbistums München und Freising anlässlich des Tags der Archive: Am Samstag, 7. März, werden originale und digitalisierte Quellen zur Pfarr- und Ortsgeschichte vorgestellt. Die Präsentationen im Lesesaal des Archivs, Karmeliterstraße 1 (Eingang Pacellistraße), beginnen jeweils um 10, 11 12, 14 und 15 Uhr. Demonstriert werden die neuen Forschungsmöglichkeiten am Beispiel der Pfarrei Ampermoching im Landkreis Dachau, aus der nun mehr als 100 historische Akten digital verfügbar sind. Archivarinnen und Archivare geben zudem individuelle Tipps zum richtigen Vorgehen bei der Forschung.
 
Das Digitale Archiv des Erzbistums hat sein Angebot um die wichtige Unterlagengruppe der so genannten Pfarrakten erweitert. Diese wurden von der kirchlichen Oberbehörde im Hinblick auf die ihr unterstehenden Pfarreien angelegt und umfassen für den Zeitraum vom 16. Jahrhundert bis etwa 1880 alle Angelegenheiten, mit denen sich das Ordinariat bezüglich einer Pfarrei befasste, darunter Errichtung und Gebiet der Pfarrei, Besetzung der Pfarrstelle, Beschwerden gegen die Geistlichkeit, Seelsorge-, Bau- und Finanzangelegenheiten. Diese Unterlagen sind wichtige Quellen nicht nur zur Geschichte der Pfarreien, sondern für die Ortsgeschichte überhaupt. Sie geben über das kirchliche Leben im engeren Sinn hinaus Auskunft über vielfältige weitere Aspekte des örtlichen Lebens – von der Siedlungsstruktur bis zur „Moral und Sittlichkeit“ des Pfarrvolkes.
 
Die Pfarrakten werden im Archiv des Erzbistums seit etwa zwei Jahren für die Online-Stellung aufbereitet: Die bis zu 500 Jahre alten Dokumente werden zunächst konservatorisch behandelt und neu verpackt; diese Maßnahme wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt (www.kek-spk.de, www.schriftgutschuetzen.kek-spk.de) unterstützt.

Eine detaillierte Neuverzeichnung ermöglicht die zielgenaue Recherche in Online-Findbüchern. Die Findbücher werden anschließend sukzessive mit Digitalisaten verknüpft. Derzeit sind Findbücher zu den Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis G verfügbar. Zum Tag der Archive erfolgt die erste Online-Stellung von digitalisierten Akten. Mit dem Abschluss der Aktion wird in etwa zwei Jahren gerechnet.



weiterführende Informationen und Berichte:

  • Ebenfalls neu im Digitalen Archiv finden Sie die Digitalistate zu den Beständen Realia und Salzburg
  • Einen ausführlichen Bericht zur Online-Stellung der Pfarrakten finden Sie hier.
  • Podcast zum Digitalen Archiv auf BR Heimat. Informationen zum Tag der Archive am 7. März 2020, zu neuen Beständen im Digitalen Archiv und zu den online nutzbaren Mirakelbüchern.

Pfarrmatrikeln aus dem Erzbistum München und Freising jetzt auch über das Portal „Matricula“ nutzbar

Die rund 10.000 Bände historischer Matrikelbände aus den Pfarreien des Erzbistums München und Freising, die seit dem 15. Juli 2019 über das Digitale Archiv des Erzbistums einzusehen sind, können seit Jahresbeginn 2020 zusätzlich über das Spezialportal „Matricula“ genutzt werden: http://data.matricula-online.eu/de/. Das Portal bietet einen einheitlichen Zugang zu digitalisierten Matrikeln aus Deutschland, Österreich, Polen, Serbien, Luxemburg und Bosnien-Herzegowina. Besonderheiten sind die Möglichkeit einer geographischen Suche und die Verknüpfung mit Wikipedia-Informationen zum jeweiligen Pfarrort sowie mit aktuellen und historischen Landkarten.

Informationen zum November-Update

Am 25.-27. November 2019 fand ein Systemupdate statt. Neben kleineren Fehlerkorrekturen wurden hier folgende Änderungen vorgenommen:
 
  • Der Link „Im METS-Viewer öffnen“ heißt jetzt  „Viewer öffnen“.
  • Als angemeldeter Nutzer können Sie nun Ihr Passwort selbst im Bereich „Meine Daten“ ändern.
  • Bisher waren nur Einzelbestellungen von Archivalien möglich. Über die neue Warenkorbfunktion können Verzeichnungseinheiten direkt aus der Tektonik oder aus dem Suchergebnis über einen extra Button zu einem Warenkorb hinzugefügt werden. Über einen neuen Reiter Warenkorb können sodann die Inhalte eingesehen und die Bestellung bearbeitet werden. Abschließend kann der Inhalt des Warenkorbs im Ganzen zur Einsichtnahme in den Lesesaal bestellt werden. Sobald Verzeichnungseinheiten bestellt wurden, werden die Einträge aus dem Warenkorb entfernt.
  • Aus der Merkliste heraus können einzelne Verzeichnungseinheiten per Klick in den Warenkorb kopiert werden. Auch wird Ihnen mitgeteilt, wenn eine Verzeichnungseinheit bereits im Warenkorb liegt.

Materialien zur Eröffnung des Digitalen Archivs am 15. Juli 2019

So geht's weiter ...

Das Angebot des Digitalen Archivs wird laufend erweitert und verbessert.

Für die nächsten Monate sind u.a. folgende Neuigkeiten geplant:

Digitalisate:
  • Pfarrakten (B-H) - Mitte/Ende 2020
  • Ludwig-Missions-Verein - Ende 2020
  • Kloster Altomünster - Ende 2020

Findmittel:
  • Generalvikariat (1945-1990) - Mitte 2020
  • Erzbischöfliche Finanzkammer (bis 1965) - Mitte 2020
  • Pfarrakten (weiter ab M) - Mitte/Ende 2020
  • Beuerberg (Salesianerinnen) - Mitte/Ende 2020
  • Schönrunn (Franziskanerinnen) - Mitte/Ende 2020
  • Erzbischöfe 1821-1917 - Mitte/Ende 2020
  • NL Faulhaber - Mitte 2020
  • Exerzitienhaus Fürstenried - Mitte 2020
  • NL Franz S. Müller - Mitte 2020
  • NL Johann Erik Müller - Mitte 2020
  • NL Fritz Bauer - Mitte 2020
  • NL Leonhard Sutor - Mitte 2020

Technik:
  • Hinweis für angebundene Digitalisate: Eindeutige Kennzeichnung von Verzeichnungseinheiten mit Digitalisaten und vereinfachter Aufruf des Viewers - Mitte 2020
  • Anpassung der Suche: Einschränkung auf Verzeichnungseinheiten mit angebundenen Bildern - Mitte 2020
  • Entwicklung eines alternativen Viewers - vsl. 2021