Informationen des Erzbistums München und Freising zum Coronavirus (SARS-CoV-2) und weitere Angebote

Das Erzbistum München und Freising hat einen Krisenstab eingerichtet, der die Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) beurteilt und entscheidet, welche Konsequenzen für das kirchliche Leben zu ziehen sind. Generell folgt das Erzbistum dabei den Empfehlungen der Behörden sowie des Robert-Koch-Instituts. Über aktuelle Entscheidungen wird an dieser Stelle informiert.

Mittwoch, 16. September 2020: Mittwochsminuten - „Kirche lebt von der Gemeinschaft“

 
Die Gemeinschaft unter den Gläubigen ist zentral für das Leben der Kirche – das ist der Kerngedanke der neuen Folge der „Mittwochsminuten“, mit der die Videoreihe nach einer Sommerpause wieder aufgenommen wird. In der Zeit der Coronakrise habe sie „ganz deutlich gemerkt, wie sehr Kirche von Gemeinschaft lebt“, sagt Kathrin Baumann, Pastoralreferentin in den Pfarrverbänden Miesbach und Hausham, in dem Videoimpuls, der sich mit den Auswirkungen der Coronakrise auf Gemeinden befasst: „Ohne die Möglichkeit, sich zu treffen, miteinander zu reden, miteinander zu feiern, bricht der allergrößte Teil des kirchlichen Lebens weg." Mehr...

Dienstag, 8. September 2020: Gastbeitrag von Kardinal Marx "Wo stehen wir? Wo gehen wir hin? – Corona als Krise und Chance"

Die Corona-Krise müsste eigentlich die Kräfte der Solidarität und der Orientierung am "Welt-Gemeinwohl" stärken. Stattdessen nehmen Polarisierungen, Nationalismus und Fundamentalismus seit Jahren zu, schreibt Kardinal Reinhard Marx in einem Gastbeitrag für die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) und katholisch.de.

Donnerstag, 3. September 2020: Kardinal Marx wendet sich gegen Verschwörungstheorien

Kardinal Reinhard Marx wendet sich gegen die extremistischen Tendenzen bei den Corona-Demonstrationen. „Unsere Antworten als Kirche sind nicht Verschwörungstheorien, politischer Fundamentalismus, Schwarz-Weiß-Denken, Schuldzuweisung. Unsere Antwort ist Gebet und Solidarität“, sagte der Erzbischof von München und Freising in einer Videobotschaft.  Mehr...

Samstag, 15. August 2020: „In der Krise Christus hörbar machen“ - Festgottesdienst zu Mariä Himmelfahrt mit Kardinal Marx in Maria Eich

In seiner Predigt zum Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, in der aktuellen Krise „einen klaren Kopf“ zu behalten und sich gerade im Kampf gegen gesellschaftliche Missstände die Gestaltungshoheit nicht nehmen zu lassen. „In Krisenzeiten wie dieser können die Menschen zu Recht erwarten, dass die Christen Jesus hörbar machen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Samstag, 15. August, am Freialtar der Wallfahrtskirche Maria Eich in Planegg. Dabei sei die Gottesmutter eine wichtige Begleiterin: „Maria stößt uns in die Rippen: Habt Hoffnung! Ich habe euch meinen Sohn geschenkt!“ An Mariä Himmelfahrt rücke mit dem Magnificat, Marias biblischem Lobgesang, die Botschaft von Ostern in den Fokus. „Ostern heißt Aufstand gegen den Tod und die Mächte des Todes: gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit“, betonte Marx. „Ostern wird überall dort spürbar, wo Menschen aufstehen und die Würde des Menschen verteidigen, die Würde des Lebens, die Würde der Freiheit – auch in Weißrussland“, ergänzte der Kardinal auch mit Blick auf die aktuellen politischen Proteste in Belarus. Mehr ...

Freitag, 31. Juli 2020: Kardinal Marx: Coronakrise rückt Wohl aller Menschen in den Blick

Kardinal Reinhard Marx mahnt, bei der Suche nach einem Impfstoff zur Bekämpfung der Coronapandemie das Wohl aller im Blick zu behalten. „Die Coronapandemie hat uns ganz deutlich gemacht, dass Globalisierung bis ins kleinste Detail hinein bedeutet: Alles hängt mit allem zusammen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 1.  August, gesendet wird. „Vielleicht haben wir weltweit noch nie so sehr verstanden, was es heißt, eine Menschheitsfamilie zu sein.“ Mehr...

Mittwoch, 22. Juli 2020: Mittwochsminuten aus der Wallfahrtskirche Maria Eich

 
Mit einem Impuls aus dem Kloster Maria Eich verabschiedet sich die Videoreihe „Mittwochsminuten“ in die Sommerpause. „Ja, manchmal braucht es diese Kraft von oben, die an manchen Orten in besonderer Weise erfahrbar und spürbar ist“, ist Pater Matthäus Klein überzeugt, der als Prior die Gemeinschaft der Augustinermönche in Planegg (Landkreis München) leitet. „Gerade in dieser Zeit der Coronakrise kommen immer wieder Menschen hierher nach Maria Eich, um hier neue Kraft zu schöpfen.“ Mehr...

Mittwoch, 22. Juli 2020: Erzdiözese verstärkt Coronahilfe im In- und Ausland

 
Die Erzdiözese München und Freising verstärkt ihre Hilfen für infolge der Coronapandemie notleidende Menschen im In- und Ausland. Menschen aus der Erzdiözese werden mit 100.000 Euro unterstützt, weitere 100.000 Euro gehen an Menschen in Somalia. In der Erzdiözese sind von der Krise insbesondere Menschen betroffen, die ihre Arbeit verloren haben. Vor allem Menschen in ohnehin prekären Lebensverhältnissen wie Wohnungslose, aber auch Alleinerziehende, Migranten, Kranke oder Menschen mit Behinderung sind in existenzielle Not geraten. 65.000 Euro werden nach den Kriterien des diözesanen Allgemeinen Notlagenfonds vergeben, also als einmalige finanzielle Zuwendungen an bedürftige Menschen. Mehr...

Mittwoch, 15. Juli 2020: Kardinal Marx: "Nah am Menschen, heißt nah an Christus sein"

 
Kardinal Reinhard Marx hat bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Mittwoch, 15. Juli, allen Helfenden, die sich während der Coronapandemie für andere engagierten, gedankt. Mit Bezug auf das Motto der Caritas im Erzbistum München und Freising, „nah am Nächsten“, sagte er an die Mitarbeitenden der Caritas gewandt, die zu dem Gottesdienst eingeladen waren: „Nah am Menschen zu sein, heißt, nah bei Christus zu sein.“ Das „Social Distancing“, das ein „Leitwort der letzten Monate geworden ist und es wohl auch noch bleiben wird“, benannte Marx als „das absolute Gegenteil zu diesem Motto“. Die Coronapandemie bedeute, „wir können vielleicht nicht so nah sein, wie wir möchten. Und doch müssen wir es“, so der  Erzbischof von München und Freising. Mehr....

Freitag, 10. Juli 2020: Webinar zu Rassismus und App mit Gedenkfunktion

Während der Corona-Krise haben die Einrichtungen der Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising neue digitale Bildungsangebote entwickelt und bestehende Online-Aktivitäten ausgebaut. Die in den vergangenen Monaten entstandenen Konzepte und Kompetenzen sollen auch unabhängig von der Krise genutzt werden und in die Programmplanung einfließen.
 
Die Domberg-Akademie der Erzdiözese mit Sitz in Freising bietet unter anderem ein Webinar zur Geschichte des Rassismus an. In dem Online-Kurs mit dem Titel „Eine Geschichte der Abwertung – Streifzug durch einhundert Jahre Rassismus und der Widerstand dagegen“ werden auch die aktuellen "Black Lives Matter"-Proteste Thema sein. Eine Fortbildung zur Biografiearbeit beginnt im Oktober. Der Kurs für Personen, die ehrenamtlich oder beruflich mit Gruppen arbeiten wollen, wird sowohl digital als auch analog umgesetzt. Mehr...

Freitag, 10. Juli 2020: „Coronakrise verschärft Ungleichheiten“

Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, dass sich durch die Coronakrise die sozialen Spannungen in der Gesellschaft verschärfen werden. „Die Ungleichheiten werden nicht kleiner werden, sie werden größer werden – sie waren vorher schon groß“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstagabend, 9. Juli, in der Katholischen Akademie in München. Der Austausch mit Akademiedirektor Achim Budde war die erste öffentliche Diskussionsveranstaltung des Kardinals seit Beginn der Coronakrise. Mehr...

Mittwoch, 8. Juli 2020: Kardinal feiert mit Caritas-Mitarbeitern Gottesdienst

Als Wertschätzung für ihre außerordentlichen Leistungen in der Coronazeit feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 15. Juli, um 9 Uhr mit Mitarbeitern der Caritas aus dem ganzen Erzbistum einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom. Die wegen der Pandemie stark reduzierte Anzahl von Plätzen im Dom ist für Vertreter aus allen Geschäftsbereichen und der Zentrale der Caritas reserviert. Eingeladen wurden Mitarbeiter aus den Beratungszentren, von Altenheimen, ambulanten Pflegediensten, Behinderten- und Kinderbetreuungs­einrichtungen. Eine Mitfeier ist zeitgleich per Live-Stream im Internet möglich unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

Mittwoch, 8. Juli 2020: Mittwochsminuten mit Weihbischof Bernhard Haßlberger
 
Ein Kleinod umgeben von Bäumen aus aller Welt – die Kirche des versunkenen Dorfes Oberberghausen im Weltwald bei Freising ist "eine Oase der Ruhe und der Stille". Allen Urlaubern, die sich jetzt auf den Weg in die Ferien machen, wünscht Weihbischof Bernhard Haßlberger in der Serie "Mittwochsminuten" eine erholsame Zeit für Leib und Seele. Mehr...
 

Donnerstag, 2. Juli 2020: Online-Format frischt religiöses Wissen auf

Religionswissen auffrischen und theologische Begriffe wie Auferstehung, Heil oder Segen in verständlicher, kompakter Weise erfahrbar machen – so lautet das Konzept des neuen Social-Media-Videoformat „Reli-Reloaded“ des Erzbistums München und Freising. Es richtet sich gleichermaßen an Erwachsene, die ihr Wissen um religiöse Begriffe erneuern und reflektieren möchten, wie auch an Schülerinnen und Schüler. In den von der Coronapandemie geprägten vergangenen Monaten haben Religionslehrkräfte kreative Wege eingeschlagen, um ihren Klassen trotz geschlossener Schulen religiöse Inhalte anzubieten. Hier schließt das neu entwickelte Format an. Mehr...


Mittwoch, 24. Juni 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC
 
Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der bayerischen Staatsregierung die folgenden Maßnahmen:
 
  1. Bis auf weiteres dürfen öffentliche Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising nur unter Beachtung der Vorgaben des jeweils aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising stattfinden. Um die Anzahl der teilnehmenden Gläubigen gegebenenfalls auf das mit dem Infektionsschutzkonzept vereinbare Maß beschränken zu können, wird hiermit von der Bestimmung des can. 1221 CIC dispensiert. Ebenfalls wird Dispens von can. 912 CIC erteilt, falls ein Kommunionempfang unter Beachtung des Infektionsschutzkonzeptes nach Einschätzung des Zelebranten nicht möglich ist.
  2. Die Erlaubnis für Messen im Freien gemäß can. 932 § 1 CIC wird hiermit unter der Voraussetzung erteilt, dass die Vorgaben des aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising beachtet werden.
  3. Um angesichts der Zugangsbeschränkungen möglichst allen Gläubigen, die dies wünschen, die Teilnahme an einer Eucharistiefeier zu ermöglichen, wird allen Priestern die Erlaubnis erteilt, an Werktagen zweimal und an Sonntagen und gebotenen Feiertagen dreimal zu zelebrieren (can. 905 § 2 CIC). Kein Priester ist verpflichtet, von dieser Dispens Gebrauch zu machen.
  4. Bis auf weiteres befreie ich alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  5. Taufen und Trauungen sind unter Einhaltung der Vorgaben des aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising möglich.
  6. Für die Spendung der Hauskommunion und Krankensalbung bestehen besondere Hygieneanforderungen, die strikt zu erfüllen sind. Es besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden. Bei COVID-19 Erkrankten ist die Sakramentenspendung durch eigens dafür geschulte und ausgerüstete Priester und Diakone zu gewährleisten.
  7. Requien (Totenmessen) sind unter Beachtung der Vorgaben des aktuellen Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising erlaubt. Verstorbenen Gläubigen ist weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  8. Ausgenommen die Gottesdienstzeiten haben die Kirchen den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.
Dieses Dekret tritt am 23. Juni 2020 in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

Mittwoch, 24. Juni 2020: Endlich wieder Schule! Ein Ort des Lernens, der Gemeinschaft, der Begegnung.

Das Engagement und die Kreativität vieler Lehrkräfte während der Coronakrise – weit über die Stoffvermittlung hinaus – hat Sandra Krump, Leiterin des Ressorts Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat in einem Videobeitrag hervorgehoben. In dem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“ würdigt sie „Schule als Ort des Lernens, aber auch der Gemeinschaft, der Begegnung und Erziehung“. Die Situation sei in den letzten Wochen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte belastend gewesen, resümiert Krump die Schulschließungen und –beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. „Aber es gab auch viele wunderbare Erfahrungen“, so Krump. Als Beispiele zählt sie Unterricht als Videokonferenzen, selbstgedrehte Erklärfilme, Motivationsbriefe mit Bewegungideen für die Lernpause zu Hause, religiöse Angebote und Impulse auf. „Und doch ist Schule als realer Ort nicht zu ersetzen“, ist Krump überzeugt. Krump erinnert an die Neueröffnung der Erzbischöflichen Franziskus-Grundschule im September vergangenen Jahres. Nur wenige Monate konnten die beiden ersten Klassen dort unterrichtet werden, bis sie im März ins Homeschooling geschickt wurden. Mehr...

Fronleichnam, Donnerstag, 11. Juni 2020: Erzbischof sieht in Coronapandemie Chance, Blick für den Wert von Religion zu schärfen

 
Die Einschränkungen infolge der Coronapandemie können nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx dabei helfen, den Blick für den Wert von Religion und öffentlichen Glaubensbezeugungen zu schärfen. „Durch das Bekenntnis zur Wirklichkeit Gottes, die sich auch und gerade ausdrückt in einem Kult, in der sakramentalen Feier, in einer heiligen Handlung, wird unser Alltag durchbrochen, werden die Dinge der Welt nicht einfach fortgesetzt, geht es nicht um Nützlichkeit und Berechnung und persönliches Wohlergehen und Erfolg, um materiellen Gewinn und Verlust, sondern um eine neue Welt, eine neue Schöpfung“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Donnerstag laut Redemanuskript bei der Fronleichnamsfeier im Münchner Liebfrauendom. Es gehe um eine „neue Wirklichkeit, die ganz anders ist und von daher unsere Welt, unseren Alltag, unsere Vorstellungen noch einmal in einem anderen Licht anstrahlt, in einen neuen Horizont hineinstellt“. Mehr ...

Mittwoch, 10. Juni 2020: Mittwochsminuten zum Heiligen Benno

Zu Gottesdiensten im Gedenken an den Heiligen Benno, den Stadtpatron Münchens, laden Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrates der Region München, für Sonntag, 14. Juni, ein. Der Weihbischof wird den Festgottesdienst um 10 Uhr und die Vesper um 17 Uhr im Liebfrauendom feiern. Das zweitägige Bennofest, bei dem sich im Rahmen des Stadtgründungsfestes katholische Pfarreien, Verbände und Organisationen mit Informationsständen und einem Bühnenprogramm präsentieren, muss hingegen wegen der aktuellen Auflagen entfallen. „Leider geht es uns wie vielen im Moment: Wir mussten Geburtstagsfeiern absagen, Erstkommunion- und Firmungsfeiern. Nichts ging mehr“, drückt Schönheit ihr Bedauern aus. „In den Gottesdiensten wollen wir den Heiligen Benno um seine Fürsprache bitten in Zeiten der Coronapandemie“, ermutigt der Weihbischof mit der Katholikenratsvorsitzenden in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“. Mehr...

Freitag, 5. Juni 2020: Erzbischof von München und Freising ruft in Radiobeitrag zu Verantwortung füreinander auf

Vor dem Dreifaltigkeitssonntag lenkt Kardinal Reinhard Marx den Blick auf den „Geist der Dreifaltigkeit“, der auch der „Geist des christlichen Menschenbildes“ sei, „den wir als Christen in diese Gesellschaft einbringen können“. In diesem Bewusstsein „können wir das Gemeinschaftliche stärken, gerade in Zeiten von ,Social Distancing‘ und Abstandsregeln“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 6.  Juni, gesendet wird. Die „geteilte Sorge füreinander“ schaffe ein neues Miteinander und „unsere geteilten Krisen-Erfahrungen können den Blick dafür schärfen, das Leben in einem umfassenderen Sinn zu sehen und in der Balance von Ich und Wir zu entfalten“. Mehr ...

Donnerstag, 4. Juni 2020: Würdigung für Helferinnen und Helfer an Fronleichnam

Mit einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom begeht das Erzbistum München und Freising in diesem Jahr das Hochfest Fronleichnam. Wegen der Coronapandemie kann die traditionelle große Prozession mit tausenden Gläubigen nicht stattfinden. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 11. Juni, um 10 Uhr ein Pontifikalamt, das im Internet per Stream übertragen wird. Nach der Eucharistiefeier wird Marx in einer kleinen Sakramentsprozession vor die Domportale treten und die Stadt segnen. Mehr ...

Mittwoch, 3. Juni: Kardinal Marx: Coronakrise zeigt wirklich Wichtiges im Leben

Kardinal Reinhard Marx sieht in der Coronakrise die Chance, den Blick für die wahren Prioritäten im Leben zu schärfen. „Und gerade an Pfingsten wird uns dazu ja die Kraft des Geistes geschenkt, dass wir versuchen im Geist des Evangeliums zu erspüren, worauf es wirklich ankommt“, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Pfingstbrief an die Gläubigen: „der Respekt vor jedem Menschenleben, die Einheit der Menschheitsfamilie, die Sorge um die Schwachen und Kranken, die Hoffnung angesichts des Sterbens, die Feier des unzerstörbaren Lebens in der Heiligen Messe angesichts von Sterben und Tod“. Mehr...

Sonntag, 31. Mai 2020: Erzbischof ermuntert zu Pfingsten alle Christen, Vorbilder in der gesellschaftlichen Debatte zu sein

Zu Pfingsten ruft Kardinal Reinhard Marx in der gesellschaftlichen Debatte über den Umgang mit der Corona-Pandemie und den Weg aus dem „Lockdown“ dazu auf, „eine wirklich authentische, respektvolle Kommunikation miteinander zu versuchen, einander grundsätzlich Vertrauen zu schenken“. Christen müssten hier Vorbilder sein: In Krisen wie dieser „hat die Kirche sicher nicht die Aufgabe, die Angst der Menschen zu vergrößern, Misstrauen zu säen, Spaltungen zu vertiefen“, mahnt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Pfingstsonntag, 31. Mai, im Münchner Liebfrauendom. Im Gegenteil sei es die Aufgabe, „zu helfen, dass in allem Ringen, Fragen und Suchen, Diskutieren und Streiten die Fähigkeit aufeinander zu hören, die Kraft des Vertrauens und das gemeinsame Ziel – das Heil aller Menschen – nicht aus dem Blick geraten“. Mehr ...

Samstag, 30. Mai 2020: Erzbischof würdigt neu geweihte Diakone als „lebendigen Brief Christi“

Kardinal Reinhard Marx sieht in der trotz der Coronapandemie am Samstag im Münchner Liebfrauendom gefeierten Diakonenweihe ein wichtiges Symbol. „Es ist ein Zeichen: Der Weg der Kirche geht weiter – auch unter widrigen Umstände.“ Er habe lange gezögert, die Diakonenweihe zu feiern, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Ich weiß, wie viele gerne gekommen wären.“ So waren die rund 70 Sitzplätze im Dom Angehörigen der Weihekandidaten vorbehalten, eine Mitfeier war aber zeitgleich im Internet möglich. „Wir sind eine Gemeinde, der eine Leib Christi“, betonte denn auch Marx. Mehr ...

Mittwoch, 27. Mai 2020: Im Videoformat „Mittwochsminuten“ dankt Weihbischof Wolfgang Bischof den Polizeibeamten für ihren Dienst an der Gesellschaft

 
Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist. Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet. Mehr...

Mittwoch, 27. Mai 2020: Homeschooling für Kinder Alleinerziehender verbessern - Erzbistum stellt 18.000 Euro für Laptop-Käufe zur Verfügung

Mit 18.000 Euro hat die Erzdiözese München und Freising seit Mitte Mai Alleinerziehende dabei unterstützt, Laptops für schulpflichtige Kinder anzuschaffen. Der Fachbereich Alleinerziehendenseelsorge hatte das Hilfsangebot nach Bekanntwerden der Schulschließungen seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Diakonische Aufgaben entwickelt. Insgesamt haben bislang 45 Mütter und ein Vater das Angebot angenommen, vierzehn Alleinerziehende haben den Antrag für jeweils zwei Kinder gestellt. Mehr …

Mittwoch, 20. Mai 2020: Kardinal Marx würdigt fünf Jahre nach Erscheinen Aktualität der Papst-Enzyklika „Laudato Si“

 
Als eine bedeutende Inspiration gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen hat Kardinal Reinhard Marx die vor fünf Jahren erschienene Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus gewürdigt: Er hoffe sehr, „dass diese Enzyklika, die auch ein Impuls ist für unser pastorales Leben und für unsere Pfarreien, nicht einfach zu den Akten gelegt wird, in die Schublade kommt, sondern auch für heute, in dieser herausfordernden Zeit, eine Inspiration ist“, so der Erzbischof von München und Freising. Mehr ...

Montag, 18. Mai 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising - Regelung zur Durchführung von Gremiensitzungen im Bereich der kirchlichen Vermögensverwaltung

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC
 
Um sowohl den Grundsatz der Beratung aufrechtzuerhalten wie auch den Schutz vor COVID-19-Erkrankungen zu gewährleisten, wird für alle Rechtsträger, die der Gesetzgebungsgewalt des Erzbischofs von München und Freising unterliegen, hiermit die Möglichkeit geschaffen, Sitzungen von Gremien im Bereich der kirchlichen Vermögensverwaltung ohne physische Anwesenheit einzelner oder aller Gremienmitglieder durchzuführen.
 
1.      Sitzungsformen
a.       Gremiensitzungen können durchgeführt werden in der Form
a)      einer Präsenzsitzung, bei der alle Gremienmitglieder physisch am Sitzungsort anwesend sind;
b)      einer Telefon- oder Videokonferenz ohne physische Anwesenheit;
c)      einer gemischten Sitzung, bei der einige Gremienmitglieder physisch am Sitzungsort anwesend sind und mindestens ein Gremienmitglied mittels Telefon- oder Videokonferenz zugeschaltet wird.
 
b.      Unter Beachtung der staatlichen und kirchlichen Vorgaben zur Vorbeugung gegen eine Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 obliegt die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form die Abhaltung einer Gremiensitzung möglich ist, dem/der Vorsitzenden in Abstimmung mit dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung in Abstimmung mit einem weiteren Gremienmitglied. Im Falle der Verhinderung des/der Vorsitzenden obliegt die Entscheidung dem/der stellvertretenden Vorsitzenden in Abstimmung mit einem weiteren Gremienmitglied.
c.       Jedes Gremienmitglied ist berechtigt, der/dem Vorsitzenden des Gremiums vorsorg­lich oder nach Erhalt der Einladung zu einer Präsenzsitzung mitzuteilen, dass es unbeschadet seiner Pflicht zur und seines Rechts auf Teilnahme an der Sitzung aufgrund der Gefahr eine COVID-19-Erkrankung die physische Anwesenheit bei  Gremiensitzungen ablehne.
d.      Sofern ein Gremienmitglied zur Vermeidung einer COVID-19-Erkrankung die physische Anwesenheit bei einer geplanten Präsenzsitzung ablehnt, wird gemäß Nr. 1.2 darüber entschieden, ob die Sitzung in der Form einer Telefon- oder Video-konferenz oder einer gemischten Sitzung durchgeführt wird.

2.      Sitzungen und Beschlussfassung bei Telefon- oder Videokonferenz oder gemischter Sitzung
a.       Bei der Durchführung einer Gremiensitzung in der Form einer Telefon- oder Videokonferenz sind folgende Grundsätze zu beachten:
a)      Hinsichtlich der Einberufung finden die eigenen Bestimmungen des jeweiligen Gremiums in entsprechend angepasster Form Anwendung.
b)      Beschlussvorlagen müssen allen Gremienmitgliedern entsprechend den eigenen Bestimmungen des jeweiligen Gremiums, mindestens jedoch 24 Stunden vor Sitzungsbeginn in Schriftform zugegangen sein.
c)      Die Kommunikationsplattform ist so zu wählen, dass allen Gremienmitgliedern die Teilnahme an der Sitzung möglich ist. Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen sowie die Wahrung der Verschwiegenheit und Vertraulichkeit müssen dabei gewährleistet sein.
d)     Beschlussfähigkeit liegt vor, wenn die nach den eigenen Bestimmungen des jeweiligen Gremiums erforderliche Anzahl der für die Beschlussfähigkeit notwen­digen Gremienmitglieder an der Telefon- oder Videokonferenz teilnimmt.
e)      Beschlüsse sind in der den eigenen Bestimmungen des jeweiligen Gremiums entsprechenden Weise zu protokollieren.
b.      Bei der Durchführung einer gemischten Sitzung sind folgende Grundsätze zu beachten:
a)      Beschlussvorlagen müssen allen Gremienmitgliedern entsprechend den eigenen Bestimmungen des jeweiligen Gremiums mindestens, jedoch 24 Stunden vor Sitzungsbeginn in Schriftform zugegangen sein.
b)      Die Kommunikationsplattform ist so zu wählen, dass allen zugeschalteten  Gremien­mitgliedern die Teilnahme an der Sitzung möglich ist und ihre Beiträge von allen am Sitzungsort physisch anwesenden Gremienmitgliedern zur Kenntnis genommen werden können. Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen sowie die Wahrung der Verschwiegenheit und Vertraulichkeit müssen dabei gewährleistet sein.
c)      Beschlussfähigkeit liegt vor, wenn die nach den eigenen Bestimmungen des jeweili­gen Gremiums erforderliche Anzahl der für die Beschlussfähigkeit notwen­digen Gremienmitglieder unbeschadet der Teilnahmeform an der Gremiensitzung teilnimmt und die Teilnahme der durch Telefon- oder Videokonferenz zugeschal­teten Gremienmitglieder ununterbrochen aufrechterhalten bleibt.
d)     Beschlüsse sind in der den eigenen Bestimmungen des jeweiligen Gremiums entsprechenden Weise zu protokollieren.

3.      Beschlussfassung im Umlaufverfahren
a.       Beschlüsse können ungeachtet entgegenstehender eigener Bestimmungen des jeweiligen Gremiums im Umlaufverfahren nur dann gefasst werden, wenn
 
a)      eine Beratung der Angelegenheit bereits in einer vorherigen Gremiensitzung stattgefunden hat
oder
b)      die Durchführung einer Gremiensitzung in einer der unter 1.1 genannten Sitzungs­formen unmöglich, eine Entscheidung aber zwingend erforderlich ist. In diesem Fall muss vor der Beschlussfassung zumindest ein Austausch der Argumente in geeigneter Form, z.B. durch Stellungnahmen in Schriftform, erfolgen.
b.      Ein Fall zwingender Erforderlichkeit liegt vor, wenn eine Entscheidung bis zum Ende der Befristung dieser Regelungen keinen Aufschub duldet, da andernfalls eine Ent­scheidung zu spät käme oder zu Schaden führen würde.
c.       Die Entscheidung, ob ein Fall zwingender Erforderlichkeit vorliegt, obliegt dem/der Vorsitzenden in Abstimmung mit dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung in Abstimmung mit einem weiteren Gremienmitglied. Im Falle der Verhinderung des/der Vorsitzenden obliegt die Entscheidung dem/der stellvertretenden Vorsitzenden in Abstimmung mit einem weiteren Gremienmitglied.
d.      Zur Gültigkeit eines Beschlusses im Umlaufverfahren ist erforderlich, dass
a)      allen Gremienmitgliedern die Beschlussvorlage in Schriftform mittels Telefax,
E-Mail oder gemeinsam genutzter Datenplattform vorliegt,
b)      den Gremienmitgliedern eine angemessene Frist von wenigsten drei Tagen zur Stimmabgabe eingeräumt wird,
c)      die Mehrheit der Gremienmitglieder am Umlaufverfahren teilnimmt und eine Stimme abgibt; die Stimme kann wahlweise telefonisch oder in Schriftform per Telefax, E-Mail oder über eine gemeinsam genutzte Datenplattform abgegeben werden. Stimmenthaltungen und nach Ablauf der Frist abgegebene Stimmen zählen als nicht abgegebene Stimmen.
e.       Im Umlaufverfahren gefasste Beschlüsse sind durch den jeweiligen Vorstand fest-zustel­len und den Gremienmitgliedern unverzüglich bekanntzugeben.

Dieses Dekret tritt am 14. Mai 2020 in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC) und gilt zunächst bis 30. September 2020. Es ist auf der Webseite der Erzdiözese München und Freising zu veröffentlichen.

Donnerstag, 14. Mai 2020: Gedenktag der Heiligen Corona

 

Mittwoch, 13. Mai 2020: Im Videoformat „Mittwochsminuten“ wendet sich Weihbischof Haßlberger an die Firmbewerber des Erzbistums

 
Weihbischof Bernhard Haßlberger hat in seiner Videobotschaft an die Firmbewerberinnen und Firmbewerber des Erzbistums München und Freising an das Wirken des Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian, erinnert und den Freisinger Dom als architektonisches Bild für das Sakrament der Firmung vorgestellt. Der Bau des Doms verbildliche alttestamentliche Psalmen: „Du, Herr, bist mein Fels, meine Burg, mein Retter – genau das soll ja bei der Firmung zum Ausdruck kommen“, so Haßlberger. Mehr ...

Mittwoch, 6. Mai 2020: Im Videoformat „Mittwochsminuten“ besucht der Kardinal die Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers

 
Auch wenn die aktuelle Coronakrise nicht mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs vergleichbar sei, könne man laut Kardinal Reinhard Marx von damals lernen: „Was danach geschehen ist, das neue Miteinander, die neue Solidarität, das ist auch heute immer wieder neu zu erkämpfen.“ Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren betont der Kardinal die Notwendigkeit, „aufeinander zu achten, jedes menschliche Leben zu schützen und für den Frieden und die Gerechtigkeit für alle Menschen und Völker einzutreten“. Für einen Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“ hat er die dortige KZ-Gedenkstätte besucht. Mehr ...

Montag, 4. Mai 2020: Domdekan Lorenz Wolf feiert mit 70 Gläubigen im Dom ersten öffentlichen Gottesdienst seit 13. März

Nach 51 Tagen ohne öffentliche Gottesdienste im Erzbistum München und Freising hat Domdekan Lorenz Wolf am Montagabend, 4. Mai, mit 70 Gläubigen die Heilige Messe im Münchner Liebfrauendom gefeiert. Wer zuerst vor Ort war, wurde eingelassen. In seiner Predigt stellte Wolf klar, man solle bei einer Heiligen Messe mit begrenzter Teilnehmerzahl keine „Kriterien, wer auserwählt ist“, aufstellen oder „Privilegien in den Pfarreien“ zustande kommen lassen. Auch müssten „die sogenannten lauen Christen nicht den Frömmeren den Vortritt lassen“. Der Domdekan machte deutlich: „Christus ist für alle Menschen da. Nicht nur für die getauften Christen, nicht nur für die Katholiken, nicht nur für eine Kerngemeinde, nicht nur für besonders Erwählten, auch und schon gar nicht nur für die Priester und Bischöfe oder für den Papst.“ Mehr ...

Donnerstag, 30. April 2020: Kardinal Marx und Diözesanratsvorsitzender Tremmel würdigen vielfältiges Engagement in der Kirche

In einem gemeinsamen Brief würdigen der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, alle Ehrenamtlichen, die sich in der Kirche Engagieren: „In dieser Zeit der Bedrängnis leisten erfreulich viele Menschen Großartiges und wachsen in ihren Aufgaben und ihrer Pflichterfüllung tagtäglich über sich hinaus“, heißt es in dem Schreiben von Mittwoch, 29. April. Während „furchteinflößende Bilder unser Denken zu bestimmen drohen“, sei es wichtig, „Glaube, Hoffnung und Liebe in dieser Krisensituation erfahrbar zu machen“ und so „das Heilshandeln Gottes in konkreten Taten spürbar werden zu lassen“. Mehr...

Donnerstag, 30. April 2020: Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen möglich

Im Erzbistum München und Freising sind öffentliche Gottesdienste von Montag, 4. Mai, an unter Auflagen wieder möglich, wie der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, in einem Dekret von Mittwoch, 29. April, festhält. Um das Infektionsrisiko unter den Gottesdienstbesuchern angesichts der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten und die staatlichen Vorgaben einzuhalten, hat die Erzdiözese ein Schutzkonzept erarbeitet und mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmt. Dekret und Schutzkonzept wurden bereits an die Pfarreien im Erzbistum versandt. So kann es dort erstmalig seit dem 13. März wieder öffentliche Gottesdienste geben, an denen Gläubige unter bestimmten Voraussetzungen teilnehmen können. Kardinal Marx zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung: „Nach einer längeren Zeit ohne die gemeinsame Feier in den Kirchen ist dies für unsere Gemeinden ein wichtiger Schritt. Die Dankbarkeit darüber ist verbunden mit dem Bewusstsein, dass dies nur in guter Weise möglich ist, wenn alle Beteiligten entsprechend dem Schutzkonzept handeln und damit aufeinander Rücksicht nehmen.“ Mehr ...

Mittwoch, 29. April 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC

Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der bayerischen Staatsregierung die folgenden Maßnahmen:
 
  1. Bis auf weiteres dürfen öffentliche Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising nur unter Beachtung der Vorgaben des Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising vom 29.04.2020 sowie der das Infektionsschutzkonzept erläuternden weiteren Vorgaben und Weisungen von Generalvikar und Amtschefin stattfinden. Um die Anzahl der teilnehmenden Gläubigen gegebenenfalls auf das mit dem Infektionsschutzkonzept vereinbare Maß beschränken zu können, wird hiermit von der Bestimmung des can. 1221 CIC dispensiert. Ebenfalls wird Dispens von can. 912 CIC erteilt, falls ein Kommunionempfang unter Beachtung des Infektionsschutzkonzeptes nach Einschätzung des Zelebranten nicht möglich ist.
  2. Die Erlaubnis für Messen im Freien gemäß can. 932 § 1 CIC wird hiermit unter der Voraussetzung erteilt, dass die Vorgaben des Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising vom 29.04.2020 beachtet werden.
  3. Um angesichts der Zugangsbeschränkungen möglichst allen Gläubigen, die dies wünschen, die Teilnahme an einer Eucharistiefeier zu ermöglichen, wird allen Priestern die Erlaubnis erteilt, an Werktagen zweimal und an Sonntagen und gebotenen Feiertagen dreimal zu zelebrieren (can. 905 § 2 CICI). Kein Priester ist verpflichtet, von dieser Dispens Gebrauch zu machen.
  4. Bis auf weiteres befreie ich alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  5. Taufen und Trauungen sind ausschließlich unter Einhaltung der Vorgaben des Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising vom 29.04.2020 möglich.
  6. Für die Spendung der Hauskommunion und Krankensalbung bestehen besondere Hygieneanforderungen, die strikt zu erfüllen sind. Bei dringlicher Notwendigkeit, insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen, besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden. Bei COVID-19 Erkrankten ist die Sakramentenspendung durch eigens dafür geschulte und ausgerüstete Priester und Diakone zu gewährleisten.
  7. Requien (Totenmessen) sind nur unter Beachtung der Vorgaben des Infektionsschutzkonzeptes für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising vom 29.04.2020 erlaubt. Verstorbenen Gläubigen ist weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  8. Ausgenommen die Gottesdienstzeiten haben die Kirchen den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.
Dieses Dekret tritt am 4. Mai 2020 in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

Mittwoch, 29. April 2020: „Jeder Mensch hat die gleiche Würde – auch in der Krise“

 
Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg warnt in der aktuellen Situation davor, in dem Bestreben, die Bevölkerung vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu bewahren, die Würde der Menschen außer Acht zu lassen. „Es kann nicht sein, dass, um mein Leben zu schützen, andere Menschen gesellschaftlich hinten runter fallen. Jeder Mensch hat die gleiche Würde.“ Daher begrüße er, was Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit der von ihm zum Thema angestoßenen Diskussion habe bewirken wollen, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag der Reihe „Mittwochsminuten“. Für den kurzen Film hat er in München das Haus an der Pistorinistraße des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV) besucht, in dem von Obdachlosigkeit bedrohte Männer wohnen, die besonders unter der Corona-Krise leiden. Mehr ...

Sonntag, 26. April 2020: Kardinal Marx wendet sich an Kinder mit ihren Familien und betont Christi Gegenwart in der Krise

In der Kommunion werde auch in diesen von Unsicherheit geprägten Zeiten immer neu deutlich: „Wir sind nicht allein“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 26. April, bei einem Gottesdienst für Kinder und ihre Familien im Münchner Liebfrauendom. Insbesondere wandte sich der Erzbischof von München und Freising an alle, die in diesen Tagen Erstkommunion gefeiert hätten. Als Jesus seinen Jüngern sagte, „ich zeige meine Gegenwart, indem ich mit euch zusammen bin beim Mahl“, habe er „sich etwas ganz Besonderes ausgedacht“, um die Gläubigen seiner Präsenz zu versichern. Mehr ...

Freitag, 24. April 2020: Erzdiözese begrüßt Ende des Verbots öffentlicher Gottesdienste

Die Erzdiözese München und Freising begrüßt die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, dass vom 4. Mai an im Freistaat wieder öffentliche Gottesdienste möglich seien, wenn auch in beschränktem Umfang. Um die Einhaltung der Hygienevorgaben sicherzustellen, wurde ein Schutzkonzept entwickelt, das sich aktuell noch in Abstimmung mit der Bayerischen Staatregierung befindet. Danach erfolgt die weitere Vorbereitung und Umsetzung in den Pfarreien.

Donnerstag, 23. April 2020: Kardinal Marx feiert Gottesdienst für Kinder und Familien

Mit einem Fokus auf Kinder, insbesondere jene, die in diesen Tagen Erstkommunion gefeiert hätten, und ihre Familien feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 26. April, ab 10 Uhr einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom, der live per Videostream übertragen wird. In einem Einladungsbrief wendet sich der Erzbischof von München und Freising vorab an die Erstkommunionkinder und ihre Familien: „Schon viele Wochen hat sich Ihr Kommunionkind gemeinsam mit Ihnen vorbereitet, ehe die Pandemie alles veränderte“, schreibt Marx. Er wünsche sich sehr, dass „die Feier der Erstkommunion, sobald es soweit ist, für die Kinder und Sie alle ein großes Fest der Glaubens“ sein wird. Mehr...

Mittwoch, 22. April 2020: Erzdiözese hilft Partnerland Ecuador im Kampf gegen Corona

Mit einem zwei Millionen Euro umfassenden Paket aus Hilfsfonds im Bereich Gesundheit, Bildung und karitative Hilfen und einem Corona-Nothilfefonds für Ecuador will die Erzdiözese München und Freising ihr von der Corona-Pandemie schwer betroffenes Partnerland unterstützen. Die Gelder sind im Haushalt 2020 eingeplant, ihre Verwendung wird nun auf Hilfen zum Umgang mit den Folgen der Pandemie fokussiert. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, gab dazu am Dienstag, 21. April, in einer ersten Tranche Mittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro frei. Weitere 900.000 Euro werden im Verlauf des Jahres gezielt vergeben. „Damit leisten wir einen Beitrag, um die Folgen der Infektionswelle zu lindern, die die Ärmsten besonders hart trifft und soziale Spannungen in dem Land weiter verschärft“, so Kardinal Marx. Auch Monsignore Thomas Schlichting, der im Erzbischöflichen Ordinariat die weltkirchliche Arbeit verantwortet, betont: „In dieser Situation wollen wir ein Zeichen der Solidarität und der Hilfsbereitschaft zeigen für die Menschen, die von konkreter Armut betroffen sind und am Rande der Gesellschaft stehen.“ Mehr ...

Mittwoch, 22. April 2020: In den Mittwochsminuten würdigt Weihbischof Bischof die Arbeit der Münchner Bahnhofsmission

 
Weihbischof Wolfgang Bischof würdigt die Arbeit der Münchner Bahnhofsmission als christliches Zeugnis. „Zeugenschaft muss nichts Außergewöhnliches sein“, so der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising. Er erinnert an das Leitwort der Bahnhofsmission-Gründerin und Wegbereiterin der modernen Sozialarbeit Ellen Ammann (1870–1932): „Nichts Außergewöhnliches – aber das Gewöhnliche außergewöhnlich gut.“ Das geschehe in der Münchner Bahnhofsmission. Mehr ...

Montag, 20. April 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC
 
Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitergehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlung des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese München und Freising die folgenden Maßnahmen:
 
  1. In der Zeit bis einschließlich 3. Mai 2020 finden keine öffentlichen Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising statt.
  2. Zugleich befreie ich bis zu dem genannten Datum alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  3. Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen ist es Priestern und Diakonen erlaubt, das Sakrament der Taufe im engsten Familienkreis zu spenden. Sofern nach dem klugen Urteil des Taufspenders die Spendung der Taufe in einem Privathaus geboten ist, wird hiermit die Erlaubnis gemäß can. 860 § 1 CIC erteilt.
  4. Hauskommunion und Krankensalbung werden allgemein eingestellt. Bei dringlicher Notwendigkeit, insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen, besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden.
  5. Requien (Totenmessen) sind als öffentliche Gottesdienste nicht erlaubt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Verstorbenen Gläubigen ist jedoch weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  6. Die Kirchen haben den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.
Dieses Dekret tritt am 20. April 2020 in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

Freitag, 17. April 2020: Bayerische Bischöfe erarbeiten Schutzkonzept für Gottesdienste in der Corona-Krise

Die katholischen bayerischen Bischöfe wollen in Absprache mit der Staatsregierung ein Schutzkonzept erarbeiten, welches die Wiederaufnahme von Gottesdiensten unter der Teilnahme von Gläubigen ermöglichen soll. Einvernehmlich vereinbarten die in der Freisinger Bischofskonferenz versammelten Bischöfe der sieben bayerischen (Erz-)Diözesen Bamberg, München, Passau, Regensburg, Augsburg, Eichstätt und Würzburg in einer anlässlich der Corona-Krise einberufenen Telefonkonferenz am Freitag, 17. April, ihr Vorgehen zu koordinieren, um möglichst in der Woche ab dem 4. Mai in den Kirchen wieder Gottesdienste für die Gläubigen anbieten zu können. Dazu wollen sie Regeln etwa zu Hygiene, Mindestabstand, Teilnehmerzahl erarbeiten, mithilfe derer gemäß der staatlichen Vorgaben eine weitere Verbreitung des Coronavirus verhindert werden kann. Mehr ...

Freitag, 17. April 2020: Aussetzung öffentlicher Gottesdienste bis 3. Mai verlängert

Die Aussetzung öffentlicher Gottesdienste im Erzbistum München und Freising wird gemäß einem Dekret des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, bis einschließlich 3. Mai verlängert analog der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen und des allgemeinen Versammlungs- und Veranstaltungsverbots durch die Bayerische Staatsregierung. Über diese auch in Abstimmung mit den Weihbischöfen für die Seelsorgsregionen getroffene Entscheidung haben der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, sowie die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, die pastoralen Mitarbeiter der Erzdiözese in einem Schreiben vom Freitag, 17. April, informiert. Gleichzeitig verweisen Klingan und Herrmann auf die „Aussicht auf eine schrittweise Lockerung von Beschränkungen für Gottesdienste, wenn seitens der Kirchen entsprechende Schutzkonzepte mit dem Freistaat abgestimmt werden“. Mehr ...

Freitag, 17. April 2020: Video-Impuls zum Weißen Sonntag: „Ja zum Leben sagen“

 
In einem Video-Impuls zum Weißen Sonntag ruft Susanne Deininger, Pastoralreferentin im Pfarrverband Dachau – St. Jakob dazu auf, den Einschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie mit Kreativität zu begegnen. „Neben der enormen Hilfsbereitschaft hat mich die Kreativität der Menschen mitten in dieser Krise am meisten beeindruckt“, sagt sie in einer Video-Botschaft, die am Sonntag, 19. April, über die Kanäle des Erzbistums München und Freising verbreitet wird. „Die einen dichten Lieder um, die anderen stellen alte Kunstwerke auf witzige Weise nach und viele Ideen mehr." Mehr ...

Donnerstag, 16. April 2020: Pastorale Einsatzgruppe für Covid-19-Erkrankte nimmt Arbeit auf

Ab sofort nimmt im Erzbistum München und Freising eine speziell ausgerüstete Einsatzgruppe die Arbeit auf, die Personen in Quarantäne und Covid-19-Erkrankten zuhause oder in Einrichtungen wie Altenheimen seelsorglich beistehen wird. Die Erzdiözese hat dafür bereits rund 30 erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Bereichen Hygiene und persönlicher Schutz qualifiziert und hinsichtlich der besonderen Bedingungen vor Ort geschult, weitere 30 Personen befinden sich aktuell noch in den unterschiedlichen Phasen der Schulung. Für diese Ausnahmesituation wurden auch geeignete Formen für Krankenkommunion, Krankensalbung, Sterbesegen und Gebet am Totenbett entwickelt. Damit sichert die Erzdiözese eine seelsorgliche Begleitung auch für Patienten, die nicht ohnehin in Krankenhäusern durch dortige qualifizierte Seelsorger betreut werden. Die Einsatzgruppe Seelsorge ist für alle an Covid-19-Erkrankten und deren Angehörige sowie für Ärzte und Pflegende unter der Telefonnummer 0151/42402512 rund um die Uhr für Notfälle erreichbar sowie per E-Mail an einsatzgruppeseelsorge@eomuc.de. Mehr ...

Mittwoch, 15. April 2020: 42.200 Menschen sehen Osternacht aus Münchner Dom im Live-Stream

Mehr als 150.000 Mal wurden die Live-Streams der Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen im Münchner Liebfrauendom auf den verschiedenen Kanälen der Erzdiözese München und Freising aufgerufen. Allein mit der Übertragung der Osternacht mit Kardinal Reinhard Marx hat die Erzdiözese über ihre Facebook- und YouTube-Kanäle sowie ihre Homepage mindestens 42.200 Menschen erreicht – so viele wie niemals zuvor auf diesem Weg. Auch die Karfreitagsliturgie mit dem Erzbischof von München und Freising gehörte mit rund 33.300 Zugriffen zu den Spitzenreitern. Beide Werte liegen um ein Vielfaches über den bisher gestreamten Gottesdiensten aus dem Münchner Dom. Somit nutzten an den geprägten Tagen von der Chrisam-Messe am Mittwoch der Karwoche bis zum Ostermontag besonders viele Gläubige das Angebot der Erzdiözese, in gemeinsamer Verbundenheit die Liturgie mitzufeiern, auch wenn angesichts der Corona-Pandemie aktuell keine öffentlichen Gottesdienste möglich sind. Mehr ...

Mittwoch, 15. April 2020: Für Videoformat „Mittwochsminuten“ besuchte der Weihbischof die Lebensmittelausgabe der Caritas Freising

 
Weihbischof Bernhard Haßlberger dankt allen Menschen, die in und außerhalb von Krisenzeiten beruflich oder ehrenamtlich ihren Nächsten helfen: „Sie verwirklichen das, worum es Jesus geht.“ Durch das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter habe Christus aufgezeigt, „mein Nächster ist der, der meine Hilfe braucht“, erinnert der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising im Video. Für die Aufzeichnung in der Reihe „Mittwochsminuten“ hat Haßlberger Helferinnen und Helfer der Freisinger Caritas in den Räumen des Etappe Buchcafés besucht. Dort verteilt die Caritas Lebensmittel an Bedürftige, seit die Freisinger Tafel ihre Ausgabe im Zuge der Coronapandemie schließen musste. Mehr ...

Dienstag, 14. April 2020: Impulse zum Umgang mit Stille und Einsamkeit werden über Social Media online verbreitet

Stille und Einsamkeit: Zwei Begleiterscheinungen der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie bewegen viele Menschen, auch im Kloster. Schwester Katharina vom Karmel Heilig Blut Dachau lässt Leser an ihren Gedanken teilhaben, die als ganzer Text auf der Homepage des Erzbistums München und Freising sowie ab sofort als gesprochene Einzelimpulse über die Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook der Erzdiözese verbreitet werden. Der Karmel als kontemplativer Orden sieht seine zentrale Aufgabe im Gebet, es herrscht eine Atmosphäre der Stille und des Schweigens. Mehr ...

Osternacht, 11. April 2020: Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, wendet sich mit seiner Osterbotschaft 2020 an die Gläubigen
 

Osternacht, 11. April 2020: Kardinal Reinhard Marx warnt zu Ostern vor humanitärer Notlage und Verschärfung globaler Ungerechtigkeit durch Corona

In seiner Osterbotschaft ruft Kardinal Reinhard Marx angesichts der aktuellen Situation zu weltweiter Solidarität auf, um humanitären Notlagen und der Verschärfung internationaler Ungleichgewichte vorzubeugen. „Diese Krise darf nicht dazu führen, dass die Ungleichheiten und Gräben, die Ungerechtigkeiten und Spannungen in unseren Ländern und global größer werden“, mahnt der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript in seiner Predigt am Samstagabend, 11. April, im Münchner Liebfrauendom in der Osternacht, die nicht öffentlich gefeiert und live ins Internet übertragen wird. Mehr...

Karfreitag, 10. April 2020: Erzbischof ruft in Karfreitagsliturgie auf zum „Einsatz für eine Zivilisation des Lebens und der Liebe“

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, im Blick auf den Gekreuzigten „einzutreten gegen alle Mächte des Bösen, der Unterdrückung, der Gewalt und der Sünde in uns und in der Welt“. Die Botschaft vom gekreuzigten Gott sei für alle Christen eine Ermutigung und Kraftquelle für den „Einsatz für eine Zivilisation des Lebens und der Liebe“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Feier vom Leiden und Sterben Jesu, die er wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich am Nachmittag des Karfreitag, 10. April, im Münchner Liebfrauendom feierte. Mehr...

Karfreitag, 10. April 2020: Marx: „Das Kreuz ist Zeichen der Hoffnung in dieser Zeit“

 
Kardinal Reinhard Marx stimmt die Gläubigen am Karfreitag, 10. April, mit einer Kreuzmeditation aus der Kapelle des Bischofshauses auf den Karfreitag ein. In dem kurzen Video gedenkt der Erzbischof von München und Freising des Leidensweges Jesu, der zeige: „Es gibt auch angesichts des Todes, der Verzweiflung, der Angst und der Ausweglosigkeit eine Perspektive, die stärker und größer ist.“ Insofern sei das Kreuz „ein Zeichen der Hoffnung. Mehr...

Donnerstag, 9. April 2020: Kardinal Marx feiert Messe zum Letzten Abendmahl und spricht vom Wunsch, „dass die Christen gemeinsam diesen Gründonnerstag feiern könnten“

Angesichts der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste aufgrund der Coronapandemie und der „Sehnsucht nach der Eucharistie“, die Christen deshalb verstärkt verspürten, hat Kardinal Reinhard Marx daran erinnert, dass „die Eucharistie kein Rückzugsort, sondern eine Kraftquelle des Aufbruchs“ sei. Mehr...

Donnerstag, 9. April 2020: Erzbischof ermutigt in der Chrisam-Messe dazu, angesichts der Corona-Krise neu Ja zum Christsein zu sagen

Kardinal Reinhard Marx hat in der Chrisam-Messe am Mittwoch der Karwoche, 8. April, hervorgehoben, dass Jesus sich besonders den Kranken zugewandt hat. In dem Gottesdienst, der wegen der Corona-Pandemie nicht öffentlich zugänglich gefeiert, aber im Internet live gestreamt wurde, weihte der Erzbischof von München und Freising die heiligen Öle, die unter anderem für die Krankensalbung verwendet werden: „Gerade jetzt in dieser Zeit denken wir an die vielen Kranken, die nach Trost und Begleitung suchen“, so Marx, „die Krankensalbung ist ein Hinweis darauf, dass Gott nicht am Leiden der Menschen vorübergeht.“ Mehr ...

Mittwoch, 8. April 2020: Ökumenisches Projekt ermöglicht in aktueller Krise Zugang zu Kunstwerken und fördert Kunstschaffende

Einen digitalen Dialog mit der bildenden Kunst in Zeiten geschlossener Museen und Galerien ermöglicht ab Gründonnerstag, 9. April, die Internetseite www.kunst-netz-werk.online. Sie wird getragen vom Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG Kunstraum) und dem Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Kunstwerke werden dabei gezielt in Bezug zur besonderen Situation gesetzt, in der sie online gehen – einerseits zu den Kar- und Ostertagen in ihrem Spannungsfeld zwischen Leid und Tod sowie Hoffnung und Neubeginn, andererseits zur Erfahrung von gesellschaftlicher Krise, zu dem Umgang damit und den Wünschen an die Zeit nach deren Überwindung. Das Online-Publikum kann auf der Internetseite und Social-Media-Plattformen miteinander und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Mehr ...

Mittwoch, 8. April 2020: Weihbischof zu Stolberg ermutigt in Videoformat Mittwochsminuten, Nähe zu schenken

 
Vom symbolträchtigen Alten Peter aus, dem Turm von Münchens ältester Pfarrkirche St. Peter, ruft Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg auf, angesichts der Corona-Pandemie hilfsbereit zu sein und, soweit derzeit möglich, Nähe zu schenken. „Überlegen Sie sich, gibt es in Ihrem Umfeld Menschen, die sich vielleicht gerade jetzt an Ostern über einen Gruß von Ihnen freuen würden oder die Ihre Hilfe brauchen? So können wir gemeinsam diese Krise meistern“, ermutigt der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising. Mehr ...

8. April 2020: „Wir sollten über eine neue, wirklich nachhaltige Ordnung nachdenken, die möglichst allen Menschen nützt.“

Interview von Kardinal Marx mit der Katholischen Nachrichtenagentur Mehr...

Montag, 6. April 2020: Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm stimmen Gläubige per Videobotschaft auf Karwoche ein

 
In einer gemeinsamen Online-Videokonferenz wenden sich Kardinal Reinhard Marx und der Evangelisch-Lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum Auftakt der Karwoche an die Gläubigen. Trotz der ungewohnten Bedingungen stehe am Beginn dieser Karwoche die Zuversicht, so der Erzbischof von München und Freising: „Wir hoffen, dass am Ende der Woche das Hallelujah, die große Lobpreisung zu hören ist“ als Beweis dafür, „dass Gott stärker ist als der Tod, dass die Liebe stärker ist als der Hass und dass wir eine Hoffnung haben“. Landesbischof Bedford-Strohm weist hin auf die „schweren Tage, durch die wir jetzt gehen“. Dabei betont er die Notwendigkeit, „dass wir die Kraftquellen unseres Glaubens immer wieder neu entdecken“. Wegen der gegenwärtig geltenden Sicherheitsvorgaben sind die Bischöfe einander in ihrem jeweiligen Amtssitz live zugeschaltet. Mehr ...

Samstag, 4. April 2020: Kardinal Marx: „Ostern bleibt Ostern!“

 
Kardinal Reinhard Marx erinnert daran, dass die Botschaft des Kar- und Ostergeschehens erhalten bleibe, auch wenn die Gläubigen dies in der aktuellen Ausnahmesituation nicht mit gemeinsamen Eucharistiefeiern begehen könnten. „Ostern bleibt Ostern! Auch wenn die Umstände in diesem Jahr sehr schwierig sind: Es geht nicht um das Datum, es geht um die Wirklichkeit. An Ostern bekennen wir: Jesus ist auferstanden!“, sagt der Erzbischof von München und Freising zum Auftakt der Karwoche in einer Video-Botschaft, die ab sofort auf der Homepage des Erzbistums verfügbar ist. „Das ist unsere Überzeugung, und die kann uns auch die jetzige Krise nicht wegnehmen“, vielmehr würden die Christen dadurch darin gestärkt.
 
Der Erzbischof lädt ein, die Gottesdienste der Kar- und Ostertage, die aus dem Münchner Liebfrauendom live ins Internet übertragen werden, in Verbundenheit mitzufeiern: „So können wir ein Zeichen setzen, dass wir gemeinsam glauben und gemeinsam die österliche Hoffnung in diese Welt hineintragen wollen.“ Marx ermutigt, die Karwoche trotz der momentanen Schwierigkeiten geistlich zu begehen und sich darauf vorzubereiten, „dann, wenn wir wieder zurückkommen in unsere Pfarreien, ein österliches Fest des Glaubens und der Auferstehung zu feiern“. Mehr ...

Freitag, 3. April 2020: Kardinal Marx ruft in Radiobeitrag trotz Coronakrise zu Hoffnung auf

Mit Blick auf die beginnende Karwoche ist Kardinal Reinhard Marx überzeugt, dass die Gläubigen trotz der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste weiterhin in Gemeinschaft miteinander bleiben. „Rufen wir deshalb an diesem Palmsonntag und in der Karwoche „Hosanna“, damit wir an Ostern ins „Halleluja“ einstimmen können. Auch wenn das jede und jeder für sich allein oder nur im kleinen Kreis tun kann, sind wir gerade darin doch alle miteinander verbunden“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Reihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 4. April, gesendet wird. Mehr ...

Donnerstag, 2. April 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Allgemeines Dekret gemäß can. 29 CIC
 
Um weiterhin der Ausbreitung der durch den Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten COVID-19-Erkrankungen durch die Zusammenkunft von Menschen nicht Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitergehender Maßnahmen der Bundesregierung wie der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlung des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese München und Freising die folgenden Maßnahmen:
 
  1. In der Zeit bis einschließlich 19. April 2020 sage ich alle öffentlichen Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising ab.
  2. Zugleich befreie ich bis zu dem genannten Datum alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  3. Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen ist es Priestern und Diakonen erlaubt, das Sakrament der Taufe im engsten Familienkreis zu spenden. Sofern nach dem klugen Urteil des Taufspenders die Spendung der Taufe in einem Privathaus geboten ist, wird hiermit die Erlaubnis gemäß can. 860 § 1 CIC erteilt.
  4. Hauskommunion und Krankensalbung werden allgemein eingestellt. Bei dringlicher Notwendigkeit insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden.
  5. Requien (Totenmessen) sind als öffentliche Gottesdienste nicht erlaubt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Verstorbenen Gläubigen ist jedoch weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  6. Die Kirchen haben den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.
Dieses Dekret tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

Donnerstag, 2. April 2020: Pfarreien und Verbände leisten praktische Coronahilfe

Neben vielfältigen geistlichen Impulsen und seelsorglichen Diensten leisten die Pfarreien und Pfarrverbände sowie die sozialen Verbände im Erzbistum München und Freising vielerorts praktische Hilfen während der Coronapandemie. In den Pfarreien und Pfarrverbänden sind das vor allem Einkaufs- und Versorgungsdienste, sei es für durch Corona besonders gefährdete ältere Menschen oder sozial Schwache, die ansonsten über die Tafeln Lebensmittel beziehen. Die Helfer werden aber auch kreativ: Im Pfarrverband Rohrdorf beispielsweise nähen die im Verband der Katholischen Frauengemeinschaften Deutschlands organisierten Mitglieder aktuell Atemschutzmasken. Eine Initiative, die dringend gebraucht wird: So bittet etwa die Behinderteneinrichtung Franziskuswerk Schönbrunn um Mithilfe, die allein dort mindestens 6.000 benötigten Masken zu fertigen.
 
Die Erzdiözese verzeichnet eine steigende Anzahl an Notlagen infolge der Coronakrise und entsprechende Anträge an ihre Hilfsfonds. Mit insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro im Jahr unterstützt sie Arbeitslose, notleidende Schwangere und Mütter mit Kindern bis drei Jahren sowie Menschen in allgemeinen Notlagen. Speziell wegen der Coronapandemie wurden die 500.000 Euro im Jahr umfassenden „Konkreten Hilfen“ der Erzdiözese für Flüchtlinge erweitert: Statt wie bisher zum Beispiel Fahrtkosten und Deutschkurse zu bezuschussen, werden nun auch Hilfen zum Lebensunterhalt gewährt. Hintergrund ist, dass viele Flüchtlinge ihre Arbeit verloren haben oder in Kurzarbeit sind und Kurse nicht stattfinden. Ebenfalls im Zuge von Corona wurde die Unterstützung der Malteser-Mahlzeitenpatenschaften für bedürftige Senioren zusätzlich zu den 25.000 Euro jährlich einmalig um 20.000 Euro aufgestockt. Mehr...

Mittwoch, 1. April 2020: Im Videoformat „Mittwochsminuten“ zeigt Weihbischof Bischof Wirken der Kirche in Zeiten ohne öffentliche Gottesdienste auf

 
Weihbischof Wolfgang Bischof sieht die „Dimension der Nächstenliebe“ in Zeiten der Coronakrise und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen wachsen. „Die Welt wird enger und kleiner – und trotzdem weitet sie sich, auch in den Herzen der Menschen“, betont der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising in einem Videobeitrag. Mehr...

Dienstag, 31. März 2020: Firmungen und Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufgeschoben

Angesichts der Coronapandemie werden im Erzbistum München und Freising alle Firmungen bis Pfingsten aufgeschoben, ausgenommen sind Einzelfirmungen, über die im jeweiligen Fall zu entscheiden ist. Gleichermaßen wird den Pfarreien nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben. Es gehe darum, den Pfarreien „Orientierung in diesem so zentralen Bereich des pastoralen Handelns“ zu geben, erklären der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, in einem entsprechenden Schreiben an die pastoralen Mitarbeiter: „Auch den betroffenen Familien ist, wie wir aus vielen direkten Anfragen und Rückmeldungen wissen, daran gelegen, Gewissheit für ihre Planungen bezogen auf die bisher festgesetzten Termine zu bekommen.“ Ihnen sei bewusst, dass damit „so manche Hoffnungen enttäuscht werden“, schreiben Klingan und Herrmann, aber man müsse im Erzbistum angesichts der Coronakrise weiter verantwortlich handeln und den Vorgaben und Empfehlungen von staatlicher wie medizinischer Seite folgen. Mehr...

Sonntag, 29. März 2020: Erzbischof ruft auf, aus der aktuellen Krise für das künftige gesellschaftliche Miteinander zu lernen

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, aus der aktuellen Krisensituation für das künftige gesellschaftliche Miteinander zu lernen. „Wie können wir die Macht der Verzweiflung, des Egoismus, das Kreisen um sich selbst durchbrechen, wie schaffen wir das in unserer Gesellschaft?“, fragte der Erzbischof von München und Freising bei einem nicht-öffentlichen Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms am fünften Fastensonntag, 29. März, der live im Bayerischen Fernsehen und im Internet übertragen wurde. Der Kardinal mahnte: „Kommt ihr heraus aus der Hoffnungslosigkeit, aus der Angst, der Selbstverkrümmung? Denn das ist die Sünde, sich in sich selbst zu verkrampfen.“ Auch, wenn es derzeit buchstäblich um Leben und Tod gehe, wie die Politiker zu Recht betonten, „spüren wir, dass es um mehr geht als dieses irdische Leben, als um Leiden und Sterben: Es geht darum, wie wir leben wollen, was dies für unser Zusammenwirken bedeutet, welche Lehren wir für die Zukunft aus dieser furchtbaren Krise ziehen“. Mehr...

Donnerstag, 26. März 2020: Erzbischof lädt ein, in aktueller Krise auch über die Sozialen Medien im Gebet verbunden zu bleiben

 
Kardinal Reinhard Marx lädt die Gläubigen ein, angesichts der wegen der Coronakrise ausgesetzten öffentlichen Gottesdienste gerade auch über die Sozialen Medien in gemeinsamer Andacht miteinander verbunden zu bleiben. Dazu steht ab Freitag, 27. März, um 12 Uhr auf dem Facebook-Kanal der Erzdiözese sowie auf der Website ein Video zur Verfügung, in dem der Erzbischof von München und Freising den „Engel des Herrn“ betet. Besonders Familien wolle er anregen, zuhause gemeinsame Gebetszeiten zu gestalten, betont der Kardinal zu Beginn des Beitrags. Das nach seinem lateinischen Anfangswort auch „Angelus“ genannte Gebet stellt die Ankündigung der Geburt Jesu an Maria durch den Erzengel in den Mittelpunkt, die Verkündigung des Herrn, die in der katholischen Kirche jeweils am 25. März auch als Fest begangen wird, und damit verbunden die Menschwerdung Gottes. Mehr...

Mittwoch, 25. März 2020: Erzbistum München und Freising setzt alle öffentlichen Gottesdienste bis 19. April aus

Aufgrund der Coronakrise und des damit verbundenen allgemeinen Veranstaltungs- und Versammlungsverbots in Bayern sind auch in der Erzdiözese München und Freising bis zumindest einschließlich 19. April alle öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt. Somit sind auch an den Kar- und Ostertagen keine öffentlichen Gottesdienste möglich. „Die Maßnahmen der Regierung sind harte Eingriffe in die Grundrechte der Menschen, auch eine Einschränkung der Religionsfreiheit, wie es sie wohl in unserem Land noch nie gegeben hat“, schreibt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in einem Brief an die pastoralen Mitarbeiter des Erzbistums.: „Aber wir wissen und anerkennen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, das Leben möglichst vieler Menschen zu retten. Wir tragen auch Verantwortung für das ganze Gemeinwesen, in dem wir leben.“

Nachdem der Vatikan klargestellt hatte, dass eine Verlegung des Osterfests nicht in Frage kommt, wird Kardinal Marx im Münchner Liebfrauendom die Gottesdienste in der Karwoche und zum Osterfest feiern. Die nicht öffentlich zugänglichen Gottesdienste werden live auf der Internetseite und in den Sozialen Medien des Erzbistums übertragen.  Mehr...

Mittwoch, 25. März 2020: Erzbischof ruft in neuem Videoformat „Mittwochsminuten“ gerade in der Coronakrise zu Zuversicht auf

 
Gerade in der aktuellen Coronakrise ruft Kardinal Reinhard Marx dazu auf, zuversichtlich zu bleiben: „Gott will Hoffnung stiften in der Gestalt Jesu von Nazareth.“ Gott lasse die Menschen nicht allein: „Er ist bei uns! Er ist in der Gestalt Jesu unser Bruder geworden, besonders der Bruder der Kranken, der Schwachen, der Armen, der Hoffnungslosen“, betont der Erzbischof von München und Freising in einem Videobeitrag. An ihrer Seite sei vor allem auch jetzt der Platz der Kirche.
 
In dem kurzen Film, der im Bischofshaus aufgezeichnet wurde, geht Kardinal Marx auf eine Darstellung der Verkündigungsszene ein, die Künstlerin Brigitte Stenzel 2018 für die Hauskapelle des bischöflichen Wohnsitzes geschaffen hat. Das Bild bringe „das radikal Neue des christlichen Glaubens“ zur Geltung: „Gott wird Mensch! Also einer von uns“. Gott lasse sich auf die ganze Wirklichkeit des Menschen ein, unterstreicht der Erzbischof, „besonders auf das Leiden, auf das Sterben, auf die Hoffnungslosigkeit, ja sogar auf die Sünde“. Dies geschehe, erläutert Marx, weil Gott den Menschen beistehen wolle: „Weil er mit dem, was in der Welt passiert, nicht zufrieden ist. Er möchte mehr, er möchte die Erlösung, die Befreiung. Er möchte die Heilung von Krankheit und Sünde und Angst.“ Mehr...

Mittwoch, 18. März 2020: Neue Impulse im Videoformat "Mittwochsminuten"

 
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus hat Weihbischof Bernhard Haßlberger, zuständig für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising, den Menschen Mut zugesprochen: „Gott ist da! Er geht mit durch die schwierige Zeit hindurch“, so Haßlberger in einem Videoimpuls, der den Auftakt zur Reihe „Mittwochsminuten“ bildet. Jeweils mittwochs von 12 Uhr an stellt das Erzbistum München und Freising von nun auf allen seinen Kanälen einen geistlichen Videoimpuls online. Am Mittwoch, 25. März, folgt Kardinal Marx mit einem Impuls aus der Kapelle des Bischofshauses. Mehr...

Dienstag, 17. März 2020: Erzbistum verstärkt seelsorgliches Onlineangebot

Angesichts der abgesagten öffentlichen Gottesdienste aufgrund der Coronakrise verstärkt das Erzbistum München und Freising sein seelsorgliches Angebot im Internet.

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Sonntag, 22. März, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms, der unter www.erzbistum-muenchen.de/stream im Livestream übertragen wird. Gläubige sind eingeladen, für sich daheim einen Hausgottesdienst zu feiern, entsprechendes Material dazu stellt das Erzbistum zum kommenden Wochenende an dieser Stelle zur Verfügung.
 
Der Erzbischof und die Weihbischöfe des Erzbistums wenden sich jeweils mittwochs mit einem geistlichen Videoimpuls an die Gläubigen. Den Auftakt zu der Reihe „Mittwochsminuten“ macht Weihbischof Bernhard Haßlberger,  dessen Bischofswort am Mittwoch, 18. März, von 12 Uhr auf dieser Website sowie auf den Social-Media-Kanälen des Erzbistums abrufbar ist. Am Mittwoch, 25. März, folgt Kardinal Marx mit einem Impuls aus der Kapelle des Bischofshauses.
 
Mit dem Angebot „Leben (dr)innen neu entdecken“ laden Seelsorger des Erzbistums täglich ein, auch in der Krise geistlich in Verbindung zu bleiben. Ausgehend von einer persönlichen Erfahrung oder Begegnung in Kombination mit biblischen Texten geben sie auf der Internetseite des Erzbistums den Nutzern ab Sonntag, 22. März, täglich geistliche Impulse mit auf den Weg.

Die Telefonseelsorge (Tel. 0800/111 0 222, Mail- oder Chat-Kontakt über www.telefonseelsorge.de) und die Krisen- und Lebensberatung Münchner Insel (Tel.: 089/21 02 18 48, www.muenchner-insel.de) bieten weiterhin Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten an. Welche Fragen viele Menschen derzeit bewegen und wie sich diese beantworten lassen, stellen Mitarbeitende der Telefonseelsorge künftig regelmäßig auf den Social-Media-Kanälen des Erzbistums vor.
 
Das Erzbistum München und Freising setzt alle öffentlichen Gottesdienste vorläufig bis zum 3. April aus. Die Bayerische Staatsregierung hat den landesweiten Katastrophenfall ausgerufen und explizit darauf hingewiesen, dass das allgemeine Veranstaltungsverbot ausdrücklich auch für Zusammenkünfte in Kirchen gilt. Seit vergangenen Sonntag, 15. März, wird bis auf weiteres täglich ein Gottesdienst aus der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms live im Internet und im Radio übertragen, jeweils sonntags um 10 Uhr sowie montags bis samstags um 17.30 Uhr. Die Live-Übertragung kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream abgerufen werden. Von 22. März an werden die Sonntagsgottesdienste auch von einem Gebärdendolmetscher begleitet. Eine reine Tonübertragung ist zudem im Münchner Kirchenradio über das Digitalradio DAB+ oder unter www.muenchner-kirchenradio.de zu hören. Mehr...

Freitag, 13. März 2020: Kardinal Marx wendet sich nach Absage öffentlicher Gottesdienste in Videobotschaft an Gläubige

 
Nach der Absage aller öffentlichen Gottesdienste im Erzbistum München und Freising bis zum 3. April angesichts der Verbreitung des Coronavirus wendet sich Kardinal Reinhard Marx in einer Videobotschaft an die Gläubigen. Es sei auch für ihn „eine schlimme Nachricht“, dass die aktuelle Lage es erfordere, keine öffentlichen Gottesdienste mehr anzubieten, so der Erzbischof von München und Freising. „Es ist eine schwierige Situation, und die schneidet ein in unser kirchliches Leben.“ Gleichwohl müsse jetzt „Solidarität“ gezeigt und alles getan werden, „um das Ansteckungsrisiko zu vermindern, besonders für die Kranken, für die Alten, für die Schwachen. Alle Fachleute sagen, es muss jetzt etwas geschehen, und da sind wir gefordert“.
 
Es gelte, Verantwortung zu übernehmen für die ganze Gesellschaft und in solidarischer Gemeinschaft zu handeln: Die Kirche sei Teil der Gesellschaft und müsse ihren Beitrag leisten, so der Kardinal. „Die Kirchen bleiben natürlich geöffnet zum Gebet: Wir sind verbunden in der Gemeinschaft des Gebets, besonders beten wir für die Kranken, für die Pflegerinnen und Pfleger, für die Ärzte“, betont Erzbischof Marx. Trotz der Gottesdienstabsage ist Marx überzeugt: „Das ist nicht das Ende des Gebets.“ Auch in Notfällen werde Seelsorge weiter für die Menschen da sein.
 
Von Sonntag, 15. März, an wird bis auf weiteres täglich ein Gottesdienst aus der Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms live im Internet und im Radio übertragen, jeweils sonntags um 10 Uhr sowie montags bis samstags um 17.30 Uhr. Den ersten Gottesdienst am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr feiert Domdekan Lorenz Wolf. Am Montag, 16. März, um 17.30 Uhr zelebriert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, am Dienstag, 17. März, Domkapitular Hans-Georg Platschek, am Mittwoch, 18. März, Diözesanjugendpfarrer Richard Greul. Die Live-Übertragung kann unter www.erzbistum-muenchen.de/stream abgerufen werden. Eine reine Tonübertragung ist zudem im Münchner Kirchenradio über das Digitalradio DAB+ oder unter www.muenchner-kirchenradio.de zu hören.

Die Verschriftlichung der Videobotschaft richtet sich besonders an Menschen ohne Internetzugriff und kann beispielsweise in Kirchen ausgelegt oder in Briefkästen verteilt werden. Sie finden Sie zur Weiterverteilung hier im Download.

Freitag, 13. März 2020: Erzbistum sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab

Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April.
 
Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese. Eine Entscheidung über die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen wird zu gegebener Zeit mit Blick auf die aktuelle Lage getroffen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, entbindet die Gläubigen für den genannten Zeitraum mit einer Dispens von der Pflicht, am Sonntag eine Heilige Messe zu besuchen. Die Gläubigen werden ausdrücklich an die Tradition der „geistlichen Kommunion“ erinnert. Diese bedeutet den Empfang des Leibes Christi durch das innere Verlangen nach Jesus Christus im Gebet und die dadurch entstehende geistliche Gemeinschaft der Kirche.
 
Krankensalbungen und Krankenkommunion: Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken und Sterbenden. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (z.B. lebensbedrohlichen Situation) bringen sie – unter Beachtung der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Kommunion und spenden die Krankensalbung. Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung aber eingestellt.
 
Beerdigungen finden selbstverständlich weiterhin statt, aber ohne ein Requiem (Totenmesse). Ein solches kann später nachgeholt werden. Die Erzdiözese bittet darum, den Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen klein zu halten.
 
Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engsten Familienkreis spenden.
 
Firmungen sind, wie bereits mitgeteilt, für den Zeitraum bis Ostern zu verschieben.
 
Das Erzbistum empfiehlt, Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, unabhängig von der Teilnehmerzahl zu verschieben.
 
Kirchen bleiben zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Gläubigen sind zum persönlichen Gebet eingeladen.
 
Die Seelsorger in der Erzdiözese sind natürlich weiter für die Menschen da. Zudem bieten die Mitarbeiter der Telefonseelsorge (0800/111 0 222) Gespräche zum Thema Coronavirus und auch gemeinsame Gebete an. Die Gläubigen sind eingeladen, Gottesdienste mitzufeiern, die in Radio, TV und Internet übertragen werden.

Freitag, 13. März 2020: Allgemeines Dekret von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Um der Ausbreitung des Virus COVID-19 (Coronavirus) durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten und insbesondere die besonders gefährdeten alten und kranken Menschen zu schützen, verfüge ich vor dem Hintergrund weitergehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlung des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese München und Freising mit sofortiger Wirkung die folgenden Maßnahmen:
 
  1. Ab sofort bis einschließlich 3. April 2020 sage ich alle öffentlichen Gottesdienste im Gebiet der Erzdiözese München und Freising ab.
  2. Für den genannten Zeitraum befreie ich alle Gläubigen, die sich im Gebiet der Erzdiözese München und Freising aufhalten, von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Messfeier an Sonn- und gebotenen Feiertagen gemäß can. 1247 CIC.
  3. Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen ist es Priestern und Diakonen erlaubt, das Sakrament der Taufe im engsten Familienkreis zu spenden. Sofern nach dem klugen Urteil des Taufspenders die Spendung der Taufe in einem Privathaus geboten ist, wird hiermit die Erlaubnis gemäß can. 860 § 1 CIC erteilt.
  4. Hauskommunion und Krankensalbung werden allgemein eingestellt. Bei dringlicher Notwendigkeit insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen besteht weiterhin die Verpflichtung, den Kranken und Sterbenden beizustehen und unter Beachtung der gebotenen Hygienemaßnahmen die Kommunion und die Krankensalbung zu spenden.
  5. Requien (Totenmessen) sind als öffentliche Gottesdienste nicht erlaubt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Verstorbenen Gläubigen ist jedoch weiterhin das kirchliche Begräbnis gemäß can. 1176 CIC zu gewähren.
  6. Die Kirchen haben den Gläubigen für das persönliche Gebet zu den üblichen Zeiten offen zu stehen.
Dieses Dekret tritt mit seiner Veröffentlichung in Kraft (vgl. can. 8 § 2 CIC).

Freitag, 13. März 2020: Erzbistum schließt alle Schulen und Kindertagesstätten

Nach der entsprechenden Maßgabe der Bayerischen Staatsregierung schließt das Erzbistum München und Freising von kommenden Montag, 16. März, bis zunächst 19. April alle Schulen und alle Kindertagesstätten in Trägerschaft des Erzbistums, von zugehörigen Stiftungen und der Pfarreien des Erzbistums.
   
Die Bayerische Staatsregierung hatte am Freitag, 13. März, bekanntgegeben, dass angesichts der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) von Montag bis zum Ende der Osterferien alle Schulen und Kindertagesstätten flächendeckend geschlossen werden. Die Schließungen durch das Erzbistum betreffen 24 Erzbischöfliche Schulen, drei Schulen in Stiftungsträgerschaft sowie 443 pfarrliche und diözesane Kindertageseinrichtungen mit rund 12.000 Schülern und etwa 34.000 Kindern im Krippen- und Kindergartenalter. Mehr...

Donnerstag, 12. März 2020: Erzbistum gibt weitere Empfehlungen an Pfarreien zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen heraus

Das Erzbistum München und Freising hat nach ersten Handlungsempfehlungen weitere Hinweise an die Pfarreien zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen angesichts der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) gegeben. Entscheidend sei der Rahmen, in dem sich die jeweilige Veranstaltung vollziehe, zugleich wird auf den Kernauftrag der Kirche verwiesen, gerade bei der Sorge für Kranke und Sterbende: „Dazu gehören wesentlich die Eucharistie, die Krankensalbung und das Bußsakrament. Beerdigungen müssen natürlich stattfinden“, heißt es in dem Schreiben. Auch die Feier der Taufe und der Trauung sei nicht in jedem Fall zu verschieben, sondern könne „unter Beachtung der Hygienevorgaben und Kriterien im kleinen Kreis gefeiert werden“. Bei Taufen und Trauungen mit einer größeren Gästezahl sollte im Gespräch mit den betroffenen Familien der Rahmen angepasst werden oder eine Verschiebung erfolgen. Daneben wird auf die grundsätzliche Empfehlung der Gesundheitsbehörden verwiesen, alle Veranstaltungen, die nicht zwingend jetzt durchgeführt werden müssten, abzusagen oder zu verschieben, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Mehr ...

Mittwoch, 11. März 2020: Erzbistum verschiebt Firmungen bis auf weiteres

Ab sofort werden alle Firmungen, die bis Ostern geplant waren, im Erzbistum bis auf weiteres verschoben, um der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen aus unterschiedlichen Regionen sowie Generationen und durch die verstärkte körperliche Berührung (Salbung) nicht Vorschub zu leisten.

Generell sollen Gottesdienste, die einen Ritus mit körperlichem Kontakt mit sich bringen oder bei denen mit einer hohen Dichte an Gläubigen gerechnet wird, etwa Kindergottesdienste, verschoben werden.

Entsprechend den Vorgaben der Staatsregierung dürfen Veranstaltungen, bei denen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu rechnen ist, bis auf weiteres nicht stattfinden, andere Veranstaltungen, die von den Behörden und dem Robert-Koch-Institut genannte Risikokriterien erfüllen, sollten im Zweifel abgesagt oder zeitlich verschoben werden. Beispielsweise sollten Chorproben, Senioren- oder Firmnachmittage im Zweifel abgesagt werden. Mehr ...

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Kardinal Marx und Diözesanrats-vorsitzender Tremmel heben vielfältiges Engagement in der Kirche hervor
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