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1.200 Katholiken feiern in der Münchner Innenstadt

50. Jahrestag der Einrichtung von Laiengremien im Erzbistum München und Freising
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München, 25. März 2019. Rund 1.200 Katholiken und Katholikinnen kommen am Samstag, 30. März, in der Münchner Innenstadt zusammen und feiern den 50. Jahrestag der Einrichtung von Laiengremien wie Pfarrgemeinderäten im Erzbistum München und Freising. Der Tag unter dem Leitwort „Wir geben Gottes Schwung weiter“ beginnt um 10 Uhr mit einer Auftaktandacht im Liebfrauendom. Tagsüber gibt es rund 100 Bildungs-, Begegnungs- und Kulturangebote, bevor das Fest um 17 Uhr mit einem Gottesdienst im Liebfrauendom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, abgeschlossen wird.
 
Im Kolpingsaal tritt am Nachmittag Kabarettist Christian Springer auf, am Vormittag Liedermacher und Autor Hubert Treml. Im Maximilianeum diskutieren Gläubige mit Abgeordneten unter dem Motto „Katholisch und politisch – geht das noch?“. Im Liebfrauendom sowie in der Jesuitenkirche St. Michael gibt es Tastführungen für Blinde und Sehende mit Augenbinde, in den Räumen des Diözesanrats der Katholiken in der Schrammerstraße wird ein „Jazzcafé über den Dächern Münchens“ angeboten. Viele Workshops bieten Anregungen für die Seelsorge in den Pfarreien, zum Beispiel für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen oder für Paare, die sich trennen, und ihre Kinder. Weitere Themen sind unter anderem Nachhaltigkeit, Ökumene, Flüchtlingshilfe, Jugendpastoral oder Gemeindeentwicklung.
 
„Wir haben mit unseren Laiengremien ein nachahmenswertes Alleinstellungsmerkmal in der Weltkirche“, betonen Kardinal Marx und der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, in ihrer gemeinsamen Einladung zu dem Festtag. „Demokratisch gewählte Räte sind seit 50 Jahren nicht mehr wegzudenken aus dem kirchlichen und gesellschaftlichen Leben in unserer Erzdiözese.“ Anspruch solle es sein, „Gottes Schwung weiterzugeben und zum Schwungrad für andere und nicht zuletzt für die jüngere Generation zu werden“. Die Jubiläumsveranstaltung solle die wertschätzende Rückschau mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft verknüpfen.
 
1968 wurden in der Erzdiözese die ersten Rechtsgrundlagen für die Räte in Kraft gesetzt. Seitdem werden die Mitglieder der Gremien von den Gläubigen gewählt und nicht nur vom jeweiligen Pfarrer berufen. Die maßgeblichen Impulse für diese Entwicklung kamen vom Zweiten Vatikanischen Konzil, das die Berufung jedes einzelnen Gläubigen aufgrund von Taufe und Firmung hervorhob. 2018 wurde das Jubiläum in zahlreichen dezentralen Veranstaltungen in Pfarrverbänden und Dekanaten gefeiert, der zentrale Festtag in München schließt die Feierlichkeiten ab.
 
Alle vier Jahre wird in jeder Pfarrei ein Pfarrgemeinderat gewählt. Er berät und unterstützt die Priester und pastoralen Mitarbeiter bei der Seelsorge, in allen gesellschaftspolitischen Fragen entscheidet und handelt er eigenverantwortlich. Die Pfarrgemeinderäte entsenden Vertreter in die Dekanatsräte, diese wiederum in den Katholikenrat der Region München sowie in den Diözesanrat der Katholiken, das oberste Laiengremium der Erzdiözese. (gob)
 
 
Hinweis: Journalisten sind zu Teilnahme und Berichterstattung eingeladen und werden gebeten, sich bei der Pressestelle unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de anzumelden.