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Auf der Suche nach Engeln

Installationen, Ausstellungen, Performances und Konzerte in zehn Pfarreien in und um München
München, 2. Oktober 2019. Auf die Suche nach Engeln machen sich zehn Pfarreien in und um München bei Kulturveranstaltungen noch bis Mitte Dezember. Unter dem Titel „ÜberEngel“ finden seit Mitte September mehr als 40 Installationen, Ausstellungen, Performances, Konzerte und Vorträge statt. „Es scheint ein einvernehmliches, geheimes und gemeinschaftliches Wissen über Engel zu geben, das viele unterschiedliche Menschen miteinander teilen und das sie verbindet“, heißt es im Programmheft. Diesem Wissen wollten die Veranstalter der Reihe auf den Grund gehen. Beteiligt sind Künstlerinnen und Künstler, haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kindergärten, Schulen, Seniorenkreisen und Chören.
 
Der Berliner Lichtkünstler Philipp Geist zeigt ab Sonntag, 6. Oktober, in der Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt in München eine begehbare Videoinstallation. Unter dem Motto „Unter Flügeln“ werden Begriffe, Gebete und Bildkompositionen auf die Wände und auf von der Kirchendecke hängende transparente Stoffbahnen in Form von Engelsflügeln projiziert. Die Installation wird am 6. Oktober um 19 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet. Bis zum Abschluss der Videoinstallation am 27. Oktober finden in der Kirche zudem zehn begleitende Konzerte statt.
 
Eine interaktive Lichtinstallation des Multimediakünstlers Michael Pendry wird am Mittwoch, 9. Oktober, um 18 Uhr in der Münchner Pfarrkirche St. Ludwig, Ludwigstraße 22, eröffnet. Die Leiterin der Abteilung Kulturmanagement im Erzbischöflichen Ordinariat München, Andrea-Elisabeth Lutz, führt in die Veranstaltungsreihe ein. Pendry stellt seine Installation mit dem Titel „Angels“ vor. Anschließend zeigen der Choreograf Pedros Dias und Tänzerinnen und Tänzer der freien Szene eine Performance. Bei der Installation werden Lichtpunkte, Texte und Porträts in den Raum projiziert. Dazu erklingen sphärische Klänge der Münchner Elektro-Pop-Formation Digital Haze. Besucher können in einer Fotobox Porträtfotos von sich machen, die dann ebenfalls im Kirchenraum gezeigt werden. Die Installation, die von Tanzperformances Dias‘ und von Konzerten begleitet wird, endet am 3. November.
 
In der Pfarrkirche St. Maximilian, Auenstraße 1, in München präsentieren bei der Langen Nacht der Museen am Samstag, 19. Oktober, um 20 Uhr Lichtkünstler, Musiker, Dramaturgen und Tänzer eine audiovisuelle Artperformance mit dem Titel „Una Famiglia degli Angeli“. Die Choreografie stammt von dem Münchner Tänzer und Choreografen David Russo. Mit Licht und Bewegung würden bei der Darbietung Werte wie Zusammenleben und Familie thematisiert, heißt es in der Ankündigung. Bei einer anschließenden Lichtinstallation kann sich das Publikum auch selbst in Szene setzen.
 
Alle Termine finden sich im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/ueberengel. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Für die Veranstaltungen, die im Rahmen der Langen Nacht der Münchner Museen am 19. Oktober stattfinden, gilt das Lange-Nacht-Ticket für 15 Euro. An der Reihe, die die Abteilung Kulturmanagement im Erzbischöflichen Ordinariat veranstaltet, beteiligen sich die Münchner Pfarreien Erscheinung des Herrn (Blumenau), Heilig Geist (Altstadt), St. Kajetan (Altstadt), St. Ludwig (Maxvorstadt), St. Margaret (Sendling), St. Maximilian (Isarvorstadt), St. Martin (Moosach), St. Mauritius (Moosach) und St. Rupert (Westend). Die Germeringer Pfarrei St. Martin war bereits im Juni im Rahmen des Projekts aktiv: Von Kindern gemalte Engelsbilder wurden an die Fassade der örtlichen Stadthalle projiziert. (ct)
  
  
Hinweis: 
Pressevertreter sind zur Berichterstattung über die Veranstaltungen eingeladen. Gerne vermitteln wir auch Gespräche mit Beteiligten.