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Bayerische Bischöfe erarbeiten Schutzkonzept für Gottesdienste in der Corona-Krise

Kooperation mit der Staatsregierung / Ab 4. Mai soll es wieder Gottesdienste mit Gläubigen geben
München, 17. April 2020. Die katholischen bayerischen Bischöfe wollen in Absprache mit der Staatsregierung ein Schutzkonzept erarbeiten, welches die Wiederaufnahme von Gottesdiensten unter der Teilnahme von Gläubigen ermöglichen soll. Einvernehmlich vereinbarten die in der Freisinger Bischofskonferenz versammelten Bischöfe der sieben bayerischen (Erz-)Diözesen Bamberg, München, Passau, Regensburg, Augsburg, Eichstätt und Würzburg in einer anlässlich der Corona-Krise einberufenen Telefonkonferenz am Freitag, 17. April, ihr Vorgehen zu koordinieren, um möglichst in der Woche ab dem 4. Mai in den Kirchen wieder Gottesdienste für die Gläubigen anbieten zu können. Dazu wollen sie Regeln etwa zu Hygiene, Mindestabstand, Teilnehmerzahl erarbeiten, mithilfe derer gemäß der staatlichen Vorgaben eine weitere Verbreitung des Coronavirus verhindert werden kann.
 
Unter dem Vorsitz des Münchner Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx, tauschten sich die Bischöfe über die Situation in ihren Diözesen und über die seelsorglichen Nöte der Bevölkerung, insbesondere der Erkrankten, der Familien, älterer und alleinstehender Menschen, aus. „Wir hoffen, dass mit einem der schwierigen Situation angemessenen Schutzkonzept im Mai in unseren Kirchen schrittweise wieder Gottesdienste möglich sein werden“, erklärte Kardinal Marx.    (kel)