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Erzbistum spendet 100.000 Euro für Menschen in Venezuela

Caritas International hilft mit Suppenküchen und Angeboten für Flüchtlinge
München, 2. Juli 2019. Das Erzbistum München und Freising unterstützt mit 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds unter anderem Essensausgaben an Menschen in Venezuela. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 2. Juli, beschlossen. Die Summe wird dem Hilfswerk Caritas International zur Verfügung gestellt und für die Versorgung von Kindern und Erwachsenen in Ernährungszentren und Suppenküchen sowie für die Unterstützung von Flüchtlingen verwendet.
 
Die Bevölkerung Venezuelas leidet unter dem Machtkampf an der Spitze des südamerikanischen Landes und der anhaltenden politischen Krise. Die Versorgungslage verschärft sich immer weiter. Viele Menschen fliehen in benachbarte Länder. Caritas Venezuela hat Ernährungszentren aufgebaut, in denen Tausende Kinder versorgt, untersucht und behandelt werden. Das Hilfswerk betreibt außerdem Suppenküchen im ganzen Land. Gemeinsam mit Angehörigen von Ordensgemeinschaften wie den Karmeliten werden warme Mahlzeiten gekocht und an hungernde Menschen ausgegeben.
 
Auch den Menschen auf der Flucht nach Kolumbien, Ecuador und Brasilien steht die Caritas gemeinsam mit dem Flüchtlingsdienst der Jesuiten zur Seite. Einer der Brennpunkte ist die Stadt Cúcuta an der venezolanisch-kolumbianischen Grenze, wo rund 23.000 Menschen Hilfe erhalten, darunter viele Schwangere, stillende Mütter und Kleinkinder. Sie bekommen etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf sowie medizinische, juristische und psychologische Hilfe. (ct)