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Gottesdienste zu Ehren des Heiligen Benno

In Videoreihe „Mittwochsminuten“ laden Katholikenratsvorsitzende Schönheit und Weihbischof zu Stolberg ein
München, 10. Juni 2020. Zu Gottesdiensten im Gedenken an den Heiligen Benno, den Stadtpatron Münchens, laden Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrates der Region München, für Sonntag, 14. Juni, ein. Der Weihbischof wird den Festgottesdienst um 10 Uhr und die Vesper um 17 Uhr im Liebfrauendom feiern. Das zweitägige Bennofest, bei dem sich im Rahmen des Stadtgründungsfestes katholische Pfarreien, Verbände und Organisationen mit Informationsständen und einem Bühnenprogramm präsentieren, muss hingegen wegen der aktuellen Auflagen entfallen. „Leider geht es uns wie vielen im Moment: Wir mussten Geburtstagsfeiern absagen, Erstkommunion- und Firmungsfeiern. Nichts ging mehr“, drückt Schönheit ihr Bedauern aus. „In den Gottesdiensten wollen wir den Heiligen Benno um seine Fürsprache bitten in Zeiten der Coronapandemie“, ermutigt der Weihbischof mit der Katholikenratsvorsitzenden in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“. Künftig jeden zweiten Mittwoch werden die Videos der Impuls-Reihe ab 12 Uhr im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/mittwochsminuten sowie auf den Social-Media-Kanälen der Erzdiözese München und Freising veröffentlicht.
 
„Corona hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, stellt Schönheit fest, wie das Leben auch dem Heiligen Benno einen Strich durch die Rechnung gemacht habe. In dem kurzen Film, der unter anderem am Benno-Portal und vor der Reliquien-Büste des Heiligen im Münchner Dom gedreht wurde, erzählen die Vorsitzende und der Weihbischof die Geschichte Bennos nach: Im elften Jahrhundert Bischof von Meißen, musste er aufgrund politischer Wirren seine Bischofsstadt verlassen. Zuvor verschloss er zur Sicherheit die Tore des Domes und warf den Schlüssel in die Elbe. „Dadurch kam das kirchliche Leben in Meißen zum Erliegen – auch eine Art Lockdown, wie wir es in der Zeit der Coronakrise erleben mussten“, merkt zu Stolberg an. Als Benno drei Jahre später unerkannt als Pilger nach Meißen zurückkehrte, fand er in einem Fisch, den man ihm in einem Wirtshaus servierte, den Schlüssel zu seinem Dom wieder. „Der Fisch war ein geheimes Erkennungszeichen in Zeiten der Christenverfolgungen“, erläutert der Weihbischof die Symbolik, „denn das griechische Wort für Fisch, ,Ichthys‘, ist so etwas wie ein kurzes Glaubensbekenntnis, auf Deutsch: ,Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter‘.“ Der Schlüssel stehe für die Aufgabe des Bischofs, „den Menschen die Wege zu Christus aufzuschließen“, so zu Stolberg weiter. „Die Legende vom Heiligen Benno zeigt uns, wie sehr es sich lohnt, unser Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen“, betont Schönheit.
 
Zugleich laden die Vorsitzende und der Weihbischof stellvertretend für den Katholikenrat der Region München und die Seelsorgsregion München der Erzdiözese als Gastgeber des Bennofestes bereits für das kommende Jahr ein: „Dann können wir hoffentlich am 12. und 13. Juni 2021 zusammen mit Ihnen und mit vielen anderen unseren Stadtpatron und das Leben wieder kräftig feiern.“ (kbr)
 
 
Hinweise:
Für die Gottesdienste am 14. Juni stehen im Dom nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Der Einlass beginnt jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Festgottesdienst und Vesper werden live ins Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie im Münchner Kirchenradio unter www.muenchner-kirchenradio.de. Näheres auch unter www.bennofest.de.
Journalisten können unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen und nach vorheriger Anmeldung bei der Pressestelle an den Gottesdiensten teilnehmen. Bitte schreiben Sie hierzu eine E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de.