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Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm besuchen Obdachlose in St. Bonifaz

Gemeinsamer Besuch im Haneberghaus in der Münchner Innenstadt
München, 30. April 2019. Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, und der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, haben am Dienstag, 30. April, gemeinsam die Obdachlosenhilfe im Haneberghaus der Abtei Sankt Bonifaz in der Münchner Innenstadt besucht. Sie halfen beim Austeilen des Mittagessens und informierten sich in persönlichen Gesprächen über die Situation der Betroffenen.
 
Marx und Bedford-Strohm hatten ihre Verbundenheit mit der Einrichtung zuvor bereits mit einer Spende zum Ausdruck gebracht. Als sie im Jahr 2017 gemeinsam mit dem Ökumenischen Preis der Katholischen Akademie Bayern ausgezeichnet worden waren, hatten sie das Preisgeld von zusammen 10.000 Euro der Obdachlosenhilfe zugedacht.
 
Im Haneberghaus werden nach Angaben der Abtei tagtäglich 150 bis 200 Essen ausgegeben, durchschnittlich suchen pro Tag 35 Menschen den Sanitärbereich auf. In der Kleiderkammer erhalten täglich 60 bis 70 Menschen Kleidung. Die Arztpraxis der Obdachlosenhilfe behandelt pro Quartal bis zu 420 Patienten, von denen rund 20 Prozent nicht krankenversichert sind. Über 250 Menschen nutzen die Abtei als Postadresse. Der Konvent finanziert die Einrichtung aus Eigenmitteln und Spenden.
 
Der „Ökumenische Preis bei der Katholischen Akademie in Bayern aus der Stiftung Wilhelm und Antonie Gierlichs“ wird seit 1995 vergeben. Marx und Bedford-Strohm wurden damit als höchste Repräsentanten der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland zum Ende des Reformationsgedenkjahres 2017 für ihr „leidenschaftliches Bemühen“ und ihr „außerordentliches Engagement“ um die Ökumene geehrt. (kel/jm)