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Klaus Richter gestorben

Ehemaliger Vorsitzender des Katholikenrates engagierte sich fünf Jahrzehnte lang ehrenamtlich
München, 19. Juli 2011. Der Katholikenrat der Region München trauert um seinen ehemaligen Vorsitzenden Klaus Richter, der im Alter von 82 Jahren am Sonntag in München verstorben ist. Uwe Karrer, aktuell Vorsitzender des Katholikenrates, würdigte das große Engagement seines Vorgängers, der mit „Gelassenheit und Souveränität“ die Arbeit des Katholikenrates geleitet habe. Für seinen mehr als fünf Jahrzehnte dauernden Einsatz im kirchlichen Ehrenamt wurde Richter 2005 auch mit der Pater-Rupert-Mayer-Medaille des Katholikenrates ausgezeichnet. „Er gehört zu den Menschen, die in beeindruckender Weise für die Erneuerung der katholischen Kirche durch ehrenamtliches Engagement nach dem Krieg stehen“, so Karrer.

Richter wurde am 4. Januar 1929 in Breslau geboren. Seit er 1952 nach München kam, war er der Pfarrei St. Ludwig eng verbunden, unter anderem von 1975 bis 2002 als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. Als Geschäftsführer der Jugendkommission gestaltete er den Eucharistischen Weltkongress 1960 mit. Von 1991 bis 2002 war Richter Vorsitzender des Katholikenrates der Region München und stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken. Die Solidarität zwischen den Menschen in der Region München war ihm dabei ein besonderes Anliegen. Zuletzt engagierte er sich noch in der Partnerschaft mit den Laienräten in der französischen Diözese Évry-Corbeil-Essonnes.

Die Beerdigung findet am Freitag, 22. Juli, um 10 Uhr auf dem Nordfriedhof statt. Das Requiem beginnt um 12 Uhr in St. Ludwig, Ludwigstraße 22. (gob)