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Künstlerin Sonya Schönberger spürt dem Glauben nach

Performative Lesung in St. Ursula / Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung in St. Paul
München, 8. November 2019. Dem Glauben hat die Berliner Künstlerin Sonya Schönberger zwei Monate lang im Pfarrverband Altschwabing in München nachgespürt. Auf Basis der dabei geführten, sehr persönlichen Gespräche mit Mitgliedern der Pfarrgemeinden St. Ursula und St. Sylvester hat Schönberger Texte für eine performative Lesung am Freitag, 15. November, um 19.30 Uhr in St. Ursula (Kaiserplatz 1) verfasst. Die Schauspieler Julia Cortis und Peter Veit tragen die Aussagen vor. Sie stehen, so individuell sie auch sind, in ihrer Gesamtheit doch stellvertretend für gläubige Christen und den Geist, den die Künstlerin während ihres Aufenthalts erlebt hat. Der Abend wird musikalisch begleitet von Martin Schwingshandl und Leon Lorenz.
 
Am Sonntag, 17. November, um 20.15 Uhr widmet sich das Format „TatOrtZeit“ der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising in St. Paul (St.-Pauls-Platz 11) bei einer Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung dem Projekt. Als Sprecherin wirkt Franziska Bronnen, zudem erklingt zeitgenössische Musik für Minimoog und Orgel von und mit Peter Gerhartz. Ulrich Schäfert von der Kunstpastoral erläutert Schönbergers Arbeit.
 
Das Zusammenspiel von Gegenwartskunst und Kirche wurde möglich im Rahmen des Projekts „Zwischenspiel – Artists in Residence“ der Evangelischen Stadtakademie München, des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Augsburgs und Schwabens, des Kirchenkreises Nürnberg und der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising im Dialog mit dem Arbeitskreis Kultur.Kirche München. Dabei lebten und arbeiteten zwei Künstlerinnen und ein Künstler in zwei evangelischen und einer katholischen Gemeinde in Bayern. (uq)