Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos

„Liebe und Gerechtigkeit sind Vermächtnis des Papstes“

Weihbischof Haßlberger feiert Dankmesse für Benedikt XVI. im Münchner Liebfrauendom
Gläubige im Erzbistum verabschieden sich mit Gottesdiensten vom Heiligen Vater
München, 28. Februar 2013. Mit Gottesdiensten und Gebeten haben sich die Gläubigen in der Erzdiözese München und Freising am Donnerstag, 28. Februar, dem letzten Tag des Pontifikats von Papst Benedikt XVI., vom Heiligen Vater verabschiedet und für sein Wirken gedankt. So wurden unter anderem in den beiden Kathedralen der Erzdiözese in München und in Freising am Donnerstagabend zeitgleich Gottesdienste gefeiert. „Es ist wichtig, dass wir mit dem Heiligen Vater Jesus nachfolgen, vertrauen auf Gott und Liebe und Gerechtigkeit leben. Ein besseres Vermächtnis von unserem Papst könnte es nicht geben“, sagte Dompropst und Weihbischof Bernhard Haßlberger bei seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom: „Benedikt XVI. hat immer aus dem Vertrauen zu Gott heraus gelebt. Das ist auch für uns ein Vorbild.“ Bei dem Gottesdienst waren viele katholische Verbände mit ihren Fahnen vertreten. Es nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der Bayerischen Staatsregierung, des Landtags sowie des Hauses Wittelsbach teil, darunter Staatsministerin Christine Haderthauer.

In seiner Predigt zeichnete Haßlberger außerdem die Stationen Benedikts XVI. nach, die ihn besonders mit seinem Heimatland und seinem Heimatbistum verbunden haben. Der Weihbischof erinnerte an die Begeisterung nach der Wahl von Papst Benedikt XVI., die besonders im Erzbistum München und Freising zu spüren gewesen sei. „Die Menschen haben sich gefreut: Er ist einer von uns, aus unserer Diözese“, so Haßlberger. Eingeprägt habe sich ihm auch der Empfang des Heiligen Vaters beim Weltjugendtag 2005 in Köln, sagte der Weihbischof, als der Papst Hand in Hand mit jungen Menschen aus verschiedenen Kontinenten vom Rheinufer zum Kölner Dom gegangen sei: „Dies hat gezeigt, was die Aufgabe des Papstes ist: Er ist ein Brückenbauer, er baut Brücken zwischen Ländern und von Mensch zu Mensch, gerade auch für junge Leute.“ Haßlberger hob auch besonders den Besuch des Heiligen Vaters 2006 in seiner bayerischen Heimat als gleichsam „familiäres“ Ereignis hervor.

Weihbischof Haßlberger lud die Gläubigen dazu ein, Benedikt XVI. in ihr Gebet einzuschließen und auch für die Kirche zu beten sowie für die Kardinäle, die nun einen neuen Papst wählen werden, „dass sie sich öffnen für den Geist Gottes und sie eine gute Wahl treffen“. (kbr)