Münchner Dom erstmals seit 2009 ohne Gerüst zu sehen

Konstruktion am Südturm wird in den kommenden zwei Wochen abgebaut
München, 17. August 2020. Das Baugerüst am Südturm des Münchner Liebfrauendoms wird ab heute entfernt. Die Westfassade des Doms wird voraussichtlich nach einer Woche erstmals seit 2009 wieder vollständig zu sehen sein. Der Rückbau der Baustelleneinrichtung vor dem Hauptportal wird eine weitere Woche andauern. Am Dienstag, 1. September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
 
Nach dem Nordturm im Jahr 2009 wurde Anfang 2014 der Südturm eingehüllt. Zu Beginn diente das damals umfangreichere Gerüst den Restaurierungsarbeiten an der Turmfassade. Ab dem Jahr 2017 wurde das Gerüst mit seinem Außenaufzug für die Arbeiten zur brandschutztechnischen Sanierung im Turminneren verwendet. Ebenfalls in den Jahren 2017 bis 2020 wurde der Mittelbau mit Michaelsfenster und Hauptportal saniert und überarbeitet. Weiterhin wurde die Höherlegung der Stufenanlage am Hauptportal aufgrund der Neugestaltung des Frauenplatzes ausgeführt.
 
Die Konstruktion an dem fast hundert Meter hohen Turm wurde in den vergangenen Jahren in verschiedenen Abschnitten zurückgebaut. Im ersten Bauabschnitt wurde 2015 bis auf Höhe des sogenannten Oktogons in rund 60 Metern Höhe abgerüstet. Im Jahr 2017 war die Fassadensanierung abgeschlossen und das Gerüst wurde wegen des weiterhin erforderlichen Außenaufzuges nur am westlichen Teil des Südturms belassen. (hs)
 
Hinweis: Die Arbeiten innerhalb des Doms und des Südturms sind mit dem Gerüstabbau noch nicht abgeschlossen. Die Baustelle ist auch zu Zwecken der Berichterstattung nicht zugänglich. Bei Nachfragen werden Medienvertreter gebeten, sich an die Pressestelle zu wenden unter pressestelle@eomuc.de.