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Neue Räume für Hör- und Sehbehindertenseelsorge in Haidhausen

Gottesdienst, Begegnung und Stadtteilführungen / Hand als verbindendes Motiv
München, 2. Juli 2019. Mit einem Gottesdienst und einem Begegnungsprogramm werden am Sonntag, 7. Juli, die neuen Räume für die Hörbehindertenseelsorge und die Sehbehindertenseelsorge des Erzbistums München und Freising in München-Haidhausen, Kirchenstraße 6, eröffnet. Um 14 Uhr beginnt in der Kirche St. Elisabeth (Breisacher Straße 9) der Gottesdienst mit dem Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München, Monsignore Thomas Schlichting. Der Gottesdienst wird von blinden und gehörlosen Menschen gemeinsam gestaltet und in Laut- und Gebärdensprache gefeiert.
 
Ab 15.30 Uhr sind die Gäste zur Begegnung in den Kolpingsaal (Kirchenstraße 6) eingeladen. Von dort aus können ab 16.15 Uhr die benachbarten neuen Räume der Hörbehinderten- und der Sehbehindertenseelsorge besichtigt werden. Um 17 Uhr sind die Gäste zu zwei Stadtteilführungen durch Haidhausen eingeladen: Eine Führung richtet sich speziell an Menschen mit Sehbehinderung, die andere insbesondere an Menschen mit Hörbehinderung. Die Eröffnung steht unter dem Leitwort „Wir haben’s in der Hand“, das die Hand als verbindendes Motiv zwischen den beiden Seelsorgestellen aufgreift: Während hörbehinderte Menschen mit den Händen sprechen, nutzen Sehbehinderte ihre Hände zum Lesen.
 
Bei der Hörbehindertenseelsorge finden gehörlose, schwerhörige und taubblinde Menschen und ihre Angehörigen Unterstützung und geistliche Begleitung. Angeboten werden unter anderem Gottesdienste, Bibelkreise, Ausflüge und Besinnungs- oder Bildungsveranstaltungen. In einem Projekt der Fachstelle wurden alle Evangelientexte, die an Sonn- und Feiertagen im Gottesdienst vorgetragen werden, in Gebärdensprache übersetzt, auf Video aufgenommen und im Internet veröffentlicht, so dass sie von allen Gläubigen abgerufen werden können. Aktuell werden die Lesungstexte der Sonn- und Feiertage übersetzt.
 
Die Sehbehindertenseelsorge ist für sehbehinderte und blinde Menschen sowie ihre Angehörigen da. Es gibt Bibelkreise, Besinnungsangebote und eigens gestaltete Gottesdienste. Zudem stellt die Sehbehindertenseelsorge für Gemeinden Materialien in Braille und spezieller Vertonung zur Verfügung. Für den Münchner Liebfrauendom wurde beispielsweise ein eigener Führer für Blinde und Sehbehinderte gestaltet. (gob)
 
 
Hinweis:
Journalisten, die an der Feier der Eröffnung teilnehmen wollen, werden gebeten, sich per E-Mail an hoerbehindertenseelsorge@eomuc.de anzumelden.