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Spaenle, Schreyer und Schmid in Katholikenrat gewählt

Neun Vertreter aus Politik und Gesellschaft wirken beim höchsten Laiengremium in der Region München mit
Logo Katholikenrat der Region München
München, 26. November 2016. Neun Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft hat der Katholikenrat der Region München am Freitagabend, 25. November, in seine Vollversammlung gewählt. Dazu gehört der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), der in seiner Vorstellung für die Delegierten des Katholikenrats schreibt, „als überzeugtem Christen und praktizierendem Katholiken“ sei es ihm „ein Anliegen, mich für die Mitgestaltung des kirchliches Lebens in der Region München einzubringen“. Die Landtagsabgeordnete und designierte Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Kerstin Schreyer (CSU) möchte durch die Mitarbeit im Katholikenrat „eine Verbindung zwischen christlichem Glauben und Handeln und Politik herstellen“.
 
Ebenfalls gewählt wurde Josef Schmid (CSU), Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt, der betont: „Katholiken nehmen einen wichtigen Platz in unserer Stadt ein!“ Auch Gertraud Burkert (SPD), ehemalige Zweite Bürgermeisterin, möchte „den Kontakt zwischen katholischer Kirche und der Stadtgesellschaft stärken“. Auch der Landtagsabgeordnete Robert Brannekämper (CSU) sowie die Münchner Stadträte Verena Dietl (SPD) und Christian Müller (SPD) arbeiten nun als Einzelpersönlichkeiten beim Katholikenrat mit. Ebenfalls gewählt wurden Johann Eichler (Parteiunabhängige Wählergemeinschaft Helfendorf), Bürgermeister von Aying, sowie Stefan Schelle (CSU), Bürgermeister von Oberhaching.
 
Der Katholikenrat der Region München ist die höchste Vertretung der Laien in der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising. Neben der Vertretern und Vertreterinnen aus Räten und Verbänden zählen zu seinen Mitgliedern laut Satzung „bis zu zehn Personen aus dem öffentlichen Leben und dem Laienapostolat“. Das Gremium vertritt Anliegen der Katholiken in der Öffentlichkeit und gibt Anregungen für ihr Wirken in der Gesellschaft. Es nimmt zu Fragen des öffentlichen und kirchlichen Lebens Stellung, fördert die ökumenische Zusammenarbeit und führt Initiativen und Veranstaltungen durch.
 
Die Mitglieder des Katholikenrates treffen sich jeweils im Frühjahr und im Herbst an wechselnden Orten in der Region München zu ihren Vollversammlungen. Die diesjährige Herbstvollversammlung fand am Freitagabend, 25. November, in der Kroatischen Katholischen Gemeinde München statt. Schwerpunkt war das Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die sich in Abwertung und Ausgrenzung von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Flüchtlingen oder anderen Gruppen äußert. Die Delegierten tauschten sich darüber mit Miriam Heigl aus, Leiterin der Fachstelle für Demokratie des Münchner Oberbürgermeisters. (gob)