Start der Klanginstallation „Core“ in Münchner Kirchen

Pressegespräch zum Projektstart am 19. Februar im Südturm des Liebfrauendoms
München, 12. Februar 2026. Die Klanginstallation „Core“ ist zu Beginn der Fastenzeit in zwei Münchner Kirchen zu sehen und zu hören. Das partizipative Kunstprojekt aus digital aufgezeichneten Stimmen und Wortbeiträgen, bei dem der Kirchenraum mit Hilfe von Oberflächenlautsprechern, Klangplatten und architektonischer Elemente selbst zum Resonanzkörper werden soll, wird ab Aschermittwoch, 18. Februar, um 18 Uhr in der Herz Jesu Kirche (Lachnerstraße 8) und ab Donnerstag, 19. Februar, im Südturm der Frauenkirche (Frauenplatz 1) präsentiert. Journalistinnen und Journalisten sind eingeladen zum  
 
Pressegespräch
am Donnerstag, 19. Februar, 9.30 Uhr,
im Südturm der Frauenkirche in München
 
Über die Klanginstallation „Core“ informieren die Künstlerin Nathalie Brum sowie die Musiker und Komponisten Luis Weiß und Lukas Schäfer, die das Werk „zwischen Architektur, Spiritualität und individueller Erfahrung“, so die Ankündigung der Künstler, initiiert und umgesetzt haben. In Herz Jesu erfolgt am Mittwoch um 18 Uhr eine Einführung in das Werk durch Pastoralreferent Konstantin Bischoff in Anwesenheit der Künstler, um 19 Uhr stellt er es in der Predigt im Gottesdienst vor. „Core“ wird an beiden Orten bis 27. März zu sehen sein.  
 
 Ausgangspunkt des Klanginstallationsprojekts ist das sogenannte „MEMOphon“, ein umgebautes Wahlscheibentelefon, auf dem Besucherinnen und Besucher ab Oktober 2025 in der Herz Jesu Kirche und ab Dezember im Dom rund 600 persönliche Gedanken und Wortbeiträge hinterlassen haben, unter anderem zu Fragen wie „Was lässt ihr Herz höherschlagen?“. Aus den digital aufgezeichneten Stimmen und Geräuschen entwickelten Brum, Schäfer und Weiß ihre Klangkompositionen, die in einem Hörraum unter der Orgelempore in Herz Jesu und in der Turmstube im Dom angehört werden können.
 
Die Kölner Kirchenraummusiker und Komponisten Luis Weiß und Lukas Schäfer entwickeln unter Einbeziehung elektronischer Produktionsmittel Klänge und Musik für Kirchenräume und versuchen, diese als Resonanzkörper hör- und erfahrbar zu machen. 2020 gründeten sie das Sono Kollektiv für Ambient- und Raummusik und arbeiten unter dem Namen Betonklang zusammen. 2024 begann die Kooperation mit der Kölner Künstlerin und Architektin Nathalie Brum. (hor)
 
Hinweise:
Journalistinnen und Journalisten, die am Pressegespräch am 19. Februar teilnehmen möchten, werden gebeten, sich per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de oder unter Telefon 089/2137-1263 anzumelden.