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Weihbischof Haßlberger feierte 25. Jahrestag der Bischofsweihe

Festgottesdienst im Freisinger Mariendom und feierliche Vesper im Münchner Liebfrauendom
Kardinal Marx: „Von Gläubigen, Mitarbeitern und Mitbrüdern geschätzt und gemocht“
Weihbischof Haßlberger feiert 25-jähriges Bischofsjubiläum.
Weihbischof Haßlberger beim Gottesdienst zum 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe. © Kiderle
München/Freising, 1. Juli 2019. Weihbischof Bernhard Haßlberger hat am Samstag, 29. Juni, den 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe begangen. Aus diesem Anlass feierte er am Sonntag, 30. Juni, um 10.30 Uhr einen Festgottesdienst im Freisinger Mariendom, der unter der Leitung von Dommusikdirektor Matthias Egger von der Domkantorei, den Dombläsern und Domorganist Benedikt Celler mit Werken von Claudio Monteverdi, Petr Eben und Christian Heiß gestaltet wurde. Um 17 Uhr begann im Münchner Liebfrauendom eine feierliche Vesper mit Weihbischof Haßlberger, bei der der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, predigte. Die Männerstimmen der Jungen Domkantorei sangen unter der Leitung von Benedikt Celler mehrstimmige Vespergesänge.
 
Kardinal Marx würdigte Weihbischof Haßlberger als „engagierten und zugewandten Seelsorger“, dessen wichtigstes Anliegen es sei, „den Menschen nahe zu sein und sie immer wieder von Neuem in Kontakt mit Jesus Christus zu bringen“. Gleichzeitig habe er in den langen Jahren seines bisherigen Wirkens stets „einen offenen Blick für die Herausforderungen der jeweiligen Zeit“ gehabt und an der Weiterentwicklung der Seelsorge in der Erzdiözese tatkräftig mitgewirkt. „Nicht nur rund um seinen Freisinger Wohnort und in der Seelsorgsregion Nord unserer Erzdiözese wird er von Gläubigen, Mitarbeitern und Mitbrüdern im priesterlichen Dienst geschätzt und gemocht“, so der Erzbischof.
 
1994 wurde Haßlberger durch Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Octaba im heutigen Tunesien ernannt und am 29. Juni durch den damaligen Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, im Freisinger Mariendom zum Bischof geweiht. Sein bischöfliches Wirken stellte er unter ein Wort aus dem alttestamentlichen Buch Micha: „Cum Deo ambulare“ – „Mit Gott auf dem Weg“.
 
Gleichzeitig übernahm Weihbischof Haßlberger als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums die Verantwortung für die Seelsorge in dieser Gegend, die sich von Fürstenfeldbruck bis nach Mühldorf und von Pfaffenhofen an der Ilm sowie Landshut bis nach Ebersberg erstreckt. Haßlberger ist zudem Vorsitzender der Diözesankommission für Liturgie und Kirchenmusik und Beauftragter für die Polizeiseelsorge in Bayern der Freisinger Bischofskonferenz. In der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet er unter anderem in der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen sowie in der Kommission Weltkirche mit.
 
Der 1946 im oberbayerischen Ruhpolding als Sohn eines Waldfacharbeiters geborene Haßlberger studierte Theologie und Philosophie und wurde 1976 in München zum Doktor der Theologie promoviert. 1977 wurde er in Freising zum Priester geweiht. Er leitete die Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ und war anschließend als Subregens des Münchner Priesterseminars tätig. Von 1987 bis 1994 stand er als Direktor dem Kardinal-Döpfner-Haus in Freising vor. (gob)