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„Wichtige Erfahrung, die das Leben verändern kann“

Internationaler Freiwilligendienst der Erzdiözese feiert zehnjähriges Bestehen
Gottesdienst mit Kardinal Marx in der Jugendkirche
München, 17. September 2019. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des internationalen Freiwilligendienstes der Erzdiözese München und Freising feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 21. September, um 18 Uhr in der Jugendkirche, Preysingstraße 85, in München einen Festgottesdienst.
 
Seit der Gründung des Freiwilligendienstes im Jahr 2009 waren im Rahmen des Programms mehr als 100 junge Frauen und Männer jeweils ein Jahr lang in sozialen Projekten in den südamerikanischen Ländern Ecuador, Bolivien oder Argentinien im Einsatz. Die 18- bis 28-Jährigen bereiten sich etwa neun Monate lang unter anderem bei Seminaren und Gesprächen auf ihren Dienst vor. Während ihres Auslandsaufenthalts werden sie von den zuständigen Mitarbeiterinnen im Erzbischöflichen Ordinariat München intensiv begleitet. Nach ihrer Rückkehr erhalten die jungen Menschen Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Dabei geht es auch darum, dass die Frauen und Männer in ihrem Umfeld von ihren Erfahrungen berichten und sich weiterhin sozial oder entwicklungspolitisch engagieren. Zurzeit arbeiten sieben junge Freiwillige unter anderem in Kindergärten, Schulen und Pfarreien in einem der drei Einsatzländer mit.
 
„Lernerfahrungen im internationalen Kontext sind nicht immer einfach und führen dazu, die eigenen Vorstellungen und Verhaltensweisen nicht als die allein gültige ‚Wahrheit‘ zu verstehen“, sagt die Fachbereichsleiterin des internationalen Freiwilligendienstes der Erzdiözese, Doris Bose. „Meiner Meinung nach ist dies eine wichtige Erfahrung, die unserer multikulturellen Gesellschaft für ein gelingendes Miteinander nur helfen kann.“ Der Freiwilligendienst wirke über den einjährigen Dienst hinaus und verändere die Lebensentwürfe der jungen Menschen oft nachhaltig.  
 
Der internationale Freiwilligendienst der Erzdiözese München und Freising bietet die einjährigen Einsätze im Rahmen des „weltwärts“-Programms der Bundesregierung an. Der Fachbereich kooperiert mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend, der Katholischen Landvolk Bewegung, der Katholischen Landjugendbewegung, dem Kolpingverband und der Schönstattbewegung.
 
Seit 2014 bietet der internationale Freiwilligendienst der Erzdiözese auch einen Austausch in umgekehrter Richtung an: Junge Frauen und Männer aus Ecuador, mit dessen katholischer Kirche die Erzdiözese München und Freising seit fast 60 Jahren eine Partnerschaft pflegt, arbeiten ein Jahr lang in einem sozialen Projekt in der Erzdiözese mit. Mit den vier Freiwilligen, die ihren Einsatz im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes im September begonnen haben, absolvierten insgesamt 15 junge Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer den sogenannten „Incoming-Freiwilligendienst“. Die ersten fünf Jahrgänge leisteten den Dienst als Freiwilliges Soziales Jahr. Weitere Informationen zu beiden Programmen finden sich im Internet unter www.freiwillig-weg.de. (ct)
 
Hinweis:
Journalisten sind zur Berichterstattung über den Gottesdienst eingeladen und werden gebeten, sich unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de anzumelden.
Gerne vermittelt die Pressestelle Gespräche mit ehemaligen Freiwilligen aus dem Erzbistum München und Freising, darunter eine Ehemalige, die bei der ersten Aussendung im Jahr 2009 dabei war.