Wiedereröffnung von Sankt Thomas Morus mit Kardinal Marx

Sanierung und Umbau von Pfarrkirche und -zentrum in München-Sendling / Pfarrsaal auf Empore
München, 5. März 2026. Anlässlich der Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Thomas Morus in München-Sendling feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 15. März, um 10 Uhr einen Festgottesdienst. Die feierliche Eröffnung des Kirchenbaus bildet den Abschluss der Neuordnung und Umbauarbeiten auf dem Gelände des Pfarrzentrums, in deren Zuge der Kindergarten und das Pfarrbüro verlegt wurden, um eine freie Baufläche für Wohnraum zu schaffen. Das Kirchengebäude selbst wurde umfassend saniert und beherbergt nun – ein Novum für die Erzdiözese München und Freising – den Pfarrsaal auf einer Empore im Kirchenraum. Journalistinnen und Journalisten sind eingeladen zum
 
Pressegespräch
am Mittwoch, 11. März, um 13 Uhr,
in der Pfarrkirche St. Thomas Morus,
Friedrich­-Hebbel-­Straße 26.
 
Über Sanierung und Umbau informieren Benedikt Buckler, Leiter des Ressorts Bauwesen und Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat München, Franz Anton Miller, der das Projekt vonseiten des Ordinariats betreut hat, Pfarrer Detlev Kahl, Verwaltungsleiterin Andrea Shpigler-Schulze sowie Architekt Christian Zöhrer.
 
Ziel der Bauarbeiten am Kirchenzentrum war es, das Ensemble zu verdichten, um einen Mittelpunkt im Viertel neu zu setzen, das pfarrliche Leben besser zu unterstützen und gleichzeitig eine freie Fläche zu schaffen, auf der perspektivisch Wohnraum entstehen soll. Zu diesem Zweck wurde das bestehende, seit 2010 gesperrte Kindergartengebäude abgebrochen und direkt neben dem Pfarrheim neu aufgebaut. Das Pfarramt fand seinen Platz als Anbau an der Ostseite der Kirche und wurde gemeinsam mit dem im Zuge der Arbeiten sanierten Pfarrheim bereits im Oktober 2025 wiedereröffnet. Der Kindergarten, der vorrübergehend in einer Containeranlage untergebracht war, konnte im Sommer 2024 in die neu gebaute Kindertageseinrichtung einziehen. Neben den Sanierungsarbeiten am Dach, der Fassade, der Haustechnik und der denkmalgeschützten Buntglasfläche an der Vorderseite des Kirchengebäudes entstand im Inneren ein Pfarrsaal als Mehrzweckraum inklusive Teeküche für pfarrliche Veranstaltungen auf der hierzu erweiterten Empore. Um die Einbauten statisch zu ermöglichen, waren eine neue Bodenplatte und zwei zusätzliche Stützen aus Stahlbeton erforderlich. Eine Isolierverglasung mit Stahlkonstruktion trennt den neuen Pfarrsaal akustisch und klimatisch vom Kirchenraum ab. Auf der anderen Seite bildet die Buntglasfassade der Kirche zum Vorplatz hin den Abschluss des Saals. Der von wichtigen Münchner Verkehrsadern aus weithin sichtbare Kirchturm erhielt eine Fassaden- und Dachsanierung. Im Zuge der Umstrukturierungen auf dem Gelände entschieden sich die Verantwortlichen außerdem für eine Baumbepflanzung mit integrierten Sitzgelegenheiten auf dem Vorplatz, die stadträumliche, klimatische und ökologische Mehrwerte schaffen soll. Im Sinne der Nachhaltigkeit befindet sich unter anderem auf dem Pfarrheim eine Photovoltaikanlage; das Pfarrzentrum wird über die städtische Fernwärme beheizt und die Kirche über einen eigenen Kaltwasserbrunnen gekühlt.
 
Die Gesamtkosten der 2021 begonnenen und im März 2026 fertiggestellten Arbeiten ohne Kindergartenbau belaufen sich auf voraussichtlich 17,9 Millionen Euro. Finanziert wurde das Projekt durch Kirchensteuermittel über das Erzbischöfliche Ordinariat und die Kirchenstiftung St. Thomas Morus anteilig. Die Maßnahme wurde durch die engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen der Pfarrei sowie intensiv durch das Ressort Bauwesen und Kunst verantwortlich begleitet und betreut. Um für Anwohnende und Gemeindemitglieder größtmögliche Transparenz zu schaffen, fanden regelmäßig Informations- und Besichtigungstreffen auf dem Gelände statt.
 
Im Anschluss an den Gottesdienst am 15. März lädt die Kirchenstiftung zur Eröffnungsfeier mit Grußworten, Empfang und Besichtigung. (fho)
 
Hinweis:
Die Pressestelle im Erzbischöflichen Ordinariat bittet Journalistinnen und Journalisten, die am Pressegespräch teilnehmen möchten, um Anmeldung per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de oder per Telefon unter 089/2137-1263.