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Schulpastorale Materialien


Flyeer 2014 Vorderseite

Flyer der Schulpastoral der Erzdiözese München und Freising


Arbeitshilfe "Aufbrechen mit Abraham"

Den Übergang von der Grundschule
auf weiterführende Schulen gestalten
Titelbild AH
Jedes Jahr beschäftigt der Aufbruch von der Grundschule an weiterführende Schulen unzählige Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse.
Die vorliegende schulpastorale Arbeitshilfe möchte Lehrkräfte vor Ort darin unterstützen, die Schülerinnen und Schüler in der herausfordernden Situation zu stärken und Zuversicht in diesem Übergang zu wecken.
Die Auseinandersetzung mit Teilen der Abrahamsgeschichte lädt die Kinder ein, alle Ressourcen zu entdecken, die sie auf ihrem neuen Weg bestärken können.
Die Arbeitshilfe beinhaltet verschiedene Module, die von den (Religions-)Lehrkräften selbst gewählt und durchgeführt werden können. Darüber hinaus findet sich das Modell eines abschließenden Wortgottesdienstes, bzw. Hinweise zu einer Versammlung im Gebet, in der auch ein möglicher interreligiöser Kontext berücksichtigt wird.

Hrsg: Fachbereich Schulpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat München,
Schrammerstraße 3 80333 München, Tel. 089 2137-1532
Telefax 089 2137-27-1532
E-Mail: schulpastoral@eomuc.de
Leider ist die Arbeitshilfe „Aufbrechen mit Abraham“ vergriffen und wird nicht mehr aufgelegt.
Wir stellen Ihnen hier eine überarbeitete Version „Aufbrechen mit Abraham“ zum Übergang 4. Klasse als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.
Eine Kurzfassung der Arbeitshilfe, sowie weitere Informationen und Materialien zum Projekttag finden Sie auch auf der Homepage des SPZ Erding unter:
https://www.schulpastorales-zentrum-erding.de/angebote/fuer-lehrkraefte/projekttag-zum-uebertritt/materialien-zum-projekttag/

"Aufbrechen mit Abraham" - ein Erfahrungsbericht

Die Arbeitshilfe „Aufbrechen mit Abraham. Den Übergang von der Grundschule auf weiterführende Schulen gestalten.“ enthält in drei möglichen Stationen Anregungen einen Tag für 4. Klassen nach dem Erhalt der Übertrittszeugnisse zu gestalten. Ich habe einen solchen Tag an der GS Isen unter der Leitung von Andrea Schirnjack (Leiterin des SPZ in Erding) erlebt und möchte meine Eindrücke und Erfahrungen schildern.
 
Zur Vorbereitung des Projekttages für die 4. Klassen der GS Isen hatte sich Frau Schirnjack mit der Religionslehrerin der Schule, Frau Walburga Baumann-Strobl, getroffen. Dort hat sie das Projekt mit der Arbeitshilfe vorgestellt und es wurden die Stationen ausgewählt, Rahmenbedingungen,der Materialbedarf und die Arbeitsaufteilung besprochen.
 
Am 2. Juli morgens bereiteten wir die letzten Materialien an der Schule vor. Dann versammelten sich die drei 4. Klassen mit den Lehrerinnenund Lehrern im Musiksaal der Schule zum gemeinsamen Beginn. Die Schülerinnenund Schüler saßen im großen Kreis, in der Mitte war ein großes Tuch ausgebreitet.Frau Schirnjack begrüßte alle Anwesenden und führte mit der Figur eines „Abraham“ in den Tag ein.
Anfangsbild im Musiksaal
Anschließend ging jede Klasse in das eigene Klassenzimmer. Ich war bei der Klasse von Frau Schirnjack dabei; die Religionslehrerin und der Schulsozialarbeiter betreuten die beiden anderen Klassen. Die Klassenlehrerinnen waren als Unterstützung mit dabei.

Die Klasse setzte sich im Kreis auf mitgebrachten Decken oder Kissen auf den Boden und wir haben das Lied „Hilf uns glauben wie Abraham“gelernt. Nach einer kurzen Einstimmung wurde der Text von der Berufung und dem Aufbruch Abrahams in ein fernes Land vorgelesen. Abraham wird als reicher Mann,der viele Schätze hatte, die er auf seinen neuen Weg mitnimmt, vorgestellt. Frau Schirnjack verglich die Situation Abrahams mit der der Schüler/-innen, die sich auch bald in unbekanntes Gebiet, eine neue Schule und Klasse usw. aufmachen.Die Schüler/-innen sollten darüber nachdenken, welche „Schätze“, also besondere Stärken und Fähigkeiten, sie haben und mitnehmen.
Anfangskreis im Klassenraum
Im folgenden Teil wurde es praktisch: Jeder Schüler/jede Schülerin erhielt einen Bastelbogen für eine „Schatztruhe“, sowie Vorlagen für ihre „Schätze“ in Form von auf buntes Papier kopierten „Münzen“ und „Edelsteinen“. Jede/-r sollte nun mindestens drei Münzen/Edelsteine mit den eigenen Stärken/Fähigkeiten beschriften. Während den meisten etliche Stärken und Fähigkeiten einfielen, brauchten manche Schüler/-innen Unterstützung.
Sch basteln
Unter der Anleitung von Frau Schirnjack wurden die Schatztruhen fertiggestellt und die „Schätze“ hineingelegt. Zum Abschluss der ersten Station trafen wir uns wieder im Kreis und wer wollte, durfte einen oder zwei der eigenen „Schätze“ vorlesen. Die erste Station dauerte ca. 60 Min, anschließend machten wir Pause.

Bei der zweiten Station ging es dann um Gottes Verheißung fürAbraham unter dem Sternenhimmel. Nach dem Vorlesen der Bibelstelle verteilte sich die Klasse mit ihren mitgebrachten Decken und Kissen auf dem Boden. Der Klassenraum wurde verdunkelt und  Frau Schirnjack lud die Schüler/innen  zu einer Phantasiereise „Unter dem Sternenhimmel“ ein. Dabei sollten sie sich ihrer eigenen Träume und Wünsche bewusst werden.
Fantasiereise
Im Abschnitt „Sicherung und Ausdruck“ hatten dieSchüler/-innen dann die Aufgabe, einen „Sternenhimmel“ zu gestalten. Dazu bekamen sie ein Blatt mit „Sternen“-Vorlagen und ein blaues Blatt als „Himmel“. Jeden ihrer Wünsche und Träume schrieben sie dann auf einen Stern  und klebten die Sterne  dann ausgeschnitten auf den „Himmel“. Zusammen mit den Schatztruhen und den „Sternenhimmeln“ versammelten wir uns dann wieder im Kreis und jede/-r durfte uns von den eigenen Träumen und Wünschen erzählen. Die „Träume“ vieler Buben der Klasse hatten mit Fußball zu tun, was wohl hauptsächlich an der gerade stattfindenden Fußball-WM lag. Auch die zweite Station dauerte insgesamt ca. eine Stunde.
Schlussmitte in der Klasse
Zum gemeinsamen Abschluss bei einer Versammlung im Gebet gingen wir wieder in den Musiksaal. Dort haben alle ihre Schatztruhen und Sternenhimmel auf das Tuch in der Mitte gelegt. Das Thema der Versammlung im Gebet war „Gott geht mit“ – sowohl mit Abraham, als auch mit den Schülern/-innen. Am Ende der Versammlung im Gebet wurden die Schüler/-innen, die das wollten, einzeln gesegnet.
Musiksaal Gebet Schluss
Alle Beteiligten versammelten sich schließlich noch im Schulcafé. Dort wurden die von den Schülern/-innen mitgebrachten Speisen aufeinem Buffet zusammengestellt und noch gemeinsam gegessen. Um 13:00 Uhr war der Projekttag „Aufbrechen mit Abraham“ dann zu Ende.
Mir selbst hat dieser Projekttag sehr gut gefallen. DieSchüler/-innen waren mit Interesse und Eifer dabei. Die Abwechslung zwischen Eindruck und Ausdruck, d. h. Bibeltext und Auslegung und eigenem kreativen Tun, hat mich angesprochen. Ein solcher Tag für die Schüler/-innen ist nur durch den lobenswerten Einsatz der Lehrkräfte vor Ort möglich und für die Schüler/-innen war es mit Sicherheit ein schöner Tag in der Schule. Ich kann dieses Projekt und die dazugehörige Arbeitshilfe sehr empfehlen und werde es in meine schulpastorale Referententätigkeit aufnehmen und weiterverbreiten.
 
München,den 09.07.2014
 
Michael Pfister
Fachreferent

Informationsblatt (Flyer) zur Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS)

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