Kloster Beuerberg Weiterentwicklung und Neugestaltung

Kloster Beuerberg
(Bild: EOM, Franz Sales Verlag)
Das Kloster Beuerberg hat in seiner langen, fast 900 Jahre währenden Geschichte viele Veränderungen und Neuanfänge erfahren. Trotz aller Widrigkeiten haben Mönche und Ordensschwestern nicht aufgegeben und immer wieder Neues gewagt. Allein in der Zeit der Schwestern gab es eine Schule, ein Müttergenesungsheim und ein Seniorenheim. Getragen und angespornt durch den christlichen Glauben, ist ein Ort entstanden, der der Entwicklung des Landes und dem Wohl der Menschen dient. Besinnung und Einkehr sowie Offenheit für alle Nöte und tatkräftige Hilfe kennzeichnen ihn.

Diesen Ort zu erhalten und unter veränderten Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, ist das Anliegen der Erzdiözese München und Freising. Deshalb wird sie das Kloster übernehmen und die lebenslange Versorgung der Schwestern, die im Mai bereits verabschiedet wurden, sicher stellen. Außerdem wird zusammen mit Verantwortlichen vor Ort eine zukünftige Nutzung des Areals geplant. Dafür werden im Erzbischöflichen Ordinariat derzeit Vorschläge erarbeitet, die mit einer Steuerungsgruppe abgestimmt werden.

Dieser gehören Dekan Mario Friedl, Königsdorf, für die Pfarrei und das Dekanat Bad Tölz, Bürgermeister Moritz Sappl, für die politische Gemeinde Eurasburg, sowie Ordinariatsdirektorin Dr. Gabriele Rüttiger, für die Erzdiözese München und Freising, an. So soll ein ortsnah abgestimmtes Nutzungskonzept entstehen, das die Tradition des Ortes fortsetzt und zugleich Neues möglich macht.

Unmittelbar jetzt wird bereits zusammen mit Fachleuten geprüft und mit den Verantwortlichen vor Ort geklärt, ob im sogenannten Josefsbau des Klosters Flüchtlinge untergebracht werden können. Außerdem soll in diesem Fall sichergestellt werden, dass eine gute und verlässliche Betreuung der Menschen gegeben ist. Indem Menschen in Not aufgenommen werden, wird ein Anliegen des Klosters fortgeführt. Welche und wie viele Menschen in Beuerberg unterkommen und betreut werden, ist derzeit noch offen. Sobald Planungen konkret werden, werden diese auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Deutschsprachige Föderation
Schwestern der Heimsuchung Mariens