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Eine Sonne gestalten Bastelanleitung zur Erzählung von Jesus im Tempel

gelbe Sonne aus Tonpapier auf mit blauer Wasserfarbe bemaltem Papier
Material:
Bleistift mit Glas oder Zirkel
Schere
Kleber
gelbes Tonpapier
auf Wunsch orangefarbene und rote Tonpapierreste
 
So geht's:
1.       Mit einem Bleistift einen runden Kreis auf das gelbe Tonpapier zeichnen und ausschneiden.
2.       Die spitzen Dreiecke für die Sonnenstrahlen entweder freihändig aus dem Papier ausschneiden, dann werden sie etwas unterschiedlich. Oder: Mit dem Lineal einen Strich ca. 6 cm parallel zum Tonpapierrand zeichnen. Nach 1 cm den ersten Punkt am Rand der Blattes markieren und nach 2 cm den zweiten. Jeweils im Abstand von 2 cm weitere Punkte anzeichnen bis zum Ende des Strichs.
3.       Am Papierrand gegenüber die Punkte versetzt anzeichnen, dann die Markierungen auf beiden Seiten miteinander verbinden, sodass gleichmäßige Dreiecke entstehen.
4.       Wer mag, kann einige Strahlen aus orangefarbenem und rotem Tonpapier ausschneiden, sodass die Sonne etwas bunter wird.
5.       Sonne mit Strahlen auf dem Grundbild anordnen und festkleben.
 
 

Ein Lied für die Sonne, die strahlende Schwester

Ein Lied für die Sonne,
die strahlende Schwester.
Sie bringt uns das Licht und den Tag.
Drum will ich dich loben,
mein Herr und mein Höchster,
so gut ich es selber vermag.

Aus: "Ein Lied für die Sonne" (Rolf Krenzer, Detlev Jöcker), 1. Strophe
 
Jesus-Geschichte aus der Bibel
Jesus ist noch ein Baby. Maria und Josef freuen sich über ihr kleines Kind. Sie wollen Gott danke sagen, dass Jesus da ist, dass er gesund ist. Maria und Josef tragen den kleinen Jesus in den Tempel von Jerusalem. Der Tempel ist ein großes Gotteshaus, noch viel großer als unsere Kirche. Viele Menschen sind im Tempel um zu beten. An den Türen herrscht immer großes Gedränge, so viele Menschen wollen in den Tempel kommen. Die Gänge im Tempel sind voll mit Leuten und den Tischen der Händler.

Trotzdem wird ein alter Mann aufmerksam auf Maria und Josef. Zwischen all den vielen Menschen sieht der Mann die beiden und das Baby. Der alte Mann heißt Simeon. Er kommt jeden Tag in den Tempel und sieht sich um. Er sucht jemanden. Gott hat ihm versprochen: „Du wirst denjenigen sehen dürfen, den ich als Retter zu den Menschen schicken werde.“ Simeon entdeckt den kleinen Jesus und weiß: Das ist der Retter Gottes! Simeon geht zu Maria und Josef. Er spricht sie an und erzählt, was Gott ihm versprochen hat. Er sagt zu Maria und Josef: „Jetzt ist alles gut: Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du, Gott, allen Menschen bereitet hast, ein Licht, das alle erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Alle Menschen, die an Gott glauben, können sich freuen!“ Da staunen Maria und Josef und Maria merkt sich die Worte des alten Mannes gut.
 
Deutung

Simeon bekennt: Der kleine Jesus ist ein Licht für alle Menschen – so wie Sonne. Ohne die Sonne gäbe es kein Licht und kein Leben auf der Erde. Ohne Licht kann nichts wachsen, wir können ohne Licht nichts sehen, keine Formen, keine Farben.
Da sagt Simeon etwas sehr Großes über Jesus: Du bist für mich wie die Sonne, nur mit dir kann das Leben gut und bunt werden.

Vielleicht hat auch zu dir schon einmal jemand gesagt: Du bist mein Sonnenschein?

Texte: Veronika Bürker