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Archiv des Erzbistums München und Freising geht online

Neues Digitales Archiv ermöglicht Nutzung zentraler historischer Quellen im Internet
München, 15. Juli 2019. Eines der bedeutendsten Kirchenarchive Deutschlands, das Archiv des Erzbistums München und Freising, geht online. Unter den rund vier Millionen digitalisierten Seiten, die ab Dienstag, 16. Juli, unter www.erzbistum-muenchen.de/archiv-und-bibliothek abrufbar sind, finden sich auch das älteste Dokument im Archiv des Erzbistums, eine Urkunde Bischofs Otto I. von 1147, alle historischen Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher der Erzdiözese oder die älteste Bistumsbeschreibung von 1315.
 
Mit der Eröffnung des Digitalen Archivs ermöglicht das Erzbistum eine zeitgemäße Nutzung seiner historischen Archivalien etwa für die Familien- und Ortsgeschichtsforschung und zugleich die dauerhafte Überlieferungssicherung von Unterlagen, wie sie in der auf digitale Aktenführung umgestellten Verwaltung entstehen. Historische wie gegenwärtige Aktenverwaltung werden verbunden durch ein integriertes System, das sowohl die digitale Planung und Erfüllung der archivischen Arbeiten als auch die Übernahme, Sicherung und Bereitstellung genuin digitaler Verwaltungsunterlagen und die Online-Präsentation der Beständeübersicht, von Findbüchern und digitalisierten Archivalien aller Gattungen ermöglicht.
 
Die offizielle Präsentation des Digitalen Archivs fand am Montag, 15. Juli, um 14.00 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche mit Generalvikar Peter Beer und Archiv- und Bibliotheksdirektor Johannes Merz statt.
 
Vorgestellt wurde das Projekt von Archiv- und Projektleiter Michael Volpert und der Projektmitarbeiterin Kristina Plabst, die fachliche Fragen beantworteten. Archiv- und Bibliotheksdirektor Merz informierte über die Gesamtanlage und Bedeutung des Digitalen Archivs, der für archivische Bildungsarbeit zuständige Abteilungsleiter Roland Götz, demonstrierte die Nutzungsmöglichkeiten des Digitalen Archivs. (ck)