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Erzdiözese startet im Herbst einen Strategieprozess

Kardinal Marx: „Wir wollen uns für die Zukunft aufstellen und mit einer positiven Haltung weiter vorangehen“
München, 2. Juli 2020. Vor dem Hintergrund der ständig fortschreitenden Transformation gesellschaftlicher Zusammenhänge steht die Kirche in einer großen Umbruchsituation. Die Erzdiözese München und Freising wird sich in einem Strategieprozess den Veränderungen stellen. „Kirche hat Zukunft. So wollen wir uns auch für die Zukunft aufstellen und mit einer positiven Haltung weiter vorangehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag 30. Juni, bei einer Klausurtagung mit führenden Vertretern der Erzdiözese in München. „Wir tun das, weil wir einen Auftrag haben, der von Jesus Christus kommt: Das Reich Gottes zu verkünden und Menschen zu helfen, dass sie zur wahren Freiheit, zum wahren Glück finden.“
 
Marx beauftragte seinen Generalvikar, Christoph Klingan, einen Prozess zu organisieren, bei dem die Erzdiözese ihr Wirken neu ausrichten und dafür die Leitlinien entwickeln soll. Die Beauftragung geht von Leitfragen aus wie: „Wie entwickeln wir uns weiter? Was sind die Ziele unserer Arbeit? Welche Prioritäten setzen wir angesichts der merklich geringer werdenden Ressourcen in materieller und personeller Hinsicht in den kommenden Jahren? Wo und wie können wir heute unsere Sendung als Kirche am besten wahrnehmen?“ Der Erzbischof betonte, dass Pfarreien „auch in Zukunft das Rückgrat der Kirche sind“. Deswegen sei es Ziel, „die lokale Kraft nicht zu schmälern und gleichzeitig an bestimmten Orten kirchliche Präsenz mit Ausstrahlungswirkung für die gesamte Erzdiözese zu entwickeln“. Es gelte, die vielfältigen kirchlichen Handlungsfelder in den Blick zu nehmen, um Orientierungspunkte für einen guten Weg in die Zukunft für die gesamte Erzdiözese zu entwickeln.  
 
An der Klausurtagung mit Kardinal Marx nahmen Generalvikar Klingan, Amtschefin Stephanie Herrmann, Bischofsrat, Ordinariatskonferenz, sowie die Vorsitzenden von Priesterrat und Diözesanrat teil. Dabei wurde ein Blick auf die Voraussetzungen des im Herbst startenden Prozesses genommen, der mit einem Dialogforum beginnen soll und sich ins Jahr 2021 erstrecken soll. Die genaue Ausgestaltung und Struktur wird derzeit noch erarbeitet. Ein exakter Termin für den Auftakt soll noch im Juli bekannt gegeben werden. Die Entwicklung der Corona-Pandemie wird beim weiteren Vorgehen zu berücksichtigen sein, gerade im Hinblick auf Präsenzveranstaltungen. (kel)