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Für besseren Zusammenhalt im ländlichen Raum

Kommunalpolitiker und Pfarrgemeinderäte treffen sich bei Tagung des Diözesanrats in Traunstein
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Traunstein, 27. November 2018. Menschen zusammenbringen und Orte der Begegnung schaffen: Wie das im ländlichen Raum gelingen kann, damit befassen sich Kommunalpolitiker und Pfarrgemeinderäte bei einer Tagung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Freitag und Samstag, 30. November und 1. Dezember, im Exerzitienhaus St. Rupert in Traunstein. Gemeinsam mit Florian Wenzel, Experte in Erwachsenenbildung und Prozessbegleitung, setzen sich die Teilnehmer am Freitagabend ab 19 Uhr unter dem Motto „Das soziale Dorf“ mit Möglichkeiten, Treffpunkte zu schaffen und Kommunikation anzuregen, auseinander.
 
Am Samstagmorgen ab 9 Uhr erläutert der Stadtplaner Andreas Raab unter dem Titel „Lebendige Ortskerne neu gedacht“ Perspektiven für die dörfliche Innenentwicklung. Maria Stöckl von der Katholischen Landjugendbewegung und Joachim Vossen vom Institut für Stadt- und Regionalmanagement stellen anschließend die Studie „Stadt.Land.Wo? Was die Jugend treibt“ vor, die die Bleibe-, Wegzugs- und Rückkehrmotivation junger Menschen in ländlichen Kommunen untersucht. Anschließend erarbeiten die Teilnehmer der Tagung gemeinsam Handlungsoptionen.
 
Zwar sei noch immer das Bild von lebendigen Dorfgemeinschaften vorherrschend, stellt Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, in der Einladung zu der Tagung fest. „Doch was davon ist nur Postkarten-Idylle? Wie sieht es in der Realität aus? Welche Kommunikationsorte existieren noch, nachdem der Bäcker, der Lebensmitteleinzelhandel und auch das Pfarrbüro oft nicht mehr im Ort sind?“ Oft fehle es an Orten der Begegnung und Formaten des Diskurses, in dem Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Milieus ins Gespräch kommen könnten. Die Tagung wolle Perspektiven aufzeigen, wie Gemeinden einen Zusammenhalt fördern könnten, „der nicht ausgrenzt, sondern sich durch eine lebendige Debattenkultur auszeichnet“, so Tremmel.
 
Der Diözesanrat der Katholiken veranstaltet jeweils im Herbst Kommunalpolitikertagungen, deren Ziel es ist, anhand eines ausgewählten Themenbereiches die Diskussion über christliche Maßstäbe für das kommunalpolitische Handeln anzuregen. Der Diözesanrat will damit einen Anstoß geben für das Gespräch zwischen Pfarrgemeinderäten, Verbänden, Bürgern und Kommunalpolitikern. Vor allem will er zum Engagement vor Ort ermutigen. (gob)
 
 
Hinweise:
Nähere Informationen können unter www.dioezesanrat-muenchen.de abgerufen werden. Journalisten, die an der Tagung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bei Beate Kleiner an der Geschäftsstelle des Diözesanrats anzumelden per E-Mail an bkleiner@eomuc.de.