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Kardinal Marx trifft Senioren mit Demenz und Pflegekräfte

Vorweihnachtlicher Besuch im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling
München/Krailling, 10. Dezember 2019. Eine Begegnung mit Senioren und Mitarbeitern im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling, Landkreis Starnberg, steht im Mittelpunkt des diesjährigen vorweihnachtlichen Besuches von Kardinal Reinhard Marx. Am Freitag, 13. Dezember, um 10 Uhr trifft der Erzbischof von München und Freising in der Einrichtung in der Rudolf-von-Hirsch-Straße 27 Bewohner und Angestellte. Bei einem Rundgang mit Heimleiterin Diana Sturzenhecker informiert sich Kardinal Marx über das Haus. Die vollstationäre Einrichtung bietet in zwei Gebäudeteilen und sechs Wohnbereichen Platz für 164 Bewohner und Bewohnerinnen sowie drei Kurzzeitpflegeplätze. 140 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kümmern sich in Pflege, Hauswirtschaft, Sozialer Begleitung, Küche, Verwaltung und Haustechnik um die Bewohner. In einem beschützenden, aber nicht geschlossenen Wohnbereich leben demente, teils weglaufgefährdete Senioren.
 
Bei dem Rundgang wird der Kardinal auch von Vertretern des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising begleitet, darunter Diözesan-Caritasdirektor Georg Falterbaum sowie Doris Schneider, Geschäftsführung Altenheime. Um 10.40 Uhr erläutert Schneider das Konzept der Bewohnerorientierung in den Senioreneinrichtungen der Caritas, bevor die verschiedenen Berufsgruppen des Hauses sich vorstellen und mit dem Erzbischof austauschen. Anschließend spricht Kardinal Marx ein Grußwort und übergibt anlässlich seines Besuches eine Spende von 10.000 Euro für das Caritas-Altenheim Maria Eich. Von der Spendensumme wird eine Massageliege für die Bewohner finanziert. Darüber hinaus soll das Geld für Teambildungsmaßnahmen und Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter genutzt werden. Vor dem Mittagessen begrüßt der Erzbischof Bewohner und Mitarbeiter zu einer Begegnung.
 
Das Caritas-Altenheim Maria Eich wurde 1984 eröffnet. In seinem Pflegeverständnis stellt die Einrichtung laut ihrem Konzept die Würde und die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Bewohner in den Mittelpunkt. So wird speziell das soziale Leben in dem Haus gefördert, in dem es unter anderem eine Bibliothek, eine Malwerkstatt, einen Gymnastikraum und eine Töpferei gibt. Auch gemeinsames Singen und Bewegen, eine Zeitungslese- und eine Spielrunde sowie Gedächtnistrainings, Konzerte und Ausflüge sind Teil des Angebotes. Oberstes Ziel ist es, die Selbstständigkeit auch bei den Bewohnern mit Demenzerkrankung so lange wie möglich zu erhalten. Hier arbeitet das Altenheim mit einem offenen Konzept: Die dementen Bewohner können sich frei bewegen, haben aber Funkarmbänder, deren Signal die Mitarbeiter informiert, falls die Bewohner den Wohnbereich verlassen wollen. Das Haus pflegt einen engen Kontakt zu der katholischen und der evangelischen Pfarrgemeinde. Platz für Spiritualität bietet die hauseigene Kapelle. Es gibt wöchentliche Gottesdienste, Beichtgelegenheit und Krankensalbung. (kbr)
 
 
Hinweise:
Pressevertreter sind zur Begrüßung um 10 Uhr sowie zum öffentlichen Teil des vorweihnachtlichen Besuchs ab 10.40 Uhr eingeladen und werden gebeten, sich bei der Pressestelle des Erzbistums unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de anzumelden. Um 11.45 Uhr besteht für Medienvertreter die Möglichkeit, ein kurzes Statement von Kardinal Marx zum vorweihnachtlichen Besuch zu bekommen. Film- und Fotoaufnahmen der Bewohner des Hauses sind bei dem Besuch nur eingeschränkt möglich.