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Studierendenwohnheim Paulinum wird geschlossen / Standortprüfung für studentisches Wohnen mit Kindern

Bewohnern werden nach Ende des Wintersemesters alternative Wohnplätze angeboten
    
München, 24. Juni 2020. Das Studierendenwohnheim Paulinum an der Rambergstraße 6 in der Münchner Maxvorstadt, das sich in der Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising befindet, wird im Frühjahr 2021, zum Ende des Wintersemesters, geschlossen, da es nicht mehr den aktuellen baulichen Erfordernissen genügt. Die Erzdiözese prüft, ob es saniert werden kann oder einem Neubau Platz machen wird. Dies teilte das Erzbischöfliche Ordinariat den Bewohnerinnen und Bewohnern bei einem Informationsgespräch am Dienstagabend mit. Aktuell leben in dem Haus rund 50 Studierende. Sofern sie ihr Studium nicht in diesem oder dem nächsten Semester abschließen, wird die Erzdiözese für deren weitere Unterbringung Sorge tragen. Das Gebäude in der Rambergstraße, das nach der nach dem früheren Trägerverein „Paulinum“ genannt wird, kann ohne größere Maßnahmen nicht mehr dauerhaft genutzt werden, auch der Brandschutz ist nichtmehr dauerhaft im erforderlichen Ausmaß gewährleistet.
 
„Der Standort Rambergstraße ist in der engeren Wahl für ein Wohnheim, das studierenden Eltern, insbesondere auch Alleinerziehenden und ihren Kindern, Platz bieten soll“, so Thomas Hagen, Leiter der Hauptabteilung Lebensumstände und Lebenswelten im Erzbischöflichen Ordinariat München. Damit solle eine der großen Lücken im studentischen Wohnen in München geschlossen werden. „Wir wollen Möglichkeiten schaffen, mit Kind zu studieren. Dazu braucht es Wohnangebote und angeschlossene Betreuungsmöglichkeiten“, ergänzt Hagen. Im Frühjahr 2021 soll zudem das Wohnheim Ludwigskolleg in Schwabing-Freimann wiedereröffnet werden, das gerade generalsaniert und teilerneuert wird. Dort schafft die Erzdiözese 170 Wohnheimplätze, unter anderem für Studierende mit Behinderung. „Für Menschen mit Behinderung ist das Studium eine besondere Herausforderungen“; erläutert Hagen: „Die katholische Kirche wird hier eine Erleichterung schaffen, indem sie barrierefreie Wohnheimzimmer anbietet.“
 
Die Erzdiözese München und Freising betreibt insgesamt vier Wohnheime in München. Die Wohnheimplätze werden nicht konfessions- oder religionsgebunden vergeben. Darüber hinaus gibt es in der Landeshauptstadt zehn weitere studentische Häuser in katholischer Trägerschaft. (glx)